Wo ist das „Wir“ geblieben?

Wo ist das „Wir“ geblieben?

Wo ist das „Wir“ geblieben?

Ein paar Gedanken über Mitmach-Gemeinschaft und Konsumgesellschaft

Gestern Abend kurz nach 19 Uhr. Das Thermometer zeigt immer noch mehr als 30 Grad. Die Luft zwischen den Häusern steht, und ich muss gestehen: Ich konnte es niemandem verdenken, dass er (oder sie) bei den Temperaturen lieber im Schatten zu Hause, vielleicht bei einem kühlen Getränk aufhält als ins Vereinsheim zu kommen.

Ich hatte zu einem Treffen eingeladen. Per Newsletter, rechtzeitig und mit den besten Absichten. Peter und ich haben brav mit dem Schlüssel in der Hand gewartet, aber niemand kam.

Natürlich mag das Wetter ein Grund gewesen sein, aber ich denke, da ist mehr.

Ich hab mir deshalb einfach mal ein paar Gedanken gemacht. Warum ist das so? Warum haben Vereine Nachwuchsprobleme? Nicht nur, Mitglieder zu finden, sondern erst recht auch jemanden zu finden, der sich engagiert, seine Ideen mit einbringt und vielleicht auch bei der Umsetzung mithilft?

Daran, dass die Angebote nicht interessant genug sind, scheint es jedenfalls nicht zu liegen.

Die Angebote kommen an

Seit eineinhalb Jahren engagiere ich mich in der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins für die neu aufgebaute Familiengruppe. Wenn ich etwas anbiete, habe ich manchmal 40 bis 50 Teilnehmer. Und trotzdem stehe ich am Ende immer alleine da. Beim Planen, beim Vorbereiten, beim Aufräumen. Seit zwei Jahren rufe ich auf: „Unterstützt mich!“ Die Resonanz? Ein freundliches Schweigen. Ungefähr nach dem Motto: „Schön, dass wir da sein können, aber wenn wir dafür was tun sollen – och nö. Schade, wenn es das nicht mehr gibt, aber ich kann es halt nicht.“ Aus den bisherigen Teilnehmern ist bisher leider auch niemand Mitglied im Verein geworden.

Ich frage mich in Momenten wie diesem ganz ernsthaft: Warum ist das so? Warum gibt es im Ehrenamt kaum noch echtes Engagement?

Vom Mitmachen zum Konsumieren: Der gesellschaftliche Wandel

Wenn man das Phänomen soziologisch betrachtet, merkt man schnell: Es ist kein exklusives Degerschlachter Problem. Es ist ein fundamentaler gesellschaftlicher Wandel, den viele Vereine spüren. Wir haben uns schleichend von einer Mitmach-Gemeinschaft hin zu einer Konsumgesellschaft entwickelt.

Früher bedeutete Verein, dass man fest dazugehört und wie selbstverständlich mit anpackt. Heute wird das Ehrenamt oft wie ein kostenloser oder günstiger Dienstleister wahrgenommen. Man „konsumiert“ das Angebot der Familiengruppe wie einen Nachmittag im Indoorspielplatz: Man kommt, nutzt das Event, freut sich, dass es schön war, und geht wieder nach Hause. Das Verantwortungsgefühl dafür, dass da überhaupt etwas stattfindet, bleibt völlig auf der Strecke. Sobald das Wort „Mitgliedschaft“ oder „feste Aufgabe“ fällt, schrecken viele zurück. Man will sich nicht verpflichten.

 

(Hinweis: Das obenstehende Bild zeigt einen ersten Entwurf als Symbolbild – die finale Tasse 2.0 ist gerade in Arbeit!)

Die „Rush Hour“ des Lebens oder die Angst vor der großen Aufgabe?

Dazu kommt die sogenannte „Rush Hour“ des Lebens. Gerade die jungen Familien stehen unter Dauerstrom: Beide Elternteile sind oft berufstätig, der Alltag ist komplett durchgetaktet zwischen Job, Schule und der Logistik für die Hobbys der Kinder. Die mentale Erschöpfung ist real. Die Hürde, noch eine weitere feste Verantwortung zu übernehmen, wird verständlicherweise als unüberwindbarer Berg wahrgenommen.

Aber so verständlich die Gründe im Einzelfall sein mögen – für diejenigen, die sich tatsächlich im Verein noch engagieren, verändert sich die Realität dadurch nicht. Die eigene Energie ist endlich. Wenn aus einer Gemeinschaft eine reine Einbahnstraße wird, brennt man irgendwann aus. Und genau an diesem Punkt stehen manche von uns jetzt. Wir möchten nicht aufgeben, denn Degerschlacht und unser Engagement hier liegt uns  am Herzen.

