Wir sind zurück

Wir sind zurück

Wir sind zurück

Liebe Lesewesen,

wir sind zurück.

Nach fünf Wochen Irland und der Hochzeit meines Lieblingssohnes hat mich nun die Erde wieder. Der Bus ist ausgeräumt, die Wäsche in der Waschmaschine, die Fahrräder sind vom irischen Staub und Sand befreit, die Übernachtungsgäste nach der Hochzeit abgereist.

Ich sitze also nun wieder am Schreibtisch. Und langsam sehe ich tatsächlich unter den vielen hier abgelegten Zetteln, Notizen und To-do-Listen die Arbeitsplatte wieder.

Und hab langsam wieder den Kopf frei für euch. Für Degerschlacht. Ich freu mich, euch wiederzusehen, wieder da zu sein. So schön es unterwegs ist – aber manchmal denke ich, ich verreise nur deshalb so gern, weil es so schön ist, nach Hause zu kommen.

Am Montag fängt nun auch die Schule wieder an, und auch für die meisten von euch ist der Urlaub vorbei, und einer nach dem anderen kehrt zurück nach Degerschlacht.

 

Ja, und hier?

Hier hab ich schon:

  • die Ankündigung für die Eröffnung des neuen Hartplatzes auf der Tennisanlage des Sportvereins Degerschlacht,
  • der Albverein organisiert das Mosten für Familien,
  • es gibt wieder ein Offenes Singen und am Ende des Monats die Sitzung des Ortschaftsrats.

Ich freu mich drauf.

Darauf – und auf alles andere, was sonst noch kommt – freut sich auch Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Hilfsbereitschaft und Zeitmangel: Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema Ehrenamt

Danke, dass ihr mitgemacht habt.
Hier ist das Ergebnis unserer Umfrage

Vor einigen Wochen haben wir euch gefragt, wie ihr die Angebote von Degerschlacht News und der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins in Degerschlacht wahrnehmt, warum sich viele bisher nicht aktiv einbringen und was wir künftig besser machen können. Dass ich darauf so viel Resonanz haben würde, damit hab ich nicht gerechnet.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich mehrere Leserinnen und Leser dafür  Zeit genommen haben.

Die Degerschlacht-Tassen sind inzwischen bei ihren Gewinnern angekommen.

Weil mich manche von euch  nun gefragt haben, was denn nun bei der Umfrage herausgekommen ist, möchte ich das Ergebnis mit euch teilen

Was gefällt euch besonders?

Die Antworten waren ziemlich eindeutig. Besonders geschätzt werden die schnellen und unkomplizierten Informationen aus dem Ort über Degerschlacht News sowie die Ausflüge und Aktionen der Familiengruppe. Manche von euch haben sich vor allem darüber gefreut, dass überhaupt jemand Angebote für Familien hier im Ort organisiert.

Besonders gefreut haben mich Aussagen wie:

„Es wird so viel für unsere Kinder gestaltet. Es ist lustig, informativ und vor allem werden Erinnerungen erschaffen.“

Oder auch ganz schlicht:

„Dass überhaupt jemand etwas für Familien im Ort anbietet.“

Die Angebote werden also wahrgenommen und geschätzt.

Warum bringen sich viele nicht aktiv ein?

Auch hier gab es ein recht klares Bild. Der mit Abstand häufigste Grund ist schlicht Zeitmangel.

Viele Teilnehmer beschrieben, dass Job, Familie und die vielen Verpflichtungen des Alltags kaum noch Raum für weiteres Engagement lassen. Andere wissen nicht genau, wo oder wie sie konkret helfen könnten. Manche haben auch Sorge, dass aus einer kleinen Unterstützung schnell eine größere Verpflichtung wird.

Interessant war dabei: Die meisten Antworten klangen keineswegs nach Desinteresse. Im Gegenteil. Mehrere Teilnehmer engagieren sich bereits in anderen Vereinen oder könnten sich grundsätzlich vorstellen zu helfen – allerdings nur in einem überschaubaren Rahmen.

Kleine Hilfe statt großes Ehrenamt

Die beliebteste Form der Unterstützung war ganz klar eine Art „Häppchen-Ehrenamt“. Also einmalig für eine Stunde mithelfen, beispielsweise beim Grillen, Aufbauen oder Abbauen.

Auch kleine Beiträge wie ein kurzer Text für die Website oder eine gelegentliche Unterstützung bei einzelnen Aktionen wurden genannt.

Das bestätigt einen Eindruck, den viele Vereine derzeit haben: Die Bereitschaft zu helfen ist durchaus vorhanden – aber die Menschen wünschen sich flexible und klar begrenzte Aufgaben statt langfristiger Verpflichtungen.

Wie sieht es mit finanzieller Unterstützung aus?

Auch diese Frage wurde überraschend offen beantwortet.

Die meisten Teilnehmer könnten sich vorstellen, die Angebote durch eine freiwillige Spende zu unterstützen. Für einige wäre außerdem ein kleiner Beitrag von etwa 2 Euro pro Kind bei Veranstaltungen vorstellbar.

Den meisten ist bewusst, dass schöne Angebote nicht ohne Aufwand und Kosten entstehen.

Sommerpause – ja oder nein?

Die Mehrheit der Teilnehmer findet eine feste Sommerpause für größere Aktionen grundsätzlich sinnvoll. Viele begründeten dies damit, dass die Kalender im Sommer ohnehin voll seien.

Allerdings gab es auch einzelne Stimmen, die gerade im Sommer mehr Zeit hätten. Ganz eindeutig ist das Bild also nicht. Bevor hier eine feste Regelung eingeführt wird, werden wir die Erfahrungen der kommenden Jahre sicher noch genauer beobachten.

Fazit

Die Umfrage hat vor allem eines gezeigt: Das Interesse an den Angeboten ist da. Viele Menschen schätzen, was in Degerschlacht auf die Beine gestellt wird. Gleichzeitig stehen viele Familien heute unter einem enormen Zeitdruck, sodass regelmäßiges ehrenamtliches Engagement oft schwerfällt.

Für die Zukunft sollten wir also verstärkt nach Möglichkeiten suchen, bei denen man unkompliziert und ohne langfristige Verpflichtung mithelfen kann.

Vielen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben – und natürlich herzlichen Glückwunsch noch einmal an die Gewinner der Degerschlacht-Tassen.

Vor allem eins wurde letztendlich bei allen Antworten deutlich: Eine lebendige Dorfgemeinschaft ist vielen nach wie vor wichtig. Das ist doch eine schöne Grundlage, auf der wir weiter aufbauen können. 😊

Darüber freut sich

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Vorfahrt missachtet

Vorfahrt missachtet

Es ist ja irgendwie nicht zu fassen.

Gestern schreib ich noch: „Bei uns passiert nie etwas.“ Und heute ist die erste Polizeimeldung, die ich lese, diese hier:

Derzeitigen Erkenntnisse zufolge leicht verletzt wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall, der sich am Freitagmorgen an der Einmündung Kirchentellinsfurter Straße / Schinkelstraße im Stadtteil Degerschlacht ereignet hat. Eine 46-Jährige war kurz nach sieben Uhr mit ihrem Toyota auf der Kirchentellinsfurter Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Schinkelstraße übersah sie einen ordnungsgemäß entgegenkommenden 50 Jahre alten Radfahrer. Bei der nachfolgenden Kollision wurde der Radfahrer verletzt und musste mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird insgesamt rund 1.000 Euro geschätzt. (cw)

Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Aber ich sag besser nichts mehr … verspricht

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

 

Wir sind dann mal weg …

Wir sind dann mal weg …

Wir sind dann mal weg …

Alle reden von den Sommerferien.

Wir auch.

Deshalb packen wir mit Beginn der Sommerferien unsere Räder auf den VW-Bus und ziehen los. Die Idee: Erstmal Richtung Norden. Richtung Meer. Ich mag Meer. Und Wind. Wind, der einem den Kopf frei pustet.

Hier ist wenig Meer. Und der Wind bläst irgendwie anders als im Norden.

Die Schwäbische Alb ist zwar ganz schön. Aber manchmal fehlt mir die Weite.

Es heißt, im Norden ist es so flach, dass man am Montag schon sieht, wer am Sonntag zu Besuch kommt. Das ist doch eigentlich ganz praktisch. Man ist dann nicht so ganz unvorbereitet, als wenn die Gäste plötzlich einfach vor der Tür stehen.

Andererseits – ich mag auch unverhofften Besuch. Eigentlich sogar noch lieber. Wenn man sich nicht vorbereiten kann, braucht man es auch nicht. Das spart eine Menge Arbeit.

Nächste Woche geht es los.

Richtung Norden. Normandie, Bretagne vielleicht, England, Schottland, Irland? Schaun wir mal, wohin der VW-Bus uns treibt.

Und für die Unken unter Euch, die befürchten, dass uns die Berge der Schwäbischen Alb fehlen könnten: In Schottland und Irland gibt es auch welche.

Wir werden also nichts vermissen.

Höchstens euch ein bisschen.

Degerschlacht News macht Sommerpause

Ok, meine Ankündigung, dass ich jetzt während der Sommerferien auch mit Degerschlacht News Sommerpause mache und es während der Zeit wenig Neues hier geben wird, hätte gut auch in einen einzigen Satz gepasst. Aber ich wollte einfach ein  bisschen plaudern.

Falls ihr mich vermisst.

Aber keine Sorge: Mit Beginn der Schulzeig bin ich auch wieder für euch da.

Schöne Ferien wünscht nun also

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Böse Buben und Mädel in Degerschlacht? Gibt es offensichtlich nicht …

Böse Buben und Mädel in Degerschlacht? Gibt es offensichtlich nicht …

— oder zumindest sehr selten.

Als mich Anfang des Jahres mal jemand nach möglichen Einbrechern gefragt hat, weil er oder sie und andere immer wieder „seltsame Gestalten“ hier in unserem Ort „herumschleichen“ sehen, hab ich mir das Presseportal der Polizei abonniert.

Seitdem bekomme ich durchschnittlich fünf Meldungen für den Raum Reutlingen. Manchmal wirklich Dinge, die man eigentlich gar nicht lesen möchte, manchmal Skurriles. Viele Verkehrsunfälle. Aber seit ich das Portal abonniert habe, ist der Name Degerschlacht nicht einmal in den Meldungen aufgetaucht.

Wir scheinen also tatsächlich auf einer Art „Insel der Seligen“ zu leben.

Aber ich halte weiterhin die Augen auf.

Wenn hier etwas passiert, erfahrt ihr es als erstes. Versprochen. Egal, wo ich gerade bin.