Zahlreiche Verstöße bei Großkontrolle
Da ist sie, meine Großkontrolle, bei der ich mit dem Handy … (siehe Bericht) …
Auch wenn der Bericht keinen direkten lokalen Bezug zu Degerschlacht hat, kommt hier die ganze Geschichte zu meiner Kolumne von gestern. Die Großkontrolle scheint sich immerhin gelohnt zu haben.
Bei einer groß angelegten Kontrolle des Polizeipräsidiums Reutlingen, zusammen mit Kräften des Hauptzollamtes Ulm und unterstützt vom Technischen Hilfswerk haben die Einsatzkräfte am Donnerstag rund 350 Fahrzeuge, etwa 450 Personen und circa 250 Dokument überprüft. Bei dem von neun Uhr bis 20 Uhr stattfindenden Einsatz auf dem Parkplatz Bösmannsäcker mussten die Beamten neben zahlreichen kleineren Verstößen wie nicht mitgeführten Dokumenten oder abgelaufenen Verbandskästen auch zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr ziehen, bei denen der Verdacht auf eine Beeinflussung von Alkohol oder berauschenden Mitteln bestand. Dabei musste 23 Verkehrsteilnehmern die Weiterfahrt untersagt werden. Bei 18 davon mussten Blutentnahmen angeordnet werden. Ein Mercedes AMG im Wert von rund 40.000 Euro wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt, weil sein Fahrer bereits mehrfach wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis auffällig geworden war. Außerdem mussten die Spezialisten der Verkehrspolizei 17 Lkw-Fahrer wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften beanstanden. Gegen einen 24-jährigen E-Scooterfahrer ermitteln die Beamten, weil er zunächst vor der Kontrolle geflüchtet war und bei der nachfolgenden Festnahme Widerstand geleistet und einen Polizeibeamten leicht verletzt hatte. Eine ärztliche Behandlung war aber nicht notwendig. Wie sich herausstellte war das an seinem Gefährt angebrachte Versicherungskennzeichen gar nicht für diese Fahrzeug ausgegeben worden. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen vorangegangenen Konsum von Betäubungsmitteln. Beamte des Zoll konnten im Verlauf der Kontrollen zehn Stangen gefälschte und unversteuerte Zigaretten auffinden und sicherstellen. Insgesamt mussten mehr als 190 Ordnungswidrigkeit- und 19 Strafverfahren eingeleitet, sowie mehrere tausend Euro an Sicherheitsleistungen erhoben werden. Die Kontrollen werden fortgesetzt. (cw)










