Schade … eine kleine Randnotiz

Schade … eine kleine Randnotiz

Schade … eine kleine Randnotiz

Schade. Wirklich schade, dass es nicht mehr Menschen wie die Degerschlachter Wildsaua gibt. Denn sie können leider nicht überall sein. Und überhaupt ist es nicht ihre Aufgabe.

Was ist hier los?

Die Wildsaua haben ihrem Namen ganz und gar keine Ehre gemacht. Denn eins sind sie ganz sicher nicht: Wildsäue. Aber sie sind ja auch keine hochdeutschen Wildsäue, sondern echte schwäbische, sogar Degerschlachter Wildsaua. Die nämlich habe den ganzen Bereich rund um die Altglascontainer aufgeräumt, bevor sie Zelt und Technik für ihr Fest aufgebaut haben.

Das verdient unseren allergrößten Respekt. Bleibt die Frage: Warum ist so was überhaupt nötig? Warum stapelt sich hier bei uns und so viel ich auch von anderen gehört habe, nicht nur bei uns der Müll an Mülleimern und Containern.

Irgendwas läuft hier falsch.

Es soll ja Leute geben, die Anstoß an unserem Stadtbild nehmen. Wenn sie damit unsere nicht geleerten Container, den Müll rund um die Papierkörbe mit Hundekot und Bushaltestellen als Abfallendlagermöglichkeit meinen, bin ich ihrer Meinung.

Das jedenfalls ist derzeit das einzige, das in unserem Stadtbild stört findet Eure

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

So?

Oder so?

Wildsaua und andere Narren

Wildsaua und andere Narren

Wildsaua und andere Narren

Kinderfasching am Nachmittag, Nacht der Narren am Abend – dazwischen Begegnungen, Gespräche, Musik, Kostüme und jede Menge Organisation im Hintergrund.
Auf dieser Seite findet ihr Beiträge über den Kinderfasching der Degerschlachter Wildsaua, die Nacht der Narren, besondere Vereinsnamen und ein paar Hintergrundinformationen zur Geschichte des Narrenvereins Degerschlachter Wildsaua e. V.
Zusammen ergeben sie Eindrücke von einem Fasnetswochenende, wie es in Degerschlacht gefeiert wurde.

Wie dend Wildsaua? – Se grunzend!

Was schön ist. Denn seit inzwischen 24 Jahren sind sie wieder da – die Wildsaua in Degerschlacht.

Angefangen hat alles vor gut hundert Jahren. So zumindest ist es in der Vereinsgeschichte der Degerschlachter Narrenzunft zu lesen. Damals hieß der Ort noch Tegirslath. Eine Siedlung am großen Waldschlag, mit feuchten, nährstoffreichen Böden und ausgedehnten Wäldern. Ein idealer Lebensraum für Wildschweine. Sie fühlten sich hier, könnte man sagen, sauwohl.

Mit der großflächigen Rodung des Gebiets änderte sich das. Der Wald verschwand, die Siedlung wuchs – und mit ihr verschwanden viele der ursprünglichen tierischen Bewohner. Auch die Wildsaua verloren ihren Lebensraum.

Zehn Freunde

Zehn Freunde waren es, die 2002 die Idee hatten, die Wildsaua symbolisch zurück nach Degerschlacht zu holen. Mit der Gründung der Degerschlachter Narrenzunft Wildsaua begann etwas, das weit über eine Fasnachtsidee hinausging.

„Wir waren damals jung und ungebunden“, erzählt Jens Bintakies, eines der Gründungsmitglieder. Die zehn Männer hatten Spaß miteinander, Lust am Feiern und den Wunsch, etwas gemeinsam aufzubauen. Dass daraus ein Verein entstehen würde, der heute fest im Dorf verankert ist, war damals wohl kaum absehbar.

Anfangs reine Männersache

Anfangs war die Wildsaua eine reine Männersache. Frauen spielten zunächst keine Rolle. Doch die Freunde wurden älter, gründeten Familien, bekamen Kinder. Heute zählt der Verein 31 erwachsene Mitglieder und 38 Wildsaua-Kinder. Um Nachwuchs muss sich der Verein also keine Sorgen machen.

