Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Kunstrasenplatz im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit

Der Antrag, einen Kunstrasenplatz im Nordraum in den städtischen Haushalt aufzunehmen, war einer der zentralen Punkte der Sitzung des Bezirksgemeinderats Degerschlacht. Dass es dabei ganz und gar nicht nur alleine um Sport geht, sondern vor allem auch um Jugendarbeit, Teilhabe und das Vereinsleben im Ort, darüber waren sich alle einig.

Mit über 300 Kindern die größte Jugendgruppe im Nordraum

Ausgangspunkt ist die Situation der Spielgemeinschaft Degerschlacht-Sickenhausen (SG DeSi) und des SR Degerschlacht. Mit über 300 Kindern und Jugendlichen stellt der Verein die größte Jugendgruppe im Nordraum und die drittgrößte in der Region. 

„Im Winter gibt es keine Trainingsmöglichkeiten“, erklärte Johannes Hägele, worum es bei den beantragten Umbaumaßnahmen gehe. „Wir haben hier auch eine soziale Verantwortung“, betonte er.

Keine Trainingsmöglichkeiten im Winter

Viel zu oft müsse der Verein auf andere Plätze ausweichen. „Das ist nicht nur organisatorisch schwierig, sondern kostet auch Geld“, so Peter Weber. UZuschüsse gebe es dafür nicht. Die Folgen seien inzwischen schon spürbar: „Einige Jungen und Mädchen haben wegen schlechter Trainingsmöglichkeiten den Verein gewechselt“, weiß Johannes Hägele. 

wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten den Verein gewechselt

In anderen Stadtteilen scheine es die Probleme nicht zu geben. Da seien die Kapazitäten scheinbar sogar groß genug, dass Plätze vermietet werden können. Um so unverständlicher sei es, dass der Antrag der Degerschlachter immer wieder zurückgestellt werde, findet Jörg Maurer. 

Dass es hier bei den Maßnahmen der soziale Aspekt die Hauptrolle spiele, darüber waren sich alle einig. 

Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht

sozialer Aspekt im Vordergrund

„Es geht uns vor allem darum, Jugendliche an Vereine und Ehrenamt heranzuführen“,  Um Gemeinschaft. Damit sie im Flecken bleiben und sich einbringen.“ Nur so sei es möglich, die eine lebendige Dorfgemeinschaft zu erhalten. 

Es gehe vor allem darum, die Jugendlichen an Vereine und Ehrenamt heranzuführen, um das Vereinsleben lebendig zu halten, erklärte Peter Weber warum er die Unterstützung der Stadt hier für wichtig hält. Natürlich gehe es auch um sportliche Leistung, aber wichtiger seien die Gemeinschaftsaktionen, der Zusammenhalt,. Nur so sei es möglich, ein lebendiges Dorfleben zu erhalten.  

„Hier darf jedes Kind kicken“

Was den Sportverein in Degerschlacht so besonders macht, brachte Robby Breusch auf den Punkt: „Hier darf jedes Kind kicken. Niemand wird abgewiesen.“ Auch Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft seien ganz  selbstverständlich integriert.

Das Ergebnis der Abstimmung schließlich war eindeutig: Der Bezirksgemeinderat stimmte einstimmig dafür, dem Antrag Gelder für den Kunstrasenplatzes im Nordraum im kommenden Doppelhaushalt bereitzustellen, zuzustimmen.

Auchterthalle Degerschlacht

Bodenproben für neue Wasserleitung

Warum rund um Degerschlacht Bodenproben entnommen werden

In den vergangenen Wochen wurde rund um Degerschlacht immer wieder gegraben, gemessen und beprobt. Hintergrund ist die Erneuerung der Wasserleitung, teilte Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkel auf der jüngsten Ortschaftsratsitzung mit.

Im Zuge dieser Arbeiten werden regelmäßig Bodenproben entnommen. Das erklärt auch kleinere Baustellen oder Absperrungen, über die sich immer wieder Anwohner wundern.

Schulbus zum BZN: Immer wieder Beschwerden

Schulbus zum BZN: Immer wieder Beschwerden

Schulbus zum BZN: Immer wieder Beschwerden

Schulbus zum BZN: Beschwerden, Gespräche – und wenig konkrete Zusagen

Ein Dauerthema bleibt der Schulbus zum Bildungszentrum Nord. Der Bus kommt immer wieder zu spät, Beschwerden von Eltern häufen sich.

Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl hatte sich deshalb an den Reutlinger Stadtverkehr gewandt. Die erste Rückmeldung fiel wenig hilfreich aus. Daraufhin haben sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Degerschlacht, Rommelsbach und Sickenhausen zusammengeschlossen und ein gemeinsames Schreiben aufgesetzt – inklusive konkreter Angaben, wann und wie oft der Bus verspätet war.

Die Antwort des RSV: Man tue, was möglich sei. Der Lärmaktionsplan mit zahlreichen Tempo-30-Abschnitten erschwere die Einhaltung der Fahrzeiten. Die Linie 62 solle nun nochmals überprüft werden, Ziel sei eine Ankunftszeit gegen 7.35 Uhr. Eine verbindliche Zusage gab es nicht.

Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht
Aus dem Bezirksgemeinderat

Aus dem Bezirksgemeinderat

Aus dem