Gasalarm

Gasalarm

Gasalarm

Eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration hat in der Nacht zum Sonntag den Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Gegen 04.20 Uhr war der Rettungsdienst in einer Wohnung in der Parlerstraße bei einem medizinischen Notfall im Einsatz, als der von den Einsatzkräften getragene CO-Melder auslöste.

Daraufhin wurde die Feuerwehr nachalarmiert, die die Kohlenstoffmonoxidbelastung in der Wohnung durch Belüftung reduzieren konnte. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass der erhöhte Wert von einem auf dem Balkon befindlichen, erst kürzlich benutzten Gasgrill ausgegangen ist.

Ob der einsatzauslösende medizinische Notfall auf das ausströmende Gas zurückzuführen ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Am Einsatz waren insgesamt vier Fahrzeuge und 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt. (ots)

Zahlreiche Verstöße bei Großkontrolle

Da ist sie, meine Großkontrolle, bei der ich mit dem Handy … (siehe Bericht) …
Auch wenn der Bericht keinen direkten lokalen Bezug zu Degerschlacht hat, kommt hier die ganze Geschichte zu meiner Kolumne von gestern. Die Großkontrolle scheint sich immerhin gelohnt zu haben.

Bei einer groß angelegten Kontrolle des Polizeipräsidiums Reutlingen, zusammen mit Kräften des Hauptzollamtes Ulm und unterstützt vom Technischen Hilfswerk haben die Einsatzkräfte am Donnerstag rund 350 Fahrzeuge, etwa 450 Personen und circa 250 Dokument überprüft. Bei dem von neun Uhr bis 20 Uhr stattfindenden Einsatz auf dem Parkplatz Bösmannsäcker mussten die Beamten neben zahlreichen kleineren Verstößen wie nicht mitgeführten Dokumenten oder abgelaufenen Verbandskästen auch zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr ziehen, bei denen der Verdacht auf eine Beeinflussung von Alkohol oder berauschenden Mitteln bestand. Dabei musste 23 Verkehrsteilnehmern die Weiterfahrt untersagt werden. Bei 18 davon mussten Blutentnahmen angeordnet werden. Ein Mercedes AMG im Wert von rund 40.000 Euro wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt, weil sein Fahrer bereits mehrfach wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis auffällig geworden war. Außerdem mussten die Spezialisten der Verkehrspolizei 17 Lkw-Fahrer wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften beanstanden. Gegen einen 24-jährigen E-Scooterfahrer ermitteln die Beamten, weil er zunächst vor der Kontrolle geflüchtet war und bei der nachfolgenden Festnahme Widerstand geleistet und einen Polizeibeamten leicht verletzt hatte. Eine ärztliche Behandlung war aber nicht notwendig. Wie sich herausstellte war das an seinem Gefährt angebrachte Versicherungskennzeichen gar nicht für diese Fahrzeug ausgegeben worden. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen vorangegangenen Konsum von Betäubungsmitteln. Beamte des Zoll konnten im Verlauf der Kontrollen zehn Stangen gefälschte und unversteuerte Zigaretten auffinden und sicherstellen. Insgesamt mussten mehr als 190 Ordnungswidrigkeit- und 19 Strafverfahren eingeleitet, sowie mehrere tausend Euro an Sicherheitsleistungen erhoben werden. Die Kontrollen werden fortgesetzt. (cw)

Dieser Punkt geht an mich …

Dieser Punkt geht an mich …

Dieser Punkt geht an mich …

Oh – nein! Wie blöd kann man sein? Wenn ich schon mal mit dem Auto unterwegs bin. Jetzt hab ich einen Punkt in Flensburg. Und das, obwohl ich ja tatsächlich meistens eher mit dem Rad unterwegs bin. Auch zum Einkaufen.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Wenn ich schon mal mit dem Auto unterwegs bin…

Heute war ich eben mit dem Auto unterwegs. Zu meiner fast 100-Jährigen Schwiegermutter. Und die wohnt in Gönningen. Na ja, die Entfernung schaff ich normalerweise auch mit dem Rad. Ok – auf dem Hinweg brauch ich ein kleines bisschen Motorunterstützung. Da, wo es von Pfullingen nach Gönningen geht. Da geht es ewig lang bergauf.

Aber gut. Auch das hätte ich gehabt. Ich hab ja so ein leichtes Rad, das eigentlich fährt, wie ein normales, aber wo man bei ewigen Bergaufstrecken oder mit Gegenwind auch schon mal ein bisschen Motorschub zuschalten kann. Das ist dann wie mit Rückenwind.

Aber wie gesagt, ich war halt mit dem Auto unterwegs.

Auf dem Rückweg wollte ich einkaufen. Wenn ich schon mal unterwegs bin. Brauch ich nicht extra los, dachte ich. Und fahr also am Freibad rechts ab, über die Gustav-Schwab-Straße zu diesem Knoten zur Konrad-Adenauer Straße hoch.

Plötzlich mitten in der Polizei-Großkontrolle

Und da ging es nicht weiter. Oder zumindest nur sehr sehr schleppend. Auf Höhe Bösmannsäcker stand eine handvoll Polizisten verstreut und winkten Autos raus auf den Festplatz. Da waren viele Parkbuchten gekennzeichnet. Jede Menge Polizisten, Autos, Menschen, die vor und neben ihren Fahrzeugen standen, ein paar Zelte vom THW und auch da viele Menschen, Tische und Bänke.

Spannend, dachte ich. Wobei, wenn Polizei im Spiel ist, ist es ja selten etwas Gutes.

Hab ich schon gesagt? Mich zogen sie eben auch raus.

Parkplatz Nummer 7

Ich sollte auf den Parkplatz mit der Nummer 7 fahren, weil ja sonst alles voll war.