Einfach machen

Dass Gemeinschaft für die Wildsaua mehr bedeutet als nur Feiern, zeigte sich gleich zu Beginn des Fasnetswochenendes. Bevor Zelt und Technik aufgebaut wurden, räumten die Mitglieder erst einmal rund um die Altglascontainer auf. Über die Feiertage hatten sich dort wieder Unmengen leerer Flaschen angesammelt – daneben, darauf, drum herum. Weil die Technischen Betriebe mit dem Durst der Degerschlachter offenbar erneut überfordert waren, griffen die Wildsaua selbst zu.

Kein großes Aufheben, kein Kommentar. Einfach machen.
Auch das gehört inzwischen zur Geschichte der Wildsaua.

Nacht der Narren
Degerschlacht feiert

Eulen und Füchse, Kräuter- und andere Hexen, Schlosswölfe, Waldgeister, Bisamratten und Neckar-Bätscher – die Narrenzünfte kamen von überall her und freuten sich darauf, gemeinsam zu feiern.

Schon auf dem Weg zur Halle, vor dem Eingang und später drinnen kamen die Feiernden schnell miteinander ins Gespräch. Um mitfeiern zu dürfen, hatten die Narren Kostümzwang angeordnet, und die fantasievollen Verkleidungen machten es den Gästen leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen. Nicht immer war auf den ersten Blick zu erkennen, welches Kostüm da gerade vor einem stand. Aber genau das machte den Reiz aus.

Häschen oder Zebras?

Drei junge Frauen mit gestreiften Öhrchen auf dem Kopf, innen rosa, dazu schwarz-weiße Tüllröckchen, blieben stehen, als ich sie fragte, ob ich sie fotografieren dürfe.

„Kannst du raten, was wir sind?“, fragten sie und steckten die Köpfe zusammen. Ich war ratlos und tippte vorsichtig auf „Häschen?“
Die drei lachten laut los. Es waren Zebras.

Ab 19 Uhr hatten die Degerschlachter Wildsaua zur Nacht der Narren eingeladen. Die Organisation lief reibungslos. Einlass, Getränke- und Essensausgabe funktionierten ohne lange Wartezeiten. Niemand musste hungrig oder durstig feiern.

Perfekte Organisation

Ordnungshüter achteten darauf, dass leere Flaschen dorthin zurückkamen, wo sie hingehörten, und Einweggeschirr von Pommes, Roter Wurst und Käse ordnungsgemäß entsorgt wurde. Sanitäter standen bereit, damit nichts passierte, falls etwas passierte.

Aber es passierte nichts.

Guggenmusik und Männerballett

Zahlreiche Fasnachtsvereine aus der Region waren der Einladung gefolgt und sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Auf der Bühne wechselten sich Guggenmusik, Lumpenkapellen, Show-, Häs- und Hexentänze ab. Die Männergruppen der Betzinger Krautskräga und der Spitzbuaba Sonnenbühl präsentierten ihre mehr oder weniger eleganten Ballettaufführungen. So, wie Männer eben tanzen. Und bekamen dafür jede Menge Applaus.

Tanz im Zelt

Während die verschiedenen Narrengruppen ihr Publikum in der Auchterthalle mit ihren Vorführungen fesselten, nutzte die bunte Gesellschaft im Zelt die Gelegenheit, ausgelassen zu tanzen. Das Zelt hätte gut noch ein bisschen größer sein können, um alle Feiernden zu fassen.

Nach Ende des Festes übernahmen rund 20 Mitglieder der Degerschlachter Narrenzunft das Aufräumen. Zehn Wildsaua waren dann am Sonntag schon wieder früh aufgestanden, um dafür zu sorgen, dass alles so hinterlassen wurde, wie sie es vorgefunden hatten.

Ordentliche Wildsaua

Wobei das nicht ganz stimmt:

Sie haben den Platz besser hinterlassen als zuvor. Schließlich hatten sie bereits vor Beginn der Veranstaltungen rund um die Altglascontainer aufgeräumt.

Kinderfasching der Wildsaua – bunt, laut und ziemlich fröhlich

„Tschau, wir sehen uns erst am Montag“ und „Wir essen Schokolade“ schallte es aus den Lautsprechern der Auchterthalle. Auf der Tanzfläche sangen, klatschten und tanzten Prinzessinnen, Marienkäfer, Piraten, Katzen, Kühe und ein Einhorn fröhlich mit. Auch ein junger Mann im grünen OP-Hemd und mit Mundschutz war unter den Gästen. Das war ja auch gut. Man weiß schließlich nie, wozu man so jemanden noch brauchen kann.

