2026 – ein Ausblick
2026 – ein Ausblick
Das neue Jahr hat gerade erst angefangen, und mein Kopf ist schon wieder voller Ideen. Ob ich sie alle umsetzen kann? Wir werden sehen. Aber es ist immer besser, man hat zu viele Ideen als gar keine.
Nun sitze ich hier und überlege: Was ist interessant für euch? Welche Ideen lassen sich umsetzen? Hat der Tag, eine Woche genügend Stunden für alles?
Hier also ein Überblick über das, was euch in diesem Jahr erwartet.
Unterwegs in Degerschlacht
Ein Format, das ich bereits im Dezember begonnen habe und weiterführen werde, ist der Spaziergang durch Degerschlacht. Ich sehe, was sich verändert, was mir auffällt und worüber es sich zu schreiben lohnt. Und ganz nebenbei tut mir das auch selbst gut: rauskommen, Bewegung, frische Luft – und manchmal ergibt sich daraus unterwegs sogar ein kleines Schwätzchen.
5 Fragen an …
Aus diesen Begegnungen ist gleich die nächste Idee entstanden: „5 Fragen an …“
An Menschen, die mir beim Spazierengehen begegnen – unabhängig davon, ob sie bekannt sind oder einfach Teil des Alltags hier in Degerschlacht.
Menschen, Geschichten, Gespräche
Daneben gibt es natürlich auch viele Persönlichkeiten, die ich euch gerne vorstellen möchte: aus Politik, Kultur, Vereinen oder der Dorfgeschichte. Einige Ideen dafür liegen schon im Notizbuch. Und wer weiß – vielleicht ist der eine oder die andere auch bereit, sich für einen Podcast „Auf einen Kaffee in Degerschlacht“ mit mir zu treffen.
Was sonst noch kommt
Dazu kommen weiterhin Berichte über Dorfgespräche, Veranstaltungen, Vereinsleben und Ortschaftsratssitzungen.
Und wie es weitergeht
Was davon wann erscheint, wird sich zeigen. Nicht alles entsteht gleichzeitig, manches braucht Zeit. Aber eines ist sicher: Ich bleibe dran, gehe raus, höre zu und erzähle weiter. Ich hab Spaß am Erzählen, am Schreiben, daran zu sehen, was passiert, Menschen zu treffen – und hoffentlich habt ihr auch Freude daran, meine Geschichten zu lesen. Oder, falls es zeitlich passt und Gesprächspartner mitmachen, auch zu hören.
Und wenn euch etwas einfällt, worüber ich berichten sollte – sagt mir einfach Bescheid.
Darüber freut sich eure
Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.
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Zu Beginn des Jahres stand die Wintervogelzählung des NABU. Einige Leser machten mit, und das Ergebnis war gar nicht so schlecht. Es gab sie, unsere gefiederten Freunde in Degerschlacht: Eulen, Falken, Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Elstern, Tauben und Krähen.
Am schmotzigen Doschtig übernahmen wie jedes Jahr die Narren das Regiment im Rathaus. Es regierten Spaß, Freude, Eulen und Wildsaua – bis zum Aschermittwoch. Danach mussten Ute und das Rathausteam wieder Ordnung ins Chaos bringen. Auch das gelang ihnen erneut erstaunlich souverän.
Im März fand ich mich plötzlich als Schriftführerin des Albvereins wieder. Ganz so überraschend war es nicht – man hatte mich gefragt, und ich hatte Ja gesagt. Und ich habe es bis heute keinen einzigen Tag bereut.
Im April war es endlich so weit: Das Bildungshaus wurde fertig. Die Kinder konnten aus dem Provisorium in Orschel-Hagen zurück in das neu umgebaute Haus – mit Garten, Küche, Mensa und allem, was dazugehört. Auch eine neue Leitung hat das Bildungshaus seit 2025.
Im Mai lehnte der Reutlinger Gemeinderat den Lärmaktionsplan ab – völlig unverständlich für alle, die daran gearbeitet hatten. Der Plan war über Jahre fortgeschrieben, von Ortschaftsräten einstimmig beschlossen und hätte eine Ausweitung der Tempo-30-Zone bedeutet.
Im Juni war Degerschlacht wieder beim Stadtradeln dabei. 26 Radler fuhren in drei Wochen 5.524 Kilometer und sparten dabei rechnerisch 76 Tonnen CO₂ ein.
Im Juli feierten wir Dorffest. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Kinder aus Kindergarten und Schule mit ihrem Lied:
Im September fand das erste Klappstuhltreffen im Hof des Kinderhauses statt. Eine Idee des Bezirksgemeinderats – und eine richtig gute. Nachbarn kamen ins Gespräch, auch mit denen, die man sonst kaum trifft.
Im Oktober entdeckte die Stadt Reutlingen Degerschlacht als Ort für ihren „Tag der Aussicht“. Rund 40 Menschen aus dem gesamten Kreis liefen mit uns um den Ort und erfuhren viel über seine Geschichte.
Im November setzten Ute und ich schließlich um, was im Frühjahr entstanden war: das Offene Singen.










