Axel Walker weiterhin Abteilungskommandant

Axel Walker weiterhin Abteilungskommandant

Axel Walker weiterhin Abteilungskommandant

Axel Walker erneut zum Abteilungskommandanten gewählt – Bezirksgemeinderat stimmt einstimmig zu

In seiner jüngsten Sitzung hat der Bezirksgemeinderat Degerschlacht der Wahl von Axel Walker zum Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr einstimmig zugestimmt. Damit wird Walker die erfolgreiche Leitung der Einsatzabteilung auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

Seit vielen Jahren engagiert

Walker engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz in der Degerschlachter Feuerwehr und hat bereits in der Vergangenheit maßgeblich zur Weiterentwicklung der Abteilung beigetragen. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Übungen, Einsätze und Kooperationen mit anderen Hilfsorganisationen erfolgreich koordiniert. Auch die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen.

Einstimmige Zustimmung

Die einmütige Zustimmung des Gremiums unterstreicht das Vertrauen in seine Arbeit und die Wertschätzung seines Engagements für die Sicherheit und das Gemeinwohl des Stadtteils.

Die Degerschlacht News gratulieren herzlich zur Wiederwahl und wünschen viel Erfolg und weiterhin eine gute Zusammenarbeit im Team!

15 Jahre im Einsatz: Axel Walker bleibt Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Degerschlacht. Der Bezirksgemeinderat sagt einstimmig Ja.

Fragen. Fakten. Und ein bisschen Matsch vom Spielplatz.

Fragen. Fakten. Und ein bisschen Matsch vom Spielplatz.

Fragen. Fakten. Und ein bisschen Matsch vom Spielplatz.

Mitte Mai fragte jemand in der WhatsApp-Gruppe „Marktplatz Degerschlacht“, was eigentlich mit dem kleinen Spielplatz in der Arnold-Böcklin-Straße los sei. Ich habe mich auf den Weg gemacht, nachgehakt, recherchiert – und Infos bekommen. Dass die dann woanders zuerst veröffentlicht wurden?
Nun ja.
Hier kommt mein persönlicher Blick auf die Geschichte – als kleine Comic-Episode aus dem Redaktionstagebuch.

Viel Spaß dabei wünscht

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Der kleine Wasserspielplatz wird saniert

Der kleine Wasserspielplatz wird saniert

Der kleine Wasserspielplatz wird saniert

Um den kleinen Wasserspielplatz in der Arnold-Böcklin-Straße ging es gleich zu Beginn der Ortschaftsratssitzung am vergangenen Mittwoch. Die gute Nachricht: Er wird grundlegend saniert. Die Stadt Reutlingen hat zugesichert, dass die Arbeiten bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein sollen.

Fragen aus der Nachbarschaft

„Marktplatz Degerschlacht“ – so heißt eine Degerschlachter WhatsApp-Gruppe. Hier werden Dinge gesucht oder angeboten, Blitzer gemeldet, Beobachtungen geteilt und Fragen gestellt.

Mitte Mai schrieb eine Nutzerin:

„Weiß irgendjemand, was mit dem kleinen Spielplatz in Degerschlacht passieren soll?“

Das Wasserspiel sei abgebaut, das Klettergerüst verschwunden – und auf Rückfragen beim Bezirksamt habe es keine klare Antwort gegeben.

Ein Ort voller Erinnerungen

Die Frage beschäftigte offensichtlich viele. Der Spielplatz hat Geschichte. Ich erinnere mich auch noch gut daran, wie es war, wenn ich dort früher mit den Kindern war.

Wir liebten diesen Platz: Schatten unter Bäumen, ein Picknicktisch fürs Vesper – und im Sommer: Wasser läppern, bis alle nass und glücklich waren.

Heute sind sie erwachsen – einige haben selbst schon Kinder.

Nachgehakt im Rathaus

Schließlich wollte ich es genau wissen – und fragte nach.

Weil sich bereits eine andere Degerschlachterin im Rathaus erkundigt hatte, hatte eine Mitarbeiterin dort bei der Abteilung Grünwesen nachgehakt. Die erste Antwort war allerdings wenig hilfreich:

„Der wird demnächst geöffnet – Wasserspielplätze sind im Winter geschlossen.“

Eine Standardantwort, die nicht zur Situation vor Ort passte. Denn dort war deutlich mehr passiert: Geräte entfernt, der Platz abgesperrt – ein einfacher Winterschlaf sah anders aus.

