Degerschlacht News auf Instagram

Degerschlacht News auf Instagram

Degerschlacht News auf Instagram

Neuigkeiten aus Degerschlacht gibt es jetzt auch regelmäßig auf Instagram. Ab sofort erscheinen alle Informationen und Artikel, die auf Degerschlacht News veröffentlicht werden, automatisch auch auf Instagram. Das heißt, das ist gleichzeitig auch eine Chance für euch, eure Informationen gleich auf zwei Kanälen zu veröffentlichen.

Ein kostenloser Zugang für euch

Denn mein Angebot steht noch immer: Wer an Degerschlacht News mitarbeiten möchte, Informationen über den Ort, über das, was hier los ist, gleich ob Vereine, Organisationen oder einfach Leute, die Lust haben, an unserer Dorfzeitung mitzuarbeiten bekommt einen eigenen kostenlosen Zugang und kann loslegen.

Das Bezirksamt und die Ortsgruppe Degerschlacht des Schwäbische Albvereins  machen davon schon regelmäßig Gebrauch. Damit die Artikel auch auf Instagram erscheinen gibt es allerdings eine Bedingung: Die Artikel müssen ein Beitragsbild haben.

Wer hier Unterstützung braucht, kann mich einfach ansprechen. Ich gebe gern eine Einführung.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Den Instagram-Kanal von Degerschlacht News gibt es eigentlich schon eine ganze Weile. Ich hatte ihn vor einer ganzen Weile mal angelegt, aber dann ganz schnell die Lust verloren, zusätzlich zu Degerschlacht News auch noch dieses Medium zu bedienen. Mit einer neuen Technik funktioniert es nun automatisch. Es ist kein zusätzlicher Aufwand nötig und damit ist gesichert: Ihr werden auch hier künftig mit allen wichtigen News aus Degerschlacht versorgt.

Mehr Reichweite? Für wen?

Ein Kommentar

Manch einer von euch mag es schon mitbekommen haben: Wir sind auf Instagram aktiv.

Na ja – im Grunde sind wir das ja schon eine ganze Weile. Also sagen wir es so: Wir haben einen Kanal, aber aktiv waren wir, also ich, um genau zu sein, nicht so sehr.

Am Anfang war es mehr. Aber dann war es mir einfach zu viel Arbeit. Euch auf Degerschlacht News mehr oder weniger regelmäßig mit Infos zu versorgen, muss reichen, dachte ich.

Bis ich vor etwa einer Woche eine WhatsApp-Nachricht von einer Leserin bekam.

„Du würdest auf Instagram viel mehr Leute erreichen“, stand da. „Ich weiß, dass viele Eltern über diesen Kanal ihre Infos sammeln“, hieß es weiter. Und: „Vielleicht bekommst du so mehr Reichweite.“

Ich saß da. Mit dem Handy in der Hand.
Mehr Reichweite.
Will ich das?
Mehr Reichweite bedeutet unter Umständen mehr Arbeit.
Na ja, und eben der zusätzliche Aufwand des Postens.

Nein, dachte ich, das schaff ich nicht auch noch.

Ein paar Tage später hatte ich eine Idee. Was, wenn ich die Artikel ohne großen Aufwand automatisch, sobald sie auf Degerschlacht News veröffentlicht sind, auf Instagram posten könnte? Dann profitieren auch die, die eher auf Instagram sind, von meiner Arbeit.

Und ja – ich hab einen Weg gefunden.
Ich schreibe, und wenn ich auf „Veröffentlichen“ klicke, erscheint automatisch auch ein Post auf Instagram.
Kein Mehraufwand also.

Ein Erfolg?

Ich hab’s am Wochenende ausprobiert. Und am Sonntagabend war ich dann einfach komplett überfordert.

Innerhalb von 24 Stunden hatte ich 70 neue Follower. Der Post mit dem Artikel über den Bikepark hatte 1.400 Aufrufe. Der Blaulichtartikel 1.000.

Ein Erfolg?
Ich seh das mit gemischten Gefühlen.
Bekomme ich mit Degerschlacht News so wirklich mehr Reichweite?
Ich glaube, eher nicht.

Niemand, der die Kurzfassung der Infos auf Instagram findet, wird unbedingt den ganzen Artikel auf Degerschlacht News mit allen Hintergründen lesen.