Ein Weihnachtsmann zum Fasching?

Ein Weihnachtsmann war auf dem Kinderfaschingsfest ebenfalls gesichtet worden. Bevor sich allerdings klären ließ, ob er sich im Datum geirrt hatte oder einfach schon einmal fürs nächste Mal hören wollte, was sich Kinder so wünschen, war er wieder verschwunden.

Zum ersten mal ein Wildsaua-Kinderfaschingsfest

Die Wildsaua-Kinder hatten am Samstag ihr erstes eigenes Kinderfasching seit es die Degerschlachter Wildsaua gibt und standen deshalb dann auch zum ersten Mal selbst auf der Bühne. Die drei- bis zehnjährigen Kinder zeigten, dass sie den Großen in ihrem Häs in nichts nachstanden: mit Tanz, Pyramide und zahlreichen akrobatischen Kunststücken. Der Beifall war entsprechend groß. Dass sie bei ihrer Pyramide oben genauso gute Laune hatten wie unten, wurde spätestens bei der Zugabe deutlich.

Sickenhäuser Wölfe und Zigeunerinsel Stuttgart

Auch eine ganze Reihe Gäste waren eingeladen. Die Sickenhäuser Wölfe traten ebenfalls im Häs auf und begeisterten das Publikum. Die Freude an der Sache war ihnen deutlich anzusehen.

Mit sechs Tänzerinnen zwischen fünf und neun Jahren war außerdem die Jugendtanzgarde der Zigeunerinsel Stuttgart zu Gast. Begleitet wurden sie von einem Betreuer und ihren beiden Trainerinnen Amelie und Vanessa.
„Die Jungs haben weniger Interesse am Tanz“, erklärten die beiden. Deshalb standen auch diesmal ausschließlich Mädchen auf der Bühne.

Schni-, Schna-, Schnappi und Käse mit Löchern

Mit „Schni-, Schna-, Schnappi“ und Löchern, die aus dem Käse flogen sorgte DJ Ernst O. gemeinsam mit seiner Tochter für gute Laune. Die Kinder klatschten und winkten, liefen in Polonaisen durch den Saal und hatten sichtlich Freude am Feiern.
„Mir macht das einfach Spaß“, strahlte der DJ – und genau das war ansteckend.

Am Ende wurde auch das schönste Kostüm prämiert. Gewonnen hatte diesmal ein kleines Reh.

Degerschlachter Gäste mit Geschichte: Zigeunerinsel Stuttgart

Der Auftritt der Jugendtanzgarde der „Zigeunerinsel Stuttgart“ beim Kinderfasching in Degerschlacht wirft bei manchen Fragen auf. Der Name des Vereins kommt heute nicht mehr so selbstverständlich über die Lippen.

„Wir werden deshalb tatsächlich oft angegriffen“, berichten Amelie und Vanessa, die beiden Trainerinnen der Jugendtanzgarde. Das sei nicht immer so leicht wegzustecken. Doch der Verein steht zu seinem Namen. „Schließlich ist der Name einfach historisch begründet und hat Tradition.“

Mittelalterlicher Name für eine Region

Die Geschichte des Vereins reicht bis ins Jahr 1910 zurück. Der Bürgerverein des Stuttgarter Westens trägt den Namen „Zigeunerinsel Stuttgart“ seit seiner Gründung. Das Gebiet, auf dem das Vereinsheim steht, wurde bereits im Mittelalter durchziehenden Roma und Sinti als Lagerplatz zugewiesen, da sie nicht innerhalb der Stadtmauern übernachten durften. Daraus entstand die Bezeichnung „Zigeunerinsel“, ist auf der Homepage des Vereins zu lesen.

1910 gegründet

Als 27 Männer 1910 den Bürgerverein gründeten, übernahmen sie diesen Ortsnamen. Er ist historisch gewachsen und beschreibt einen Ort – nicht eine Haltung.

Auch wenn der Begriff heute für viele nicht mehr zeitgemäß ist, hat sich der Verein bewusst entschieden, den Namen beizubehalten. „Es ist ein netter Verein mit netten Mitgliedern“, betonen die Trainerinnen.

Der historische Kontext erklärt den Namen – er entschärft ihn vielleicht nicht automatisch. Aber ordnet ihn zumindest ein.

Wiener Schnitzel mit Pommes statt Zigeunerschnitzel

Wiener Schnitzel mit Pommes ist den beiden Trainerinnen übrigens trotzdem lieber als Zigeunerschnitzel.