Gestalten statt Verwalten: Wie sieht die Zukunft aus?

Unser Ziel ist es, diese Angebote auf gesunde Beine zu stellen, damit sie uns allen – auch denen, die sich engagieren – dauerhaft Spaß machen und erhalten bleiben. Dafür möchten wir nicht über eure Köpfe hinweg entscheiden, sondern von euch wissen, wo der Schuh drückt.

Deshalb habe ich eine kleine, komplett anonyme Umfrage vorbereitet. Sie dauert weniger als 3 Minuten, hilft uns aber enorm zu verstehen, wie wir die Zukunft in Degerschlacht gemeinsam gestalten können.

[HIER KLICKEN: Zur 3-Minuten-Umfrage für Degerschlacht]

Als kleines Dankeschön für eure Ehrlichkeit:
Unter allen, die am Ende der Umfrage (völlig freiwillig) ihre E-Mail-Adresse für den Lostopf hinterlassen, verlose ich 3 exklusive Degerschlacht-Tassen im neuen Design mit dem Motiv von Rathaus und Kirche!

Ich bin unglaublich gespannt auf eure Gedanken und eure Rückmeldungen. Denn eine lebendige Gemeinschaft funktioniert nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

VERMISST – Katze Finchen aus der Schinkelstraße

VERMISST – Katze Finchen aus der Schinkelstraße

VERMISST – Katze Finchen aus der Schinkelstraße

Seit dem 20. Juni ist das dreifarbige Kätzchen nicht mehr nach Hause gekommen. Es heißt Finchen und wurde zuletzt gin der Schinkelstraße 44 gesehen.

Finchen ist dreifarbig mit weißen Pfoten – ihr rechtes Hinterbein ist überwiegend grau. Sie ist zutraulich: Wer sich bückt und die Hand ausstreckt, dem kommt sie gerne zum Schmusen entgegen.

⚠️ Bei den aktuellen Temperaturen zählt jede Minute! Bitte schaut in euren Garagen, Schuppen, Kellern und Nebengebäuden nach – Finchen könnte neugierig hineingelaufen und versehentlich eingesperrt worden sein.

Hinweise bitte direkt an:
sigi@josidi.de

Die Familie ist für jeden Tipp dankbar.

Stromausfall nebenan: In Degerschlacht gingen die Lichter und Drucker an

Stromausfall nebenan: In Degerschlacht gingen die Lichter und Drucker an

Stromausfall nebenan: In Degerschlacht gingen die Lichter und Drucker an

Ein Lichtschein um zwei Uhr nachts

„Seltsam“, dachte ich heute Nacht. Es war kurz vor zwei Uhr. Ich war wach geworden – warum auch immer. Aus dem Flur sah ich einen Lichtschein. War jemand im Wohnzimmer? Nein, der Lieblingsehemann lag neben mir im Bett.

Ich stand auf, ging nach unten und suchte die Fernbedienung für das Licht. Ich fand sie und schaltete die Lampe aus. „Seltsam“, dachte ich noch einmal. Die Katzen hätten die Fernbedienung so nicht versehentlich betätigen können. Ich zuckte die Schultern. Vielleicht waren es unsere Nachbarn? Wir haben mit den beiden eher eine Wohngemeinschaft als ein normales Mietverhältnis. Oder war es der Sohn, der nachts in der Gegend war, sich etwas zu essen gemacht und das Ausschalten vergessen hatte?

Offiziell blieb unser Flecken verschont

Am Morgen dann die Meldung: Teile von Reutlingen sind ohne Strom. Ein Großbrand im Umspannwerk Reutlingen-West hatte zwei Transformatoren völlig zerstört. Die Kopplung zum Umspannwerk Mitte verursachte extreme Spannungsschwankungen. Die Meldungen kamen fast gleichzeitig über alle Kanäle: Rundfunk, Pushnachrichten, WhatsApp und Katwarn.

Betroffen seien vor allem die Innenstadt, Betzingen, Ohmenhausen, Wannweil und Kirchentellinsfurt. Von Degerschlacht war nirgends die Rede. Offiziell blieb unser Flecken also verschont.

Wenn der Drucker im Dunkeln erwacht

Inzwischen habe ich aber mit ein paar Nachbarn gesprochen, die das durchaus anders erlebt haben. „Der Drucker ist plötzlich angesprungen“, hieß es da, „davon bin ich wach geworden.“ Andere Elektrogeräte gaben beim automatischen Neustart laute Signaltöne von sich. Wer dabei weiterschlafen kann, muss einen wahrhaft festen Schlaf haben.