Ich mach so was auch eher selten. Nicht, weil mich die Hintergründe der Posts nicht interessieren, aber weil man die Artikel nicht direkt anklicken kann. Weil Links in normalen Instagram-Beiträgen nicht anklickbar sind.

In Storys geht das zwar. Aber die verschwinden nach 24 Stunden wieder.
Gehe ich tatsächlich in die Bio, um irgendeinem Link zu folgen?
Meistens eher nicht.

Und das, vermute ich, wird bei euch nicht anders sein. Die Zugriffszahlen auf meiner Webseite haben sich trotz der hohen Aufrufzahlen auf Instagram nicht verändert.

Das bedeutet ja: Von meiner zusätzlichen Reichweite profitiert eigentlich vor allem Instagram. Instagram kann nun eben auch lokale Infos aus Degerschlacht bieten und findet so eine weitere Zielgruppe.

Und wer braucht dann noch Internetseiten?

Ich spinne den Gedanken jetzt mal weiter: Werden Internetseiten irgendwann ganz überflüssig?
Infos zu allen möglichen Interessengebieten findet man auf Instagram. Das ist interaktiv, das ist oft witzig.

Und wer im Internet Antworten sucht, fragt Google.
Ganz vorne stehen häufig die Antworten der KI. Da steht eigentlich schon alles Wichtige drin.
Wozu soll ich denn noch die Quelle suchen? Die Internetseite, von der die KI ihre Informationen hat?

Gehen wir noch einen Schritt weiter.
Warum soll ich aufwändige Internetseiten betreiben, wenn sie niemand sieht, weil jeder schon mit den Ergebnissen der KI zufrieden ist?

Und dann?
Wenn niemand mehr Internetseiten veröffentlicht, woher bekommt die KI dann noch Informationen?
Nur noch aus Social-Media-Posts?
Was sind dann diese Informationen noch wert?
Was bleibt dann noch?

Aber wie auch immer – vielleicht ist es ja auch egal, auf welche Weise euch die Informationen und News aus Degerschlacht erreichen.
Hauptsache, sie erreichen euch.
Ich fütter euch dann mal weiter mit Infos. Auch auf Instagram.

Aber gemischte Gefühle bleiben

sagt Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

 

Der „Eierlikör“ ist schon unterwegs

Der „Eierlikör“ ist schon unterwegs

Der „Eierlikör“ ist schon unterwegs

Der Eierlikör ist weg. Erst gestern hatte ich das Buch in den Bücherschrank gebracht, nachdem ich die Buchbesprechung geschrieben und veröffentlicht hatte. Ich finde ohnehin, Bücher sollten weitergegeben werden. Sie sind nicht dafür gemacht, irgendwo im Regal einzustauben bis sie von Motten zerfressen werden. Bücher möchten einfach gelesen werden.

Bücher müssen gelesen werden

Ja und der Eierlikör steht jetzt schon wieder irgendwo auf einem Nachttisch, auf dem Tischchen neben dem gemütlichen Lesesofa, im Garten, im Urlaub vielleicht irgendwo am Strand – wer weiß das schon.

Das nächste liegt schon auf meinem Tisch

Und ja – ich werde mein Versprechen wahr machen. Das nächste Buch liegt schon auf meinem Tisch: „Reutlinger Blues“, ein Schwabenkrimi von Werner Kehrer, erschienen im Oertel + Spörer Verlag. Ich hab es auf der letzten Buch Alb im Juni mitgenommen. Der Titel hat mir gefallen. So viel sei gespoilert: Die Geschichte auch 😉

Und wenn ich damit fertig bin und eine kleine Buchbesprechung darüber veröffentlicht hab, landet auch das wieder im Bücherschrank unter der Kastanie bei der Kirche.

Viel Spaß beim Schmökern wünscht

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Wir sind dabei! Team Degerschlacht beim Wanderwettbewerb

Wir sind dabei! Team Degerschlacht beim Wanderwettbewerb

Wir sind dabei! Team Degerschlacht beim Wanderwettbewerb

Wir sind dabei! Die Mindestzahl für eine Anmeldung für den Wanderwettbewerb, den der Albverein Mägerkingen am 1. November veranstaltet, hatten wir rechtzeitigt zum Anmeldeschluss am 10. Oktober erreicht. Das Team steht. Inzwischen hat unser Degerschlachter Team acht Teilnehmer. Die Antwort von drei weiteren steht noch aus. Und der Veranstalter hat mir mitgeteilt, Nachmeldungen seien noch möglich.

Bekommen wir rechtzeitig ein Team zusammen

Am vergangenen Donnerstag flatterte die Einladung zum Wanderwettbewerb von der Ortsgruppe Mägerkingen des Schwäbischen Albvereins in mein Postfach.  Die Aktion, die die Mägerkinger da starten, klang super. Ich hatte einfach Lust, dabei zu sein. Fehlten nur noch ein paar Mitstreiter, um ein Degerschlachter Team anmelden zu können. Der Anmeldeschluss war am 10. Oktober. Also am übernächsten Tag. Das wird sportlich, dachte ich.

Schaff ich das? Schreiben, veröffentlichen, irgendwie bekannt machen?

Ich schrieb. Veröffentlichte. Und machte bekannt

Egal. Versuch macht kluch. Wenn ich eine Chance haben will, muss ich es doch einfach probieren. Und so schrieb ich und veröffentlichte. Und machte bekannt.

Und dann hat es hat tatsächlich geklappt: Am Samstag waren wir zu fünft, die Lust auf das Event hatten. Das Degerschlachter Team steht. Wir sind dabei. Und  ich darf noch weitere Personen nachmelden, teilte mir der Organisator bei der Anmeldung noch mit. 

Da geht noch mehr

Stand heute – Donnerstag –  sind wir zu acht, die Lust auf das Wanderevent haben, das auch einen ziemlich großen Spaßfaktor verspricht. Die Antworten von weiteren drei Teilnehmern steht noch aus. Aber ich bin fast sicher, dass auch sie noch zusagen. Und wer weiß – vielleicht finde ich ja noch weitere Degerschlachter – Mitglieder des Albvereins oder einfach Leute, die Lust haben, dabei zu sein und das Team Degerschlacht zu unterstützen?

Mehr Infos gibt es in unserem Artikel von vergangener Woche 

Ich freu mich jedenfalls drauf.

Die Startzeiten werden noch bekannt gegeben.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Gasalarm

Gasalarm

Gasalarm

Eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration hat in der Nacht zum Sonntag den Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Gegen 04.20 Uhr war der Rettungsdienst in einer Wohnung in der Parlerstraße bei einem medizinischen Notfall im Einsatz, als der von den Einsatzkräften getragene CO-Melder auslöste.

Daraufhin wurde die Feuerwehr nachalarmiert, die die Kohlenstoffmonoxidbelastung in der Wohnung durch Belüftung reduzieren konnte. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass der erhöhte Wert von einem auf dem Balkon befindlichen, erst kürzlich benutzten Gasgrill ausgegangen ist.

Ob der einsatzauslösende medizinische Notfall auf das ausströmende Gas zurückzuführen ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Am Einsatz waren insgesamt vier Fahrzeuge und 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt. (ots)

Ein ganzes Dorf voller Geschichten

Ein ganzes Dorf voller Geschichten

Ein ganzes Dorf voller Geschichten

Eierlikör 
Eine Kriminalkomödie von Gabriele Lukas 
Erschienen im Verlag R. G. Fischer 
Ein ganzes Dorf voller Geschichten 

*

In Mittenau ist einiges los. Menschen sterben unter merkwürdigen Umständen, die Polizei ermittelt, Rocker und Förster liegen miteinander im Clinch, Klimakleber besuchen einen Swingerclub, eine 87-Jährige bastelt Molotowcocktails, der Staatsschutz bekommt Käsekuchen und irgendwo dazwischen wird immer wieder Eierlikör getrunken.

Eigentlich ist das herrliches Material für einen ziemlich schrägen Dorfkrimi. Und immer wieder zeigt Gabriele Lukas, was darin stecken könnte. Besonders gelungen fand ich beispielsweise die Szene mit Oma Irmtraud, die acht Männer vom Staatsschutz zunächst für Kommilitonen ihres Urenkels hält, sie hereinbittet, mit Käsekuchen versorgt und einen der Beamten kurzerhand zum Tischdecken einteilt. Da entstehen Figuren, Situationskomik und Bilder im Kopf. An Einfällen mangelt es dem Roman wahrlich nicht.

