Wenn Eulen und Wildsaua das Rathaus übernehmen

Wenn Eulen und Wildsaua das Rathaus übernehmen

Wenn Eulen und Wildsaua das Rathaus übernehmen

„Wem g’hört Dr. Flecka?“
„D‘ Narra!“

Ute kann nach Hause gehen.
Am Donnerstag gegen 12 Uhr hat sie sich er- und den Narren den Rathausschlüssel übergeben.

Nein, leicht haben es die Verteidiger des Amtssiegels den Narren wirklich nicht gemacht. Sie haben wie in jedem Jahr auch diesmal wieder alles versucht, um die Herrschaft über „dr Flecka“ zu behalten. Sie haben sich versteckt. Ganz oben im Gebäude. Unterm Dach. Nicht nur, dass sie da in der dunkelsten Ecke nahezu unsichtbar waren, hatten sie vielleicht auch darauf spekuliert, dass Eulen und Wildsaua der Aufstieg womöglich zu beschwerlich sein könnte.

Versteckt. Ganz oben unterm Dach.

Man hörte sie. Die Schellen der Wildsaua machen das Anschleichen unmöglich. Die Musik aus der Boombox beschallte die Martin-Knapp-Straße und die Bushaltestelle am Rathaus.

Die Bürgermeisterin Ute, ihre Stellvertreterin Georg und Sylvia, Christiane und Annemone von der Bürokratenbrigade waren mucksmäuschenstill, als sie unten auf der Treppe die ersten Schritte hörten.
Und dann hörte man sie rufen: „Ute?“ – „Uuuuteeee!!!“

„Ute?“ – „Uuuuteeee!!!“

Aber Ute blieb still.
Und dann ging die Tür auf, und eine Horde tollkühner Wildsaua und Eulen stürmten den Dachboden.
„Ute?“
„Ja.“ Bei so einer Übermacht war es wohl doch besser, sich zu stellen. Schon allein, um Rathaus und Stadtschreiber & Co. zu schützen.
Und dann riefen sie: „Wem g’hört Dr. Flecka?“
„Ute!“
Noch.

„Wem g’hört dr Flecka?“

Doch damit war es dann bald vorbei.
„Ich ergebe mich“, sprach Ute und händigte der Obereule den Rathausschlüssel aus.
Obereule Claudia verschwand Ute heim, und die Narren übernahmen die Herrschaft mit einem kräftigen „Eule – HuHu!“ und „Wie dennt d‘ Wildsaua?“ –  „Se grunzt.“
Die Regierungserklärung war kurz: „Jeder, der uns über den Weg läuft, bekommt einen Stempel.“ Wir genehmigen alles. Die Ländereien werden neu beschickt. Die Beschwerden nehmen dann später andere entgegen.“
Im kommenden Jahr wird Claudia Fäth nicht mehr die Regierungsgeschäfte der Narren übernehmen. Die Eulen haben ihren Nachwuchs großgezogen . Er ist flügge geworden. Nun kann ein anderer die Amtspflichten übernehmen.

„Eule – HuHu!“ und „Wie dennt d‘ Wildsaua?“ –  „Se grunzt.“

Und Ute?
„Ich feiere jetzt Fasnet“, sagt sie und strahlt.

Auch Degerschlacht hat gewählt

Auch Degerschlacht hat gewählt

Auch Degerschlacht hat gewählt

Auch in Degerschlacht spiegelt sich der bundesweite Trend wider. Die Wahlbeteiligung liegt deutschlandweit bei 82,5 %. In Degerschlacht dürfte sie ähnlich hoch sein, auch wenn die Zahlen auf der Webseite von komm.one, die von der Reutlinger Seite verlinkt wird, etwas anderes vermuten lassen.

Auch das Wahlergebnis selbst entspricht weitgehend dem Bundestrend, sodass die Stimmen in Degerschlacht die allgemeine politische Stimmung im Land widerspiegeln.

81,18 % der Reutlinger Wahlberechtigten haben gewählt. Das sind wesentlich mehr als bei der Bundestagswahl 2021. Damals gaben lediglich 74,46 % ihre Stimme ab.

Rund 23.000 der Reutlinger haben sich für die Briefwahl entschieden.

Hohe Wahlbeteiligung in Degerschlacht

In Degerschlacht sah die Wahlbeteiligung sogar noch besser aus.

Die Stuttgarter Firma komm.one ist mit der Datenverarbeitung für das Land Baden-Württemberg im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags beauftragt worden. Ein Link auf der Seite der Stadt Reutlingen verweist darauf.

Alle Ergebnisse, auch der einzelnen Stadtbezirke, können hier eingesehen werden (Bitte hier klicken)

Die angegebene Wahlbeteiligung in Degerschlacht von 55,44 % ist jedoch etwas irreführend. Tatsächlich war auch in Degerschlacht die Wahlbeteiligung sehr viel höher als in den Jahren zuvor. Im Wahllokal des Gemeindehauses der ev. Kirche lag sie über 80 %, in der Turn- und Sporthalle sogar bei fast 90 %.

Viele Briefwähler

Die Differenz zu den auf der offiziellen Seite der Wahlergebnisse für die Bundestagswahl 2025 angegebenen Zahlen entstand dadurch, dass auch in diesem Jahr sehr viele Degerschlachter von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben, und diese hier nicht aufgeführt sind.

Das bedeutet, dass die Stimmen von rund 500 Degerschlachter Wählern hier leider fehlen. Sie sind bei den rund 23.000 Reutlinger Briefwahl-Stimmen eingeflossen.

Die Ergebnisse derjenigen, die persönlich in den beiden Degerschlachter Wahllokalen – ev. Gemeindehaus und Turn- und Festhalle Degerschlacht – gewählt haben im Einzelnen:

Zweitstimmen (In Klammern die Wahlergebnisse 2021 zum Vergleich – hier lag die Wahlbeteiligung derjenigen Wähler, die ihre Stimmen in den Wahllokalen abgegeben hatten, allerdings nur bei 38,82 %):

Erststimmen:

Flotte Feger gesucht

Flotte Feger gesucht

Flotte Feger gesucht

Am 15. März 2025 wird in der Stadt Reutlingen und allen Bezirksgemeinden wieder eine Markungsputzete durchgeführt. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Feuerwehr, Kirchen und sonstige Institutionen herzlich eingeladen an der Aktion mitzumachen. Um die Menge der Hilfswerkzeuge (Zangen, Müllsäcke, Handschuhe) und das Vesper besser kalkulieren zu können, bittet Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl um tel. Anmeldung (Tel.Nr. 600101) beim Bezirksamt bis spätestens Donnerstag, 06. März 2025.
Die Gemeinde freut sich über zahlreiche Helfer. Bitte kommt ausgestattet mit gutem Schuhwerk und wenn möglich mit einem Eimer!
Treffpunkt: 15. März 2025 um 09.30 Uhr am Rathaus bei den Garagen.

Kater Lino ist wieder da!

Kater Lino ist wieder da!

Kater Lino ist wieder da!

Große Erleichterung für Kater Linos Familie.  Der Kater, der am Mittwoch vor zwei Wochen vor der Tierarztpraxis ausgebüxt war, ist seit Montagabend nach fast zwei Wochen nun endlich wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Vor zehn Tagen hatten die Besitzer einen Suchaufruf gestartet. Sie hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt, jede Plattform und jede Gelegenheit genutzt, ihr schnurrendes Familienmitglied wiederzufinden. Die Besitzer machten sich große Sorgen, denn Lino ist ein sehr scheuer Kater und ließ sich nicht blicken. Doch nun ist er wieder da.

An der Futterstelle gefilmt

Wo genau Lino während der letzten Tage gewesen sein könnte, bleibt unklar. Sicher ist jedoch, dass er sich in der Nähe aufgehalten haben muss. Zwischen Rathaus und dem  angrenzendem Gebäude in der Leopoldstraße war eine Futterstelle eingerichtet worden. Dort ist er dann vor einer Woche in der Nacht zum ersten Mal gesehen worden. Die „Tiersuche Spürnasen Spezialeinheit Neckar-Fils“ hatte Kameras zur Beobachtung installiert. Und so wurde Kater Lino gefilmt, als er nachts zum Fressen kam.

Seit Montagabend zu Hause

Gleich am nächsten Tag wurde eine Lebendfalle an der Futterstelle aufgestellt. Trotzdem dauerte es noch bis Montagabend, bis der schlaue Kater hineinging.

Dann konnten die Besitzer den kleinen Kerl endlich wieder in die Arme schließen!

Lino hatte sich während seiner Zeit draußen offenbar gut versteckt gehalten, denn obwohl wirklich viele Degerschlachter die Augen offengehalten haben, hatte ihn niemand gesehen.

