… do macht vielleicht Musik no onsereiner

… do macht vielleicht Musik no onsereiner

… do macht vielleicht Musik no onsereiner

Schön wars. 15 Degerschlachter hatten sich am vergangenen Freitag im Gemeindehaus getroffen, um gemeinsam zu singen. 

Wolfgang hat auch diesmal wieder Gitarre gespielt und ich saß am Klaver. Nein, perfekt sind wir nicht. Na ja, Wolfgang vielleicht. Ich nicht. Ich lass mich ablenken, strahl die Leute an und weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle im Lied wir grade sind. Aber schließlich hab auch dann jedes Mal den richtigen Ton wiedergefunden. 

Degerschlacht singt und hat Spaß dabei

Degerschlacht singt – anders als andere. Mit Freude am gemeinsamen Singen, an der Gemeinschaft, am Zusammensein. Und mit Geschichten. Fast wie früher am Lagerfeuer.

Im Text unseres Degerschlacht-Liedes heißt es: „Am Abend da schpielt bei uns koi Oberkrainer – do macht vielleicht Musik no onsereiner.“.

Das Programm reichte von Rock-, Pop- und Folkmusik bis zu Gassenhauern, Volksliedern und Wanderliedern. Damit war für jeden etwas dabei.

Auch diesmal haben wir die Titel der Stücke wieder mit einer kleinen Degerschlachter Nonsense-Geschichte verbunden.

Dass wir nach dem Singen gemeinsam mit tollen Gesprächen ausklingen lassen haben, hat mir persönlich besonders gut gefallen.

 Manchmal allerdings frage ich mich, können, sollen wir etwas ändern?

 

Macht es Sinn, alles in einen Abend zu packen oder würde es euch besser gefallen, die Themen je nach Vorlieben zu trennen: Einmal Pop und Rock, einmal Wanderlieder, Fahrtenlieder und Volkslieder? Können, sollen wir die Begleitung ändern, Karaoke-Playbacks statt Gitarre und Klavier mit Wolfgang und mir? Einen anderen Raum wählen und dann Liederbuch oder Handy für die Texte verwenden?

Wir würden uns über Eure Rückmeldungen freuen.

Hier gehts zur Umfrage

 

Erschließungsarbeiten haben begonnen

Erschließungsarbeiten haben begonnen

Erschließungsarbeiten haben begonnen

Nanu, dachte ich, als ich das erste Mal nach unserem Urlaub Richtung Reutlingen fuhr. Maulwurfshügel werden das nicht sein. Dafür sind sie zu groß. Und außerdem herrscht auf dem Gelände, auf dem einmal ein Pflegeheim geplant wird, ganz offensichtlich reger Betrieb.

Wird da schon gebaut? Ich erinnere mich, dass auf dem Gelände ja auch noch ein paar Wohnhäuser geplant sind.

„Nein, so weit sind wir noch nicht“, erzählte mir Ute Dunkl, unsere Bürgermeisterin dann. Das sind erstmal die Erschließungsarbeiten. Aber ich finde: Das ist ja immerhin schon was. Wer da später bauen und schließlich einziehen wird, weiß man noch nicht.

Aber sicher ist: Ein Drittel des Geländes bleibt nach wie vor für ein eventuelles Pflegeheim oder etwas, womit man die

 

Pflege in Degerschlacht vielleicht wenigstens organisieren kann, vorgesehen.

Schaun wir mal …

Sagt Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht und bleibt gespannt …

In Degerschlacht bewegt sich was …

In Degerschlacht bewegt sich was …

In Degerschlacht bewegt sich was …

nein. Stimmt gar nicht. Hier bewegt sich sogar richtig viel … 

Dabei fing mein Tag gar nicht besonders gut an. Wie manche von euch wissen: Ich bin Diabetiker. Seit 45 Jahren. Meistens läuft es so mit. Meistens läuft es gut. Heute nicht. Mein Blutzucker, meine Insulinpumpe zickte. Und so startete mein Tag. Mit Kontrolle, Insulin – Kontrolle, abwarten. Meinen Comic weiterzeichnen, um mich abzulenken. Wieder kontrollieren und auf den Trendpfeil für den Wert nach unten zu warten.

Und dann klingelte mein Handy.
Die Nummer kannte ich nicht.
Aber das, was dann kam, die Begeisterung meines Anrufers, hat mich einfach mitgerissen. Von seinem Projekt erzählte er mir und der Idee, in Degerschlacht etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen.

Die Details gibt es in den nächsten Tagen. Leider war ich nämlich viel zu aufgeregt, um mir zu merken, was er erzählt hat, und ich will euch ja nichts Falsches erzählen. Morgen erfahre ich mehr.

Seid ihr neugierig? Jaaa? Ich bins …

Soviel kann ich jetzt schon verraten: Es geht bei der privaten Initiative um Sport, um Bewegung für Kinder und Erwachsene, um ein privates Gütle, das der Initiator dafür zur Verfügung steht und um jede Menge Unterstützung nicht nur aus Degerschlacht. Von meiner Lieblings-Bürgermeisterin Ute Dunkl, die Wege geebnet und Fäden gesponnen hat, wo sie konnte, von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Degerschlacht und vom Radfahrverein Eile. Gut, damit ist dann klar, dass da durchaus etwas Rundes dabei ist, aber dass es in diesem Fall kein Ball ist.

 

 

Mehr verrat ich erstmal nicht. Mehr gibt’s in den nächsten Tagen auf Degerschlacht-News. Und ein Podcast ist auch geplant. Denn außer dem neuen Logo, einer Webseite gibt es auch schon ein richtiges Jingle.

Ach – und nach dem Telefongespräch war mein Blutzucker übrigens wieder völlig in Ordnung 😉

Bleibt neugierig.
Wie Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Wir sind zurück

Wir sind zurück

Wir sind zurück

Liebe Lesewesen,

wir sind zurück.

Nach fünf Wochen Irland und der Hochzeit meines Lieblingssohnes hat mich nun die Erde wieder. Der Bus ist ausgeräumt, die Wäsche in der Waschmaschine, die Fahrräder sind vom irischen Staub und Sand befreit, die Übernachtungsgäste nach der Hochzeit abgereist.

Ich sitze also nun wieder am Schreibtisch. Und langsam sehe ich tatsächlich unter den vielen hier abgelegten Zetteln, Notizen und To-do-Listen die Arbeitsplatte wieder.

Und hab langsam wieder den Kopf frei für euch. Für Degerschlacht. Ich freu mich, euch wiederzusehen, wieder da zu sein. So schön es unterwegs ist – aber manchmal denke ich, ich verreise nur deshalb so gern, weil es so schön ist, nach Hause zu kommen.

Am Montag fängt nun auch die Schule wieder an, und auch für die meisten von euch ist der Urlaub vorbei, und einer nach dem anderen kehrt zurück nach Degerschlacht.

 

Ja, und hier?

Hier hab ich schon:

  • die Ankündigung für die Eröffnung des neuen Hartplatzes auf der Tennisanlage des Sportvereins Degerschlacht,
  • der Albverein organisiert das Mosten für Familien,
  • es gibt wieder ein Offenes Singen und am Ende des Monats die Sitzung des Ortschaftsrats.

Ich freu mich drauf.

Darauf – und auf alles andere, was sonst noch kommt – freut sich auch Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Danke, dass ihr mitgemacht habt.
Hier ist das Ergebnis unserer Umfrage

Vor einigen Wochen haben wir euch gefragt, wie ihr die Angebote von Degerschlacht News und der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins in Degerschlacht wahrnehmt, warum sich viele bisher nicht aktiv einbringen und was wir künftig besser machen können. Dass ich darauf so viel Resonanz haben würde, damit hab ich nicht gerechnet.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich mehrere Leserinnen und Leser dafür  Zeit genommen haben.

Die Degerschlacht-Tassen sind inzwischen bei ihren Gewinnern angekommen.

Weil mich manche von euch  nun gefragt haben, was denn nun bei der Umfrage herausgekommen ist, möchte ich das Ergebnis mit euch teilen

Was gefällt euch besonders?

Die Antworten waren ziemlich eindeutig. Besonders geschätzt werden die schnellen und unkomplizierten Informationen aus dem Ort über Degerschlacht News sowie die Ausflüge und Aktionen der Familiengruppe. Manche von euch haben sich vor allem darüber gefreut, dass überhaupt jemand Angebote für Familien hier im Ort organisiert.

Besonders gefreut haben mich Aussagen wie:

„Es wird so viel für unsere Kinder gestaltet. Es ist lustig, informativ und vor allem werden Erinnerungen erschaffen.“

Oder auch ganz schlicht:

„Dass überhaupt jemand etwas für Familien im Ort anbietet.“

Die Angebote werden also wahrgenommen und geschätzt.

Warum bringen sich viele nicht aktiv ein?

Auch hier gab es ein recht klares Bild. Der mit Abstand häufigste Grund ist schlicht Zeitmangel.

Viele Teilnehmer beschrieben, dass Job, Familie und die vielen Verpflichtungen des Alltags kaum noch Raum für weiteres Engagement lassen. Andere wissen nicht genau, wo oder wie sie konkret helfen könnten. Manche haben auch Sorge, dass aus einer kleinen Unterstützung schnell eine größere Verpflichtung wird.

Interessant war dabei: Die meisten Antworten klangen keineswegs nach Desinteresse. Im Gegenteil. Mehrere Teilnehmer engagieren sich bereits in anderen Vereinen oder könnten sich grundsätzlich vorstellen zu helfen – allerdings nur in einem überschaubaren Rahmen.

Kleine Hilfe statt großes Ehrenamt

Die beliebteste Form der Unterstützung war ganz klar eine Art „Häppchen-Ehrenamt“. Also einmalig für eine Stunde mithelfen, beispielsweise beim Grillen, Aufbauen oder Abbauen.

Auch kleine Beiträge wie ein kurzer Text für die Website oder eine gelegentliche Unterstützung bei einzelnen Aktionen wurden genannt.

Das bestätigt einen Eindruck, den viele Vereine derzeit haben: Die Bereitschaft zu helfen ist durchaus vorhanden – aber die Menschen wünschen sich flexible und klar begrenzte Aufgaben statt langfristiger Verpflichtungen.

Wie sieht es mit finanzieller Unterstützung aus?

Auch diese Frage wurde überraschend offen beantwortet.

Die meisten Teilnehmer könnten sich vorstellen, die Angebote durch eine freiwillige Spende zu unterstützen. Für einige wäre außerdem ein kleiner Beitrag von etwa 2 Euro pro Kind bei Veranstaltungen vorstellbar.

Den meisten ist bewusst, dass schöne Angebote nicht ohne Aufwand und Kosten entstehen.

Sommerpause – ja oder nein?

Die Mehrheit der Teilnehmer findet eine feste Sommerpause für größere Aktionen grundsätzlich sinnvoll. Viele begründeten dies damit, dass die Kalender im Sommer ohnehin voll seien.

Allerdings gab es auch einzelne Stimmen, die gerade im Sommer mehr Zeit hätten. Ganz eindeutig ist das Bild also nicht. Bevor hier eine feste Regelung eingeführt wird, werden wir die Erfahrungen der kommenden Jahre sicher noch genauer beobachten.

Fazit

Die Umfrage hat vor allem eines gezeigt: Das Interesse an den Angeboten ist da. Viele Menschen schätzen, was in Degerschlacht auf die Beine gestellt wird. Gleichzeitig stehen viele Familien heute unter einem enormen Zeitdruck, sodass regelmäßiges ehrenamtliches Engagement oft schwerfällt.

Für die Zukunft sollten wir also verstärkt nach Möglichkeiten suchen, bei denen man unkompliziert und ohne langfristige Verpflichtung mithelfen kann.

Vielen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben – und natürlich herzlichen Glückwunsch noch einmal an die Gewinner der Degerschlacht-Tassen.

Vor allem eins wurde letztendlich bei allen Antworten deutlich: Eine lebendige Dorfgemeinschaft ist vielen nach wie vor wichtig. Das ist doch eine schöne Grundlage, auf der wir weiter aufbauen können. 😊

Darüber freut sich

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht