Eule Huhu – die Degerschlachter Eulen laden zur Fasnet ein

Eule Huhu – die Degerschlachter Eulen laden zur Fasnet ein

Eule Huhu – die Degerschlachter Eulen laden zur Fasnet ein

 

Auch in diesem Jahr haben die Degerschlachter Eulen eine Menge närrischer Veranstaltungen geplant. Am Samstag, dem 14. Februar,  wird in der Auchterthalle gefeiert.  

Kinderfasnet am Nachmittag

Ein buntes Fasnetsprogramm in närrischer Atmosphäre erwartet Familien und Kinder ab 14 Uhr. Wer früher kommt, kann sich ganz in Ruhe sein Plätzchen sichern. Einlass ist um 13:30 Uhr

Einen Vorverkauf gibt’s diesmal nicht – kommt einfach vorbei.

Hallenfasnet am Abend

Am Abend sind dann die Erwachsenen dran. Ab 19:00 Uhr öffnen sich die Türen zur Hallenfasnet, Beginn ist um 20:00 Uhr. Für ausgelassene Stimmung und musikalische Unterhaltung sorgt diesmal DJ Oeler. Der Eintritt kostet 8 Euro, Karten gibt’s ab dem 3. Februar im Vorverkauf bei der Metzgerei Rieck in Degerschlacht.

Schmotziger Donnerstag

Der närrische Start der Eulen beginnt allerdings schon beginnt allerdings schon am Donnerstag davor. Am 12. Februar, dem schotzigen Donnerstag, sind die Eulen im Ort unterwegs und läuten die Hauptfasnet ein. Ich bin sicher, sie werden auch diesmal wieder das Rathaus stürmen. Ob sie das Rathaus-Team wieder so schnell finden wie im vergangenen Jahr?

Da bleibt mir nur noch zu sagen:
Eule – Huhu!

und viel Spaß beim Feiern.

 

Bodenproben für neue Wasserleitung

Warum rund um Degerschlacht Bodenproben entnommen werden

In den vergangenen Wochen wurde rund um Degerschlacht immer wieder gegraben, gemessen und beprobt. Hintergrund ist die Erneuerung der Wasserleitung, teilte Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkel auf der jüngsten Ortschaftsratsitzung mit.

Im Zuge dieser Arbeiten werden regelmäßig Bodenproben entnommen. Das erklärt auch kleinere Baustellen oder Absperrungen, über die sich immer wieder Anwohner wundern.

Aus dem Bezirksgemeinderat

Aus dem Bezirksgemeinderat

Aus dem Bezirksgemeinderat

Die erste Sitzung des Bezirksgemeinderats Degerschlacht im neuen Jahr hat nun also am vergangenen Mittwoch stattgefunden. 
Die Themen auf der Tagesordnung waren scheinbar sogar so interessant, dass auch der Reutlinger Generalanzeiger eine Mitarbeiterin zu dem Termin geschickt hat. Dabei standen auf der Einladung eigentlich einfach nur die Themen: Mitteilungen – Haushaltsanträge 2026/2027 – Anfragen/Anträge/Sonstiges.

Vielleicht waren es die Haushaltsanträge, die die Redaktion interessiert hat? Wer weiß das schon.

Manchmal ist mehr drin als man meint …

Aber dann war noch sehr viel mehr drin.

Damit es für euch übersichtlicher bleibt, habe ich die Inhalte der Sitzung auf mehrere Artikel verteilt.

  • Berichte
    • Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität
    • Kunstrasen im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit
    • Vereinszimmer an der Auchtertschule: Platz für Musik, Betreuung und Gruppen
Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht
  • Aktuelles
    • Schulbus zum BZN: Beschwerden, Gespräche und wenig konkrete Zusagen
    • Helfer vor Ort: Neues Angebot des Malteser Hilfsdienstes in Degerschlacht
  • Kurznachrichten
    • Warum rund um Degerschlacht Bodenproben entnommen werden
    • Müll, Altglascontainer und ein beschädigter Baum: Kurzes aus der Sitzung
    • Baugebiet Leiblstraße und Kindergarten: Informationen aus dem Rathaus

Viel Spaß beim Schmökern
wünscht
Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Planungsrate für Vereinszimmer beantragt

Planungsrate für Vereinszimmer beantragt

Planungsrate für Vereinszimmer beantragt

Der geplante Anbau eines Vereinszimmers an der Auchtertschule war ebenfalls Thema der Sitzung des Bezirksgemeinderats. Beantragt wurde zunächst eine Planungsrate von 25.000 Euro, für die spätere Umsetzung werden rund 350.000 Euro veranschlagt.