 

 

„Bei uns in der Straße ‚Im Sandmann‘ gingen plötzlich alle Lichter an, die über Bewegungsmelder gesteuert werden“, erzählte eine Freundin. Auch unser Steuerberater berichtete: „Mein Radiowecker hat heute Morgen geblinkt.“ Das tut er nur, wenn der Strom kurz weg war.

Recherche statt nerviger Anrufe

So ganz unberührt scheint Degerschlacht von dem Brand im Umspannwerk also doch nicht geblieben zu sein. Es lohnte sich also, nachzuhaken. Weil ich telefonisch niemanden nerven wollte – die Verantwortlichen haben aktuell sicherlich Wichtigeres zu tun –, habe ich im Internet recherchiert. Und tatsächlich: Das, was wir in Degerschlacht heute Nacht erlebt haben, hängt direkt mit dem Brand zusammen.

 

(Siehe Info-Kästen)

Inzwischen sei die Stromversorgung überall weitestgehend wiederhergestellt, heißt es auf der Reutlinger Seite

Was habt ihr erlebt? Hats bei euch auch geflackert? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen entweder gleich hier als Kommentar oder unter

post@degerschlacht-news.de

Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

Degerschlacht blieb beim Reutlinger Stromausfall offiziell verschont.
Die nächtliche Realität sah jedoch anders aus.

Der Feuerteufel im Westen

  • Um 1:37 Uhr brannte das Umspannwerk Reutlingen-West.
  • Drei Brandherde deuten auf gezielte Brandstiftung hin.
  • Das Landeskriminalamt ermittelt wegen politischer Motive.
  • Über 30.000 Menschen verloren schlagartig den Strom.
  • Ganze Stadtteile versanken im tiefen Dunkel.

Das unsichtbare Band nach Degerschlacht

  • Offizielle Stellen meldeten für uns grüne Ampeln.
  • Unsere Küchengeräte erzählen eine völlig andere Geschichte.
  • In der Nacht blinkten plötzlich alle Digitaluhren.
  • Zwei Nachbarn bestätigten mir kurze Blackouts.
  • Das Stromnetz agiert wie ein sensibles Spinnennetz.
  • Ein heftiger Schlag im Westen erschüttert Degerschlacht.

Glück im Unglück

  • Automatische Schutzschalter retteten unsere empfindliche Elektronik.
  • Die Leitungen wurden blitzschnell getrennt.
  • Wir kamen mit einem Schrecken davon.
  • Betzingen kämpft bis zu 48 Stunden weiter.
  • Unsere Gedanken sind bei den Nachbarstadtteilen.
  • Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Warum das Licht in Degerschlacht flackerte

(mit Quellenangaben)

  • Das Stromnetz agiert als Verbundsystem (Quelle: FairNetz).
  • Umspannwerke West und Mitte hängen zusammen (Quelle: SWR).
  • Der Großbrand löste extreme Kurzschlüsse aus (Quelle: Lagebericht).
  • Die Netzspannung sackte schlagartig ab (Quelle: FairNetz).
  • Experten nennen diese Einbrüche „Wischer“ (Quelle: VDE-Fachverband).
  • Technische Schutzsysteme reagierten in Millisekunden (Quelle: Netztechnik).
  • Automatische Schalter trennten betroffene Leitungen (Quelle: Netzschutz-Handbuch).
  • Das verhinderte Schäden an Haushaltsgeräten (Quelle: VDE).
  • Daher blinkten die heimischen Digitaluhren (Quelle: Leserberichte).

 

Erste Buchmesse auf der Schwäbischen Alb – mit Degerschlachter Autorin

Erste Buchmesse auf der Schwäbischen Alb – mit Degerschlachter Autorin

Erste Buchmesse auf der Schwäbischen Alb – mit Degerschlachter Autorin

Die erste Buchmesse auf der Schwäbischen Alb findet am 14. Juni in der Erpftalhalle in Sonnenbühl‑Erpfingen statt. Und eine Degerschlachter Autorin ist auch dabei. Oder um es genau zu sagen: ich bin dabei.

Messe vor allem für lokale Autorinnen und Autoren

Die „BuchAlb“ schließt eine Lücke zwischen den großen Messen in Frankfurt, Stuttgart und Konstanz und bietet vor allem lokalen Autorinnen und Autoren eine Bühne. Die Messe ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 5 Euro. Die ersten 200 Kinder dürfen dank eines Sponsors kostenlos hinein.

Was ursprünglich als kleines Testprojekt mit rund 20 Autorentischen geplant war, wuchs innerhalb weniger Wochen auf 60 angemeldete Autorinnen und Autoren an – mehr Platz gibt die Erpftalhalle nicht her. Organisiert wird die Messe von einem engagierten Team rund um die Marketingagentur 4zig und Jill Carsten, unterstützt von der Gemeinde Sonnenbühl.