Streicheleinheiten satt

Inzwischen ist er zurück und genießt bereits ausgiebige Streicheleinheiten – auch die, die ihm von allen Mitfühlenden ausgerichtet wurden!

Ein großes Dankeschön an alle, die geholfen, mitgefiebert und die Suche unterstützt haben!

 

Kater Lino wird vermisst

Kater Lino wird vermisst

Kater Lino wird vermisst

Kater Lino ist ein Siam-Mix und ist ungefähr 5 Jahre alt. Er ist gechipt und kastriert.

Und er fehlt.

Vor ein paar Tagen ist er direkt vor der Tierarztpraxis entlaufen. Aber inzwischen könnte er sicherlich überall sein. Seine Familie vermisst ihn sehr. Sie haben Handzettel verteilt, Plakate ausgehängt, eine Futterstelle eingerichtet, täglich eine Lebendfalle aufgestellt und sind nachts mit der klappernden Leckerliedose durch den Ort gelaufen. Sein Kumper und Mitbewohner Sammy sucht und ruft ihn immer wieder. Das zu sehen, zu sehen, wie eben auch Sammy leidet und das alles nicht versteht, ist für seine Menschen im Haushalt nur schwer zu ertragen. Sie haben die Rufe aufgenommen und spielen sie ebenfalls auf ihren nächtlichen Runden ab.

Bisher aber leider ohne Erfolg.

Lino ist sehr ängstlich. Deshalb bittet seine Familie, nicht zu versuchen, ihn einzufangen. Deshalb meldet euch bitte

  • an dasTierheim Reutlingen
  • An TASSO (Suchdienstnummer S2956015) oder
  • Telefonisch unter 0152 08606730 oder 0152 08606731.

Wir drücken die Daumen ganz fest und hoffen sehr, dass Kater Lino bald wieder nach Hause findet.

Gemeinsame Konzerte der Chöre Degerschlacht/Sickenhausen und Waldachtal

Gemeinsame Konzerte der Chöre Degerschlacht/Sickenhausen und Waldachtal

Gemeinsame Konzerte der Chöre Degerschlacht/Sickenhausen und Waldachtal

Zu einem gemeinsamen Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor Waldachtal lädt der Chor der Petrus- und Pauluskirche Degerschlacht / Sickenhausen an den kommenden beiden Sonntagen, 9. und 16. Februar ein.

Fester Bestandteil der Chorarbeit

Was als zusätzliches Projekt gedacht war, mit dem Evangelischen Kirchenchor Waldachtal gemeinsame Sache zu machen, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Chorarbeit des Degerschlachter Kirchenchors geworden.

Chorleiter Erwin Nothacker hatte die Idee, nachdem er die Vertretung der Chorleiterin in Degerschlacht übernommen hatte.

Mendelssohn und Dubois

Das erste gemeinsame Konzert findet am 9. Februar in Tumlingen statt. Am Sonntag darauf, dem 16. wird das Programm in der Reutlinger Auferstehungskirche aufgeführt. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

Auf dem Programm:

  • Friedrich Mendelssohn Bartholdy: Lauda Sion 73
  • Théodore Dubois: Toccata in G-Dur
  • Friedrich Mendelssohn Bartholdy: Der 42. Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit“

Lauda Sion ist ein gregorianischer Hymnus, der ursprünglich von Thomas von Aquin im 13. Jahrhundert verfasst wurde. Mendelssohn Bartholdy hat dann das Werk 1846 für das Fronleichnamsfest komponiert. „Wie der Hirsch schreit“ ist ein weiteres bemerkendwertes Wert Mendelssohns, das die Sehnsucht und den Glauben des Psalmisten musikalisch ausdrückt.musik.

 

Zyklus „Zwölf neue Stücke für Orgel“

Der französische Komponist und Organist Théodore Dubois lebte von 1837 bis 1924. Er ist vor allem für seine 1893 veröffentlichten „Zwölf neuen Stücke für Orgel“ (Douze Pièces pour Orgue) bekannt. Die „Toccata in G-Dur ist das dritte Stück in diesem Zyklus und gehört zu den beliebtesten und meistgespielten Werken französischer Orgel

Mitwirkende:

  • Brigitte Häberli, Sopran
  • Chor: Coro Nuovo
  • Orchester: Camerata Sinfonica
  • Orgel: Michael Aicheler
  • Leitung: Erwin Nothacker

 Karten gibt es zu 15 € (Schüler und Studenten 10 €) bei allen Chormitgliedern und an der Abendkasse.

Einlass ist um 16.30 Uhr.