Alleine 70 Schüler werden in der Kernzeit betreut

Der Bedarf ist unumstritten. Das Vereinszimmer soll unter anderem dem Musikverein für Proben, kleineren Gruppen sowie der Kernzeitbetreuung dienen. Von aktuell 80 Schülerinnen und Schülern werden rund 70 in der Kernzeit betreut. Derzeit muss dafür teilweise auf mobile Lösungen ausgewichen werden.

„Hätte man den Anbau gleich erledigt, wäre es billiger geworden.“

„Hätte man den Anbau gleich mit der Erweiterung des Schulgebäudes in Angriff genommen, hätte man vermutlich eine Menge Geld sparen können“, ist Roland Thron überzeugt, dass der Anbau längst hätte erledigt sein können. 

Auchterthalle Degerschlacht

Das neue Vereinszimmer soll an den Erweiterungsbau der Auchtertschule angebaut werden (links im Bikld). Rechts im Bild ein Fenster vom aktuellen Vereinszimmer im Anbau der Auchterthalle.

Alle Anschlüsse sind bereits vorhanden

Zumindes seien damals schon alle notwendigen Anschlüsse gelegt worden, so dass das Vereinszimmer nun ohne größere Eingriffe „angedockt werden könne, wusste Sylvia Kühbauch. Es müsse also  lediglich angebaut werden.

Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Der Antrag, einen Kunstrasenplatz im Nordraum in den städtischen Haushalt aufzunehmen, war einer der zentralen Punkte der Sitzung des Bezirksgemeinderats Degerschlacht. Dass es dabei ganz und gar nicht nur alleine um Sport geht, sondern vor allem auch um Jugendarbeit, Teilhabe und das Vereinsleben im Ort, darüber waren sich alle einig.

Mit über 300 Kindern die größte Jugendgruppe im Nordraum

Ausgangspunkt ist die Situation der Spielgemeinschaft Degerschlacht-Sickenhausen (SG DeSi) und des SR Degerschlacht. Mit über 300 Kindern und Jugendlichen stellt der Verein die größte Jugendgruppe im Nordraum und die drittgrößte in der Region. 

„Im Winter gibt es keine Trainingsmöglichkeiten“, erklärte Johannes Hägele, worum es bei den beantragten Umbaumaßnahmen gehe. „Wir haben hier auch eine soziale Verantwortung“, betonte er.

Keine Trainingsmöglichkeiten im Winter

Viel zu oft müsse der Verein auf andere Plätze ausweichen. „Das ist nicht nur organisatorisch schwierig, sondern kostet auch Geld“, so Peter Weber. UZuschüsse gebe es dafür nicht. Die Folgen seien inzwischen schon spürbar: „Einige Jungen und Mädchen haben wegen schlechter Trainingsmöglichkeiten den Verein gewechselt“, weiß Johannes Hägele. 

wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten den Verein gewechselt

In anderen Stadtteilen scheine es die Probleme nicht zu geben. Da seien die Kapazitäten scheinbar sogar groß genug, dass Plätze vermietet werden können. Um so unverständlicher sei es, dass der Antrag der Degerschlachter immer wieder zurückgestellt werde, findet Jörg Maurer. 

Dass es hier bei den Maßnahmen der soziale Aspekt die Hauptrolle spiele, darüber waren sich alle einig. 

Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht

sozialer Aspekt im Vordergrund

„Es geht uns vor allem darum, Jugendliche an Vereine und Ehrenamt heranzuführen“,  Um Gemeinschaft. Damit sie im Flecken bleiben und sich einbringen.“ Nur so sei es möglich, die eine lebendige Dorfgemeinschaft zu erhalten. 

Es gehe vor allem darum, die Jugendlichen an Vereine und Ehrenamt heranzuführen, um das Vereinsleben lebendig zu halten, erklärte Peter Weber warum er die Unterstützung der Stadt hier für wichtig hält. Natürlich gehe es auch um sportliche Leistung, aber wichtiger seien die Gemeinschaftsaktionen, der Zusammenhalt,. Nur so sei es möglich, ein lebendiges Dorfleben zu erhalten.  

„Hier darf jedes Kind kicken“

Was den Sportverein in Degerschlacht so besonders macht, brachte Robby Breusch auf den Punkt: „Hier darf jedes Kind kicken. Niemand wird abgewiesen.“ Auch Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft seien ganz  selbstverständlich integriert.

Das Ergebnis der Abstimmung schließlich war eindeutig: Der Bezirksgemeinderat stimmte einstimmig dafür, dem Antrag Gelder für den Kunstrasenplatzes im Nordraum im kommenden Doppelhaushalt bereitzustellen, zuzustimmen.

Auchterthalle Degerschlacht