Hab ich dann auch gemacht. Und eigentlich hab ich alles richtig gemacht. Ich fand mich sehr vorbildhaft. Mit allem. Angechnallt, fahrsicheres Auto, geblinkt, wenn es etwas zu blinken gab und überhaupt. Ich bin eine sehr umsichtige und vorsichtige Fahrerin.

Die Kontrolle verlief dann auch unspektakulär. Ich sollte meine Papiere zeigen. Die wurden überprüft und der Polizist wünschte mir eine gute Fahrt.

 

Mit dem Handy in der Hand

Ich fand das alles aufregend. So aufregend, dass ich unbedingt ein paar Fotos davon machen wollte, um meinem Lieblingsehemann zeigen zu können, was ich heute erlebt hab. Das Fahrzeug rollte. Im Schritttempo. Und ich hatte das Handy in der Hand.

Der Polizist, der am nächsten bei mir stand schüttelte den Kopf und sagte: „Wie kann man nur so dämlich sein …!“ (Er hatte ja Recht) „Wenn 50 Polizisten um einen herum stehen mit dem Handy am Steuer zu fotografieren.“

Äh – ja. Man kann. Also ich kann. So dämlich sein. Ich hab nämlich.

„Geben Sie Ihr Fehlverhalten zu?“, fragte er. Ich gab. Zerknirscht.

Und dann nochmal: Fahrzeugpapiere. Personalausweis. Adresse, Telefonnummer.

Alkohol,Drogen und eine verdächtige Oma mit altem Auto

Warum denn dieses ganze Aufgebot hier, wollte ich dann wenigstens wissen.

„Aus gegebenem Anlass“, sagte der Mann. „Alkohol- und Drogenkontrolle.“

Alkohol und Drogen? Ich? Wie kommen die denn darauf, ausgerechnet mich im Oma-Alter rauszuziehen. „Na ja“, sagte der Mann, „Ihr Auto ist ja schon ein bisschen ungewöhnlich.“ Na ja, da hat er wohl Recht.

Es ist 27 Jahre alt und wunderschön.

Und irgendwie hat das was: Ich. Verdächtigt des Alkohol- oder Drogenkonsums …

Darauf erstmal … mh – einen Schluck Cola vielleicht …?

Was auch immer – ich bin bereit für den Feierabend.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Was mich nun erwartet:

    • Das Vergehen: Die Nutzung eines Mobiltelefons bei laufendem Motor (selbst im Schritttempo oder beim Rollen) ist laut § 23 Abs. 1a StVO strikt untersagt.
    • Die Quittung: Das kostet aktuell standardmäßig 100 Euro Bußgeld plus Gebühren und Auslagen (meistens landet man dann bei ca. 128,50 Euro) sowie genau 1 Punkt im Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg.
    • Kein Fahrverbot: Solange ich „nur“ fotografiert hab und keine konkrete Gefährdung oder gar ein Unfall vorlag, bleibt es bei dem einen Punkt. Mein Führerschein ist also immerhin nicht in Gefahr – die Fahrten zur Schwiegermutter sind weiterhin gesichert!

Vorfahrt missachtet

Vorfahrt missachtet

Es ist ja irgendwie nicht zu fassen.

Gestern schreib ich noch: „Bei uns passiert nie etwas.“ Und heute ist die erste Polizeimeldung, die ich lese, diese hier:

Derzeitigen Erkenntnisse zufolge leicht verletzt wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall, der sich am Freitagmorgen an der Einmündung Kirchentellinsfurter Straße / Schinkelstraße im Stadtteil Degerschlacht ereignet hat. Eine 46-Jährige war kurz nach sieben Uhr mit ihrem Toyota auf der Kirchentellinsfurter Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Schinkelstraße übersah sie einen ordnungsgemäß entgegenkommenden 50 Jahre alten Radfahrer. Bei der nachfolgenden Kollision wurde der Radfahrer verletzt und musste mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird insgesamt rund 1.000 Euro geschätzt. (cw)

Gut, dass nicht mehr passiert ist.

Aber ich sag besser nichts mehr … verspricht

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

 

Böse Buben und Mädel in Degerschlacht? Gibt es offensichtlich nicht …

Böse Buben und Mädel in Degerschlacht? Gibt es offensichtlich nicht …

— oder zumindest sehr selten.

Als mich Anfang des Jahres mal jemand nach möglichen Einbrechern gefragt hat, weil er oder sie und andere immer wieder „seltsame Gestalten“ hier in unserem Ort „herumschleichen“ sehen, hab ich mir das Presseportal der Polizei abonniert.

Seitdem bekomme ich durchschnittlich fünf Meldungen für den Raum Reutlingen. Manchmal wirklich Dinge, die man eigentlich gar nicht lesen möchte, manchmal Skurriles. Viele Verkehrsunfälle. Aber seit ich das Portal abonniert habe, ist der Name Degerschlacht nicht einmal in den Meldungen aufgetaucht.

Wir scheinen also tatsächlich auf einer Art „Insel der Seligen“ zu leben.

Aber ich halte weiterhin die Augen auf.

Wenn hier etwas passiert, erfahrt ihr es als erstes. Versprochen. Egal, wo ich gerade bin.

In Praxisräume eingebrochen

Ein Unbekannter ist von Samstag auf Sonntag in eine Praxis in der Leopoldstraße in Degerschlacht eingebrochen. Der Einbrecher drang dabei zwischen 8.30 Uhr und 18.20 Uhr gewaltsam über ein Fenster in die Behandlungsräumlichkeiten ein, brach eine aufgefundene Kasse auf und entwendete das darin enthaltene wenige Bargeld. Der angerichtete Sachschaden dürfte mit mehreren hundert Euro deutlich höher liegen als das Diebesgut. (gj).