Ich bat darum, noch einmal gezielt nachzuhaken – mit dem Hinweis, dass ich die Informationen gerne für Degerschlacht News aufbereiten würde, weil das Thema vielen am Herzen liegt.

Sanierung statt Rückbau

Auf der jüngsten Ortschaftsratssitzung gab es nun unter Punkt 1 der Tagesordnung, „Mitteilungen“, eine klare Antwort – und gute Nachrichten:

Der Spielplatz wird nicht ersatzlos zurückgebaut, sondern komplett saniert. Die Wasserpumpe war defekt, die Geräte stark in die Jahre gekommen. Jetzt wird erneuert, was kaputt oder veraltet ist.

Die Stadt Reutlingen hat zugesichert, dass die Bauarbeiten bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein sollen.

 

Vorfreude auf den Herbst

Das heißt: Rechtzeitig zum Ferienabschluss können wir – und unsere Kinder oder Enkel – dort wieder spielen, klettern, planschen und im Schatten picknicken. So bleibt dieser besondere Ort hoffentlich noch lange ein Platz für schöne Erinnerungen.

Lärmaktionsplan abgelehnt – Was bedeutet das für Degerschlacht?

Lärmaktionsplan abgelehnt – Was bedeutet das für Degerschlacht?

Lärmaktionsplan abgelehnt

Was bedeutet das für Degerschlacht?

Degerschlacht. Die Entscheidung des Reutlinger Gemeinderats zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans sorgt auch in Degerschlacht für Unverständnis und Enttäuschung. Trotz intensiver Diskussionen im Degerschlachter Ortschaftsrat und der Hoffnung auf Verbesserungen beim Lärmschutz wurde der Plan vom Gemeinderat überraschend abgelehnt – gegen die Empfehlung der Stadtverwaltung und trotz deutlicher Belastungen in mehreren Straßen unseres Ortes.

„Nein, weil …“ – Degerschlacht fordert mehr Schutz

Bereits im Oktober hatte der Degerschlachter Ortschaftsrat über die geplante Fortschreibung des Lärmaktionsplans diskutiert. Gerhard Lude vom Amt für Stadtentwicklung stellte die Erweiterung der Tempo-30-Zone auf die Osianderstraße und die Jerg-Wurster-Straße vor – beide Straßen überschreiten laut Lärmkartierung gesundheitlich kritische Grenzwerte. 

Doch dem Ortschaftsrat gingen diese Maßnahmen nicht weit genug. Seit Jahren gibt es Forderungen, auch die Martin-Knapp-Straße sowie die Hans-Knecht-Straße bis zu den Ortsschildern mit Tempo 30 zu versehen. Ortsvorsteherin Ute Dunkl betonte: „Die Martin-Knapp-Straße war uns immer ein Anliegen – dort verlaufen Schul- und Kindergartenwege.“ Die Räte kritisierten, dass der Plan ausschließlich den Lärm berücksichtige, nicht aber die Verkehrssicherheit – obwohl beides untrennbar miteinander verknüpft ist. 

Trotz aller Bedenken beschloss der Ortschaftsrat, den Plan mit einem klaren „Nein, weil …“ abzulehnen: nicht gegen Lärmschutz – sondern für mehr davon. Zwei Mitglieder stimmten dennoch zu, aus Sorge, dass sonst gar nichts umgesetzt würde.

Gemeinderat lehnt Fortschreibung komplett ab 

Die Hoffnung, dass der Gemeinderat zumindest die vorgeschlagenen Mindestmaßnahmen genehmigt, wurde enttäuscht: Mit den Stimmen von CDU, AfD, FDP, FWV und WiR wurde die Fortschreibung des Plans insgesamt abgelehnt. Oberbürgermeister Thomas Keck nannte die Entscheidung möglicherweise rechtswidrig und kündigte eine Prüfung durch das Regierungspräsidium an. 

Für Degerschlacht bedeutet das: Keine Ausweitung der Tempo-30-Zone – weder in der Jerg-Wurster- noch in der Osianderstraße. Auch das Ziel einer einheitlichen Regelung auf der gesamten Ortsdurchfahrt, wie sie der Ortschaftsrat einmütig gefordert hatte, bleibt vorerst unerreicht.

 

„Uns fehlen die Worte“

Ortsvorsteherin Ute Dunkl reagierte auf die Entscheidung fassungslos. Gegenüber dem Reutlinger General-Anzeiger erklärte sie: „Mir fehlen die Worte.“ Der Bezirksgemeinderat habe sich intensiv und konstruktiv eingebracht, der Eindruck sei entstanden, dass auf die Bezirksgemeinden gehört werde. „Und jetzt wurde alles gecancelt?“ Die Entscheidung sei eine Enttäuschung, die nicht nur inhaltlich, sondern auch politisch ein schlechtes Signal sei. 

Dabei sei es dem Ortschaftsrat nicht primär um Tempo 30 oder 40 gegangen, sondern um einheitliche Regeln für alle Straßen im Ort – statt eines Flickenteppichs, der für Verwirrung sorgt und keine echten Verbesserungen bringt.

Wie geht es weiter?

Die Stadtverwaltung bleibt dabei: Die gesundheitsschädlichen Lärmwerte machen Maßnahmen erforderlich. Sollte das Regierungspräsidium den Gemeinderatsbeschluss beanstanden, muss der Gemeinderat sich innerhalb von drei Wochen erneut mit dem Plan befassen. 

Degerschlacht wird sich weiterhin für Verbesserungen beim Lärm- und Sicherheitsschutz einsetzen – auch wenn die politischen Hürden aktuell hoch erscheinen. Klar ist: Der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach klaren, wirksamen Maßnahmen ist da – und verdient Gehör.

 

d‘ Lesere, d‘ Leserne, Leseleit ond sonscht ebbes – Gendern uff Schwäbisch

d‘ Lesere, d‘ Leserne, Leseleit ond sonscht ebbes – Gendern uff Schwäbisch

Lesere, Leserne, Leseleit ond sonscht ebbes

Gendern uff Schwäbisch

Liabe Lesere – gendergerecht, ganz ohne Sternchen

Wie spreche ich meine Leser an? Liebe Leser? Liebe Leserinnen? Oder lieber gleich: Liebe Leser*innen, Leser:innen, Leser_innen, LeserInnen, Lesende oder – ganz kreativ – Lesewesen? Ihr merkt’s schon: Die Anrede ist zur Weltanschauung geworden.

Und ja – ich verstehe das. Es gibt mehr als zwei Geschlechter. Auch wenn die Biologie uns hartnäckig nur XX und XY präsentiert – was jemand fühlt, ist für mich real. Und verdient Respekt. Punkt. Ganz egal, was die Chromosomen sagen. Ich persönlich finde: Gefühle sind Fakten. Jedenfalls für den, der sie fühlt. Und das ist mir wichtig. Denn was ist schon „objektiv“?

Was ist schon „objektiv“?

Ihr kennt das doch sicher auch: Man sitzt im Freundeskreis zusammen, war zur gleichen Zeit am gleichen Ort – und jeder erinnert sich an ein anderes Ereignis.  Wir witzen irgendwie alle im selben Kino, aber jeder sieht einen anderen Film. Wahrnehmung ist eben so eine Sache. Und Wahrheit manchmal auch.

Ich will niemanden ausschließen. Wirklich nicht. Nur gefällt mir das mit dem Sternchen einfach nicht. Es sieht aus wie ein Schluckauf im Satz. Auch die anderen Varianten wirken einfach sperrig.

Schwäbisch? Ist von Natur aus schon gendergerecht

„Lesende“? Ganz nett.
„Lesewesen“? Fast poetisch – gefällt mir auch.
Aber eigentlich ist es doch ganz einfach: Denn wir sind hier in Schwaben. Und Schwäbisch ist einfach von alleine gendergerecht.
Ich hab gelernt: Es heißt „die Butter“. Im Schwäbischen? „Der Butter“. Und wenn man’s ganz korrekt ausspricht: „D’r Butter“. Da ist alles drin. Männlich, weiblich, dazwischen, darüber hinaus. Meistens wird ohnehin überall ein „le“ angehängt und dann ist es eh egal.  Alle einbezogen – ohne Diskussion. Dialektisch elegant.

Liabe Lesere – Liabe Leserle

Und so hab ich’s übertragen:
Auf euch.
Auf uns.
Auf alle, die hier mitlesen.

„Liabe Lesere.“ Oder 
„Liabe Leserle.“

Genderneutraler und freundlicher geht’s nicht.

A liabr Gruaß an mei Lese von Eurer Eulalia, dr Eil aus Degerschlacht