Dorffest
2025 soll wieder ein Dorffest stattfinden. Die Degerschlachter Vereine werden es auch diesmal wieder gemeinsam organisieren und für Essen und Trinken sowie ein abwechslungsreiches Programm sorgen
2025 soll wieder ein Dorffest stattfinden. Die Degerschlachter Vereine werden es auch diesmal wieder gemeinsam organisieren und für Essen und Trinken sowie ein abwechslungsreiches Programm sorgen
Der Umzug der Kindergartenkinder zurück nach Degerschlacht kann voraussichtlich in den Faschingsferien stattfinden, teilte die Leiterin Brigitte Frey mit. Der Termin für die Einweihung muss noch mit Oberbürgermeister Thomas Keck abgestimmt werden.
Der Verbund „Kinderhaus am Wasserturm und Kinderkrippe Martin-Knapp-Straße wird aufgelöst. Beide Einrichtungen sollen künftig wieder getrennt verwaltet werden.
„Ruh dich aus, setz dich hin …“, sang Bernhard Kizler am Klavier und stimmte damit die Besucher des Gemeindehauses zu einem besonderen „Feierabend“ ein. „Lieblingsgeschichten | Hoffnungslieder“ mit Texten und Liedern „zum Ankommen, Aufatmen und Aufleben“ war der Titel der Veranstaltung, die von der evangelischen Kirchengemeinde Degerschlacht-Sickenhausen am 11. Oktober veranstaltet wurde.
Heimelige Atmosphäre
Der Saal im Gemeindehaus war herbstlich geschmückt. Ein Lehnstuhl, eine Lampe für die Vorleser ließen den Raum heimelig erscheinen. Die Lieder von Bernhard Kizler, die er passend zu den jeweiligen Inhalten der Geschichten gewählt hatte, waren einfühlsam, mal sanft und mal stürmischer – je nach der Stimmung des Stückes und stammten allesamt aus seiner eigenen Feder.
Lieblingsgeschichten der Degerschlachter
Schon ein paar Wochen vorher hatte Carola Fuhr die Degerschlachter dazu aufgerufen, ihre Lieblingsgeschichten herauszusuchen und bei ihr abzugeben. Die Geschichten kamen zahlreich. „Mehr als wir an einem Abend tatsächlich lesen lassen
konnten“, freute sich Carola Fuhr darüber, dass nun auch noch genügend Stoff für einen weiteren Abend vorhanden wäre. „Der kommt ganz bestimmt“, versprach sie.
Das Programm war abwechslungreich. Es gab Liebesgeschichten, das Gedicht von Herrn von Ribeck zu Ribeck im Havelland und die Geschichte über ein ganz besonderes Brot.
Früher gab es Bahnwärterkühe
Wer bisher nicht wusste, dass Ziegen früher auch als „Bahnwärterkühe“ bezeichnet wurden, erfuhr das einer historischen Betrachtung über ein Bahnwärterhäuschen in Sigmaringen, das 1844 erbaut wurde. Und schließlich waren da als ganz besonderer Leckerbissen die Erinnerungen der 100jährigen Mathilde aus dem Schwarzwald. (RS)
Inzwischen ist es ein Jahr her, dass die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Kinderhaus Kätze-Kollwitz-Straße begonnen haben. Die Bauarbeiten gehen gut voran. Davon konnte sich Eulalia bei ihrem Spaziergang durch Degerschlacht am 10. Oktober überzeugen. Auf dem Zwischenbau entstehen ein Gründach und eine Photovoltaik-Anlage. Hier entsteht außerdem im Innenbereich Essbereich mit Küche Maler, Innenausbau und Elektriker arbeiten auf Hochtouren, damit die Kinder wie geplant zu Beginn des kommenden Jahres wieder zurück nach Degerschlacht kommen können.
Gründach, Photovoltaik und Essbereich mit Küche
Zehn Kinder unter drei Jahren und 35 Jungen und Mädchen ab 3 Jahren können hier dann künftig betreut werden, kann man auf der Facebook-Seite der Stadt Reutlingen lesen.
Derzeit werden sie täglich mit dem Bus nach Orscheln-Hagen gebracht und auch wieder abgeholt.
„Warum hören Radwege einfach hier auf?“ Das hat Jan Böhmermann irgendwann mal im ZDF-Magazin Royale gesungen. Bei Youtube findet man den Song immer noch.
Eulalia hat er gefallen. Schon alleine, weil sie gerne Rad fährt und oft genug plötzlich vor dem Nichts stand. Also nicht ganz nichts, aber plötzlich war da dann eben kein Radweg mehr.
Bloß nicht über die Leopoldstraße!
Lange Zeit war es in Degerschlacht ähnlich. Wer mit dem Rad aus Reutlingen kam, kam genau bis zu Nedele an der Kreuzung Osianderstraße / Schwindstraße.
Danach musste man sich dann irgendwie durch die Leopoldstraße mogeln, wenn man sich nicht auskannte. Erstmal die Straßenseite wechseln. Sich dann irgendwie zwischen den parkenden Autos und Verkehr von beiden Seiten durchmogeln.
Einfach war das nicht.
Für Eulalia war es nicht ganz so kompliziert, heil ans Ziel zu kommen. Sie wohnt schon mehr als 30 Jahre im Ort und kennt sich aus. Sie fährt schon immer durch die Talstraße nach Haus.
Manchmal braucht es nur eine Kleinigkeit, damit auch Ortsfremde ihren Weg finden. Gute Dienste tun da oft Schilder. Und die gibt es seit diesem Jahr auch in Degerschlacht.
Nun hört hier der Radweg nicht mehr einfach auf.
Diejenigen, die nach Altenburg, Rommelsbach und Sickenhausen möchten, werden über die Talstraße geführt.
Wer nach Kirchentellinsfurt, Betzingen und Wannweil möchte, fährt noch ein Stückchen weiter bis zur Schwindstraße. Genau bis dahin, wo die Führung für den Radverkehr bisher endete. Dann biegt er (oder sie) links ab.
Eulalia ist jetzt zufrieden. Fast.
Sie findet allerdings, dass Wannweil und Betzingen auch auf das Schild gehören, auf dem es links nach Sickenhausen abgeht. Sonst sieht es ja aus, als wenn es hier geradeaus nur nach Kirchentellinsfurth geht.
Aber sonst ist das schon ein echter Gewinn.
Gute Fahrt weiterhin wünscht
Eulalia