Ab September Platz für jedes Kind

Ab September Platz für jedes Kind

Ab September Platz für jedes Kind

Erweiterung des Kinderhauses: Ab Herbst ein Platz für jedes Kind. Degerschlacht investiert in die Zukunft der Kleinsten

Zwischen Fassanstich und musikalischen Beiträgen gab es beim Dorffest auch eine wichtige Nachricht für viele Familien im Ort: Die Erweiterung des Kinderhauses ist abgeschlossen – und ab September soll jedes Kind ab drei Jahren, das einen Platz möchte, auch einen bekommen.

Das verkündete Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl bei der offiziellen Eröffnung. Sie sprach von einem „guten Beispiel für konstruktive Zusammenarbeit“, auch wenn die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht immer einfach seien.

„Sofern wir genügend Personal finden, können wir mit Stolz sagen: Kein Kind muss mehr warten“, so Dunkl. Der Applaus aus dem Publikum bestätigte, wie sehr dieses Thema den Menschen vor Ort unter den Nägeln brennt.

Die Erweiterung des Kinderhauses ist nicht nur ein Zeichen für familienfreundliche Politik, sondern auch ein Ausdruck des aktiven Gemeinwesens, das Degerschlacht auszeichnet. Ein Ort, an dem Engagement, Zusammenarbeit und der Blick nach vorn keine leeren Worte sind.

Dorffest Degerschlacht 2025 – ein Tag voller Begegnungen

Dorffest Degerschlacht 2025 – ein Tag voller Begegnungen

Dorffest Degerschlacht 2025 – ein Tag voller Begegnungen

Liebe Lesewesen,
was für ein Fest! Wieder einmal konnte man ziemlich deutlich sehen: Die Degerschlachter feiern gern. Und gut. Es ist einfach eine supertolle Dorfgemeinschaft. Ich mag euch sehr und freu mich, hier zu leben – und hier bei euch und mit euch zu Hause zu sein. Das war vor genau 32 Jahren eine der besten Entscheidungen meines Lebens. (Gleich nach der Entscheidung, den Rest meines Lebens mit dem Mann an meiner Seite zu verbringen.)

Von morgens bis abends auf den Beinen

Das Fest war so, wie wir in Degerschlacht eben sind: einfach spitze. Ich war von morgens bis abends auf den Beinen, habe Geschichten gesammelt und am Stand unseres Albvereins mit euch und euren Kindern Buttons gestaltet und gebastelt.

Unser Stand war von Anfang bis Ende umlagert. Peter und Petra haben mehrmals Teig für unsere Crêpes nachgeliefert, es gab jede Menge Gespräche, Zeit für Nachbarn, alte Freunde – und neue Kontakte. Und jetzt bin ich erstmal einfach platt.

Ferien für die Eule

Ab spätestens übermorgen ruhe ich mich dann etwas aus. Und Degerschlacht News macht bis Ende August Ferien. Vermutlich habt auch ihr dann ohnehin andere Dinge im Kopf, als ausgerechnet die Nachrichten von der Degerschlachter Eule zu lesen.

Aber jetzt leg ich mich nochmal ordentlich ins Zeug: Eure Zugriffszahlen über die Suchmaschinen mit dem Begriff „Dorffest Degerschlacht“ sind gestern und vorgestern schier durch die Decke gegangen. Das bedeutet für mich: Ihr wartet jetzt offensichtlich ungeduldig auf das, was ich zu berichten habe.

Geduld – ich bin dran: Rückblick in Wort, Bild und Ton folgt

Ich fang dann jetzt mal an, das Material zu sichten – Bild- und Tonmaterial für Artikel und Podcast rund um unser Dorffest.

Gebt mir ein bisschen Zeit. Ich bin dran. Und ich beeil mich.

Bis dahin verschwindet hinterm Schreibtisch


Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht 🦉

Momentaufnahmen in Bildern

Ich war den ganzen Tag am Stand des Albvereins aktiv – dort wurde gebastelt, gebraten, geredet und viel gelacht. Deshalb ist meine Bildauswahl diesmal ein  bisschen Albverein-lastig. Aber das Dorffest war natürlich ein gemeinsames Fest vieler Vereine und Gruppen, die Degerschlacht mit Leben füllen.

Ob Musikverein, Kleintierzüchter, Narrenvereine, Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Schule, Kindergarten, Sportverein oder Kirchengemeinde – alle haben dazu beigetragen, dass dieser Tag so wunderbar wurde.

Habt ihr auch schöne Fotos gemacht?

Und falls ihr selbst noch schöne Fotos gemacht habt oder etwas beitragen möchtet – schreibt mir gern. Ich ergänze den Rückblick oder mach einen kleinen Nachtrag. Degerschlacht lebt von dem, was wir alle gemeinsam einbringen.

Und hier ist eine kleine Auswahl meiner Fotos:

Eulen fliegen nicht – sie radeln

Eulen fliegen nicht – sie radeln

Eulen fliegen nicht – sie radeln

Beim Stadtradeln 2025 hat Degerschlacht kräftig in die Pedale getreten. Zugegeben, Eulen gelten eher als nachtaktive Flieger – aber wenn es ums Klima geht, radeln sie auch schon mal. Und wie! Mit insgesamt 5524 gefahrenen Kilometern haben unsere Degerschlachter Radlerinnen und Radler in zwei Teams beim Stadtradeln 2025 gezeigt, was auch ein kleines Dorf auf die Straße bringen kann.

26 Degerschlachter auf zwei Rädern – 5524 Kilometer fürs Klima

Vom 12. Juni bis 2. Juli lief die Aktion Stadtradeln im gesamten Stadtgebiet Reutlingen. Am Ende wurden beeindruckende Zahlen vermeldet:

2293 aktive Radelnde aus 115 Teams legten insgesamt 462.669 Kilometer zurück – das entspricht etwa 11 Erdumrundungen. 76 Tonnen CO₂ konnten so eingespart werden, weil viele ihr Auto stehen ließen.