Gewürfelt und geteilt: Mutscheln beim Albverein Degerschlacht

Gewürfelt und geteilt: Mutscheln beim Albverein Degerschlacht

Gewürfelt und geteilt: Mutscheln beim Albverein Degerschlacht

Gemutschelt wurde in diesem Jahr fast pünktlich. Eigentlich wäre es am Donnerstag nach dem Dreikönigstag gewesen. Aber der Sonntag war noch ganz nah dran. Da hatte sich nämlich diesmal die Degerschlachter Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins zum Mutscheln verabredet.

Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit für einen Spaziergang vom Parkplatz an der Auchterthalle zur Sportgaststätte Faulbaum nach Kirchentellinsfurt. Der Rest kam mit dem Auto. Schließlich mussten ja auch Mutscheln, Würfel und Würfelbecher irgendwie dorthin transportiert werden.

Kirchenfenster und s‘ nackerte Luisle

In der Gaststätte wurde in vier Gruppen gewürfelt. Gespielt wurden unter anderem:

  • Große und kleine Hausnummer
  • Kirchenfenster
  • Der Wächter bläst vom Turm und natürlich das
  • Nackerte Luisle

Zum Aufschreiben hatte man mich als Schriftführerin des Vereins eingeteilt.  Mich. Dabei habe ich vom Mutscheln eigentlich überhaupt keine Ahnung. Ich bin keine gebürtige Reutlingerin und nicht mit diesem Brauch aufgewachsen. Also bin ich vor jedem Spiel zu den anderen Gruppen gelaufen und habe mir erklären lassen, wie gespielt und gezählt wird.

Anfängerglück

Und eigentlich ist es mir ja ein kleines bisschen peinlich, aber ich hatte ziemlich viel Glück. Die Mutscheln hab ich dann mit meiner Gruppe geteilt. Wir hatten eine Menge Spaß  und die Mutscheln nebenbei vor uns hingeknabbert. Und das, obwohl wir ja eigentlich noch im Faulbaum zu Abend essen wollten. Egal. Das Abendessen hat uns trotzdem noch gut geschmeckt.Die Mutscheln kamen diesmal nicht aus Degerschlacht. Unser früherer Bäcker Eberhard Ruggaber ist längst im Ruhestand. Er ist heute Mitglied im Degerschlachter Albverein – und spielt nun eben selbst um die Mutscheln. Das sei vorweg verraten: Er hat auch eine oder zwei erwürfelt.

 

„Dohocketdiewoimmerdohocket“

25 Personen hatten sich angemeldet, und fast alle waren gekommen. Was ein wenig nachdenklich stimmt: Trotz Werbung über Albvereins-Webseite, Degerschlacht News, Facebook, Instagram und WhatsApp waren es wieder vor allem die, die immer da sind. Die gleiche Gruppe, die sich auch sonst bei den Stammtischen trifft. Menschen, die schon lange Mitglied sind und gemeinsam älter geworden sind.

Auch Kinder und ihre Eltern mögen Mutscheln. Eigentlich.

Es ist aber immer noch ein sympathisches aufgeschlossenes Team. Und sie hätten es verdient, dass auch jüngere Generationen dabei gewesen wären. Ich bin sicher, auch denen hätte es Spaß gemacht. Mutscheln ist nämlich ganz bestimmt nicht nur etwas für Senioren. Ich wette, es würde auch Kindern und ihren Eltern genau so viel Spaß machen. Was ich persönlich schön fände: Wenn es die Generationen zusammenbringen könnte. Vielleicht im nächsten Jahr?

Darüber würde sich freuen

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

 

Mutscheln hat auch in Degerschlacht Tradition

Mutscheln hat auch in Degerschlacht Tradition

Mutscheln hat auch in Degerschlacht Tradition

Die Mutschel ist ein traditionelles, aus Reutlingen stammendes Gebäck. Sternförmig, mit acht Zacken, aus mürbem Hefeteig – und vermutlich schon seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Um ihre Form ranken sich bis heute Legenden: von der Achalm in der Mitte, von einer goldenen Kette, von den Reutlinger Zünften, die in den Zacken symbolisiert sein sollen. Sicher ist: Die Mutschel gehört zur Reutlinger Identität.