Mein Problem war vielmehr: Es sind zu viele.

Vor allem sind es zu viele Menschen. Sehr viele Menschen. Sie werden mit Vor- und Nachnamen eingeführt, häufig mit Alter, Beruf, Aussehen, verwandtschaftlichen Beziehungen und Vereinszugehörigkeit. Manche verschwinden danach wieder, andere tauchen viele Seiten später erneut auf. Dann werden sie vorsichtshalber noch einmal vorgestellt. Bei einer Vorstellungsrunde lässt die Autorin eine Figur schließlich selbst sagen: „Ich glaube, das waren erstmal genug Namen …“

Dem konnte ich mich nur anschließen.

Irgendwann fühlte ich mich weniger wie eine Krimileserin als bei einer Partie „Wo ist Walter? – Mittenau-Ausgabe“. Wer sitzt im Biergarten? Wer steht an der Bushaltestelle? Wer gehört zur Feuerwehr, zum Rockerclub, zum Chor, zum Klöppelkreis? Und wer war jetzt noch einmal mit wem verwandt, liiert oder nur gelegentlich liiert?

Dabei zeigt der Roman immer wieder, dass es auch anders geht. Ein einziger Satz wie Trudis Beschreibung des gutaussehenden, aber nicht übermäßig intelligenten Gerrit – er sei „blond bis zur Fußsohle“ – zeichnet eine Figur besser als eine halbe Seite biografischer Daten. Davon hätte ich gern mehr gehabt.

Ähnlich geht es mir mit den vielen Einfällen. Wenn Dr. Hilf auf der Suche nach den Paintball-Freunden versehentlich bei Selbsthilfegruppen, einem Töpferkurs, einer Urschrei-Therapie, Blockflötenkindern, einem Literaturkreis, dem Blauen Kreuz und der Yoga-Gruppe „Muße statt Buße“ landet, sind darunter wirklich komische Ideen. Nur stehen so viele davon hintereinander, dass sie sich gegenseitig die Pointe nehmen. Zwei davon als ausgespielte Szenen wären vermutlich sehr viel lustiger gewesen.

Überhaupt hätte ich mir häufiger Szenen statt Berichte gewünscht. Manche dramatischen Ereignisse werden in ein oder zwei Sätzen abgehandelt, während Vereinsplanungen, Speisekarten, Personenaufzählungen oder der Zustand eines Gemüsebeets erheblich mehr Raum bekommen. Manche Dinge erweisen sich später als nicht ganz unwichtig und genau das macht das Lesen zusätzlich schwierig: Man weiß irgendwann nicht mehr, welches der unzähligen Details tatsächlich eine Spur ist und welches einfach nur erzählt wird, weil es eben auch noch da ist. Andererseits – vielleicht möchte die Autorin uns ja auch mit Absicht ein bisschen in die Irre führen?

Die Grundidee des Krimis ist ausgesprochen reizvoll. In Mittenau häufen sich die Leichen, eine Sonderkommission ermittelt dann …

Ich will nicht zu viel verraten. Deshalb behalte ich vielleicht doch lieber für mich, warum die Toten sterben mussten. So viel sei verraten: Was wirklich passierte, ist herrlich absurd und hat für mich das Zeug zu einer richtig guten schwarzen Dorfkomödie.

Im „Eierlikör“ stecken so viele Figuren, Geschichten, schräge Situationen, gute Beobachtungen und komische Einfälle, dass daraus mit mehr Auswahl, mehr Szenen, weniger Personal und einem beherzten Lektorat ein sehr viel stärkerer Roman hätte werden können.

Ich habe mich beim Lesen geärgert, amüsiert, gewundert, Namen gesucht, Verdächtige gewechselt und erstaunlich viel über das Mittenauer Vereinsleben erfahren.

Was aber tatsächlich am Ende hängen blieb:

Die Erinnerung an zwei wirklich kurzweilige Nachmittage in Mittenau.

Regina Störk (70),

Journalistin, Zeichnerin, Mutter von einem erwachsenen Sohn, hat zweieinhalb Katzen, Mitglied im Schwäbischen Albverein, fährt gern Fahrrad, lebt ländlich am Fuß der Schwäbischen Alb in der Hauptstraße gleich gegenüber der Kreissparkasse, der Kirche und dem Bäcker.