Programm für Leseratten jeden Alters

Die BuchAlb richtet sich ausdrücklich an alle, die gern lesen – egal, welchen Alters. Auf dem Programm stehen unter anderem:

  • Rallyes und Mitmachaktionen für Kinder
  • traditioneller Buchdruck
  • Buch‑Upcycling
  • Taschenbasteln für kleine Bücherfans
  • 17 Lesungen aus verschiedenen Genres
  • Und viele Gelegenheiten, mit Autorinnen und Autoren ins Gespräch zu kommen

Als Degerschlachter Autorin dabei

Wie viele von euch wissen, erzähle ich gern Geschichten. Manche einfach mit Worten, manche aber auch gezeichnet. Auf der BuchAlb habe ich einen Stand in der Ecke für Kinder- und Jugendbücher und bringe drei meiner Projekte mit:

  • den ersten Band meiner Graphic‑Novel‑Trilogie „Wir hatten ja nichts“, die das Leben von Erich P. zwischen 1910 und 1930 erzählt
  • das Bilderbuch „Der Rabe mit dem Licht“, eine Legende der kanadischen First Nations
  • und „Würmli“, die Geschichte eines Regenwurms – entstanden im Rahmen einer Regenwurm‑Exkursion des Albvereins Degerschlacht

Das Würmli‑Buch vermittelt Wissenswertes über das Leben unter der Erde auf humorvolle Art und ist damit vielleicht vor allem für Familien und Naturinteressierte spannend.

Live‑Zeichnen: Ein Comic entsteht

Am Stand zeige ich außerdem, wie eine Graphic Novel entsteht – vom Storyboard bis zur Kolorierung. Und für Kinder (und alle, die Lust haben) gibt es eine kleine Mitmach‑Aktion: Gemeinsam entwickeln wir eine Figur, aus der ich vor Ort einen 4‑Panel‑Comic zeichne.

Für alle, die Lust auf Bücher und einen schönen Sonntag auf der Alb haben

Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen, dass die Messe vor allem durch Freiwillige, Sponsoren und viel Leidenschaft möglich wurde. Deshalb braucht sie vor allem eines: Besucherinnen und Besucher.

Ein Ausflug lohnt sich. Für alle, die Lust auf Bücher haben und einen schönen Sonntag auf der Schwäbischen Alb verbringen möchten.

Ich jedenfalls freu mich drauf!

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Degerschlacht radelt wieder

Degerschlacht radelt wieder

Degerschlacht radelt wieder

 

In die Pedale – fertig – los.  Vom 14. Juni bis 4. Juli beteiligt sich der Landkreis Reutlingen auch in diesem Jahr wieder an der Aktion STADTRADELN, die seit einiger Zeit bundesweit läuft. Ziel dabei ist, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen, CO2 einzusparen und dabei Bewegung, Natur und Umweltschutz ganz praktisch miteinander zu verbinden.

Team Degerschlacht wieder mit dabei

Und auch diesmal wird es wieder ein Team Degerschlacht geben.

Dass das bei uns im Ort gut ankommt, zeigt die Beteiligung der letzten Jahre. In jedem Jahr ist das Team Degerschlacht ein bisschen größer geworden. Auch diesmal ist das Interesse groß. Die ersten haben sich inzwischen schon für unser Team „Degerschlacht radelt“ angemeldet. Die Idee, sich gelegentlich für gemeinsame kleine oder größere Touren – je nach Lust und Fittness – zu treffen, kommt ebenfalls gut an.

Mitmachen kann jeder

Mitmachen kann jeder, der Lust an der Bewegung auf zwei Rädern hat. Die gefahrenen Kilometer können ganz unkompliziert online oder per App eingetragen werden. Wer mag, kann sich einfach online auf der Seite Stadtradeln Reutlingen oder über die App „STADTRADELN“ anmelden. Und hier natürlich am liebsten beim Team „Degerschlacht radelt“. Jeder einzelne Kilometer zählt.

Jeder Kilometer zählt

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Training oder eine Radtour ins Grüne – alles zählt.

 

 

Aktuell stehen wir in der App auf Platz 47 in der Kommune. Diese Platzierung beruht vermutlich noch auf den Zahlen vom letzten Jahr. Vielleicht schaffen wir es ja diesmal sogar noch ein Stück weiter nach oben.

Sternfahrt nach Wannweil zum Auftakt

In diesem Jahr findet die Auftaktveranstaltung am 14. Juni in Wannweil statt. Eine Sternfahrt dahin ist geplant. Wo genau die Strecken verlaufen werden, wird noch bekanntgegeben.