Der erste Donnerstag nach Dreikönig

Traditionell wurde am Mutscheltag – dem ersten Donnerstag nach Dreikönig – um die Mutscheln gewürfelt. Früher offenbar mit besonderer Narrenfreiheit, über mehrere Tage hinweg, in Wirtshäusern und bei den Bäckern. Wikipedia beschreibt diese Bräuche detailliert, von Würfelspielen wie „Große und kleine Hausnummer“, „Nackets Luisle“ oder „Der Wächter bläst vom Turme“.

Bäckereien als Begegnungsstätten

Soweit die überlieferte Tradition. Daneben gibt es Erinnerungen, die sich nicht mehr eindeutig belegen lassen, die aber trotzdem etwas erzählen: dass Mutscheln ursprünglich auch ein Bäckerbrauch waren. Dass Reutlinger Bäckereien früher nicht nur Verkaufsstellen, sondern Begegnungsorte waren. Orte, an denen man nach Feierabend zusammensaß. Um Menschen in die Backstuben zu holen, ließen sich die Bäcker immer wieder besondere Anlässe einfallen – Mutscheln gehörten dazu.

Erinnerungen

An einen Vortrag über das Reutlinger Bäckerhandwerk erinnere ich mich noch vage. Karl Wucherer soll damals darüber gesprochen haben. Sicher bin ich mir nicht mehr in allen Details. Woran ich mich aber gut erinnere: Viele Bäckereien hatten früher tatsächlich kleine Gaststuben. Auch unser Degerschlachter Bäcker Eberhard Ruggaber hatte so eine. Als wir 1993 nach Degerschlacht gezogen sind, gab es die Bäckerei noch. Die Gaststube war da – aber nicht mehr bewirtschaftet. Seine Mutscheln allerdings waren legendär. Die Bäckerei ist inzwischen geschlossen. Was bleibt, sind Erinnerungen.

2026 – ein Ausblick

2026 – ein Ausblick

2026 – ein Ausblick

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen, und mein Kopf ist schon wieder voller Ideen. Ob ich sie alle umsetzen kann? Wir werden sehen. Aber es ist immer besser, man hat zu viele Ideen als gar keine.
Nun sitze ich hier und überlege: Was ist interessant für euch? Welche Ideen lassen sich umsetzen? Hat der Tag, eine Woche genügend Stunden für alles?
Hier also ein Überblick über das, was euch in diesem Jahr erwartet.

Unterwegs in Degerschlacht

Ein Format, das ich bereits im Dezember begonnen habe und weiterführen werde, ist der Spaziergang durch Degerschlacht. Ich sehe, was sich verändert, was mir auffällt und worüber es sich zu schreiben lohnt. Und ganz nebenbei tut mir das auch selbst gut: rauskommen, Bewegung, frische Luft – und manchmal ergibt sich daraus unterwegs sogar ein kleines Schwätzchen.

5 Fragen an …

Aus diesen Begegnungen ist gleich die nächste Idee entstanden: „5 Fragen an …“
An Menschen, die mir beim Spazierengehen begegnen – unabhängig davon, ob sie bekannt sind oder einfach Teil des Alltags hier in Degerschlacht.

Menschen, Geschichten, Gespräche

Daneben gibt es natürlich auch viele Persönlichkeiten, die ich euch gerne vorstellen möchte: aus Politik, Kultur, Vereinen oder der Dorfgeschichte. Einige Ideen dafür liegen schon im Notizbuch. Und wer weiß – vielleicht ist der eine oder die andere auch bereit, sich für einen Podcast „Auf einen Kaffee in Degerschlacht“ mit mir zu treffen.

Was sonst noch kommt

Dazu kommen weiterhin Berichte über Dorfgespräche, Veranstaltungen, Vereinsleben und Ortschaftsratssitzungen.

Und wie es weitergeht

Was davon wann erscheint, wird sich zeigen. Nicht alles entsteht gleichzeitig, manches braucht Zeit. Aber eines ist sicher: Ich bleibe dran, gehe raus, höre zu und erzähle weiter. Ich hab Spaß am Erzählen, am Schreiben, daran zu sehen, was passiert, Menschen zu treffen – und hoffentlich habt ihr auch Freude daran, meine Geschichten zu lesen. Oder, falls es zeitlich passt und Gesprächspartner mitmachen, auch zu hören.

Und wenn euch etwas einfällt, worüber ich berichten sollte – sagt mir einfach Bescheid.

Darüber freut sich eure

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.