 

„Degerschlacht radelt“

Unser Team „Degerschlacht radelt“ zählte 19 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gemeinsam 4811 Kilometer bei 39 Fahrten zurückgelegt haben. Das ergibt einen beachtlichen Schnitt von 253 Kilometern pro Kopf – und eine eingesparte CO₂-Menge von 807,3 Kilogramm.

 Team Auchtertschule mit 713 km bei 100 Fahrten

Und das ist noch nicht alles: Mit der Auchtert-Grundschule Degerschlacht war noch ein zweites Degerschlachter Team am Start. Sieben Radlerinnen und Radler – vermutlich auch einige Kinder – sammelten 713 Kilometer bei 100 Fahrten. Eine starke Leistung für eine Grundschule – und rund 100 Kilogramm CO₂-Ersparnis obendrauf.

Zählt man beide Degerschlachter Teams zusammen, waren 26 Radelnde beteiligt – ein klarer Beweis dafür, dass auch kleinere Orte Großes leisten können.

Platz 26 für „Degerschlacht radelt“

Im Team-Ranking der Stadt Reutlingen landete „Degerschlacht radelt“ auf Platz 26 von 115 Teams – ein Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann.

Im bundesweiten Vergleich beteiligten sich rund 3000 Kommunen an der Aktion. Der Landkreis Reutlingen liegt auf Platz 34, die Stadt Reutlingen auf Platz 127 – mit einer CO₂-Ersparnis von 75.890 Kilogramm.

Das Dorffest – am 19. gehts los …

Das Dorffest – am 19. gehts los …

Das Dorffest – am 19. gehts los …

Die Vorfreude steigt. Am 19.wird unser Doffest um 11:30 Uhr offiziell von unserer Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl eröffnet. Baubürgermeisterin Angela Weiskopf wird dabei sein und musikalisch wird die Eröffnung vom Musikverein begleitet. 

Anschließend gibt es Lieder und Tänze von Kinderhaus, Tanzstern und Auchtertschule. Die Feuerwehr präsentiert eine Schauübung. 

Die Vereine sind mit ihren Ständen dabei und geben nicht nur einen kleinen Einblick in ihre Arbeit, sondern haben auch eine Menge kulinarische Leckerbissen dabei.

Was genau ihr wo findet und wer was wo anbietet, das findet ihr in unserem Flyer zum Download

171 Kilometer in 33 Stunden – Geschafft!

171 Kilometer in 33 Stunden – Geschafft!

171 Kilometer in 33 Stunden – Geschafft!

Ultrawandern auf dem Kölnpfad – Martin Störk aus Degerschlacht ist unterwegs auf 171 Kilometern in 48 Stunden

175 Kilometer später – Martin ist Finisher

Es ist mitten in der Nacht, irgendwo in einem dunklen Waldstück bei Köln. Martin hat ist seit mehr als 30 Stunden unterwegs. Schlaflos. Die hat er nach 108 km abgegeben, weil er überzeugt war, dass er noch im Hellen durchs Ziel geht. Martin sieht die Hand vor Augen nicht, geschweige denn den Weg. Es ist ein kleiner Schwarm von Glühwürmchen, der ihm wie kleine Feen den Weg weist.
Und dann läuft er am Ziel vorbei …

Es klingt wie ein Märchen, aber es war ein ganz reales Abenteuer: 171 Kilometer zu Fuß, einmal rund um Köln – in maximal 48 Stunden. Ein sogenannter Ultramarsch. Martin, der mit Frau und drei Katzen seit über 30 Jahren in Degerschlacht lebt, hat diese Herausforderung geschafft.
In 33 Stunden Gehzeit war er mit Pausen insgesamt schließlich knapp 39 Stunden unterwegs. Allerdings ist er schließlich statt der 171 ganze 175 Kilometer gelaufen.

Müsliriegel, Stirnlampe und Blasenpflaster

Die Tage davor waren geprägt von Packlisten, Blasenpflastern, Stirnlampen-Checks und der Frage:
„Wie ist wohl der Müsliriegelverbrauch eines Menschen auf 171 Kilometern?“
Ich war mit in Köln und durfte die Wanderer gemeinsam mit 70 weiteren Helfern des Staff-Teams unterstützen: beim Check-In, an der Verpflegungsstation, der Essens- und Getränke-Ausgabe. Ich habe Wasserkanister gefüllt und Brötchen geschmiert, Kaffee gekocht und hab ganz nebenbei unseren Podcast zusammengebastelt.

„Ich hab beim Gehen geschlafen“

Es war nicht Martins erster Marsch, der über normale Wanderdistanzen weit hinaus geht. Im Vorjahr hatte er bereits 100 Kilometer in 24 Stunden geschafft.
Dieses Mal wollte er das nächste Level erreichen – körperlich wie mental. Was in den letzten Stunden passiert, lässt sich kaum planen: Der Körper schaltet in den Autopiloten, der Kopf träumt weiter.

„Ich bin beim Gehen eingeschlafen“, sagt Martin später. „Ich habe geträumt, hab mechanisch Schritt vor Schritt gesetzt – und bin am Ziel vorbei gelaufen.

🎵 Die Kölnpfad-Hymne:

Unser Soundtrack für das Abenteuer

 

🎧 Podcastfolgen: 

Mit Eindrücken vom Start, Tönen von unterwegs, kleinen Anekdoten und einem emotionalen Rückblick. Hier anhören:

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📸 Fotogalerie: Eindrücke vom Start, von unterwegs und vom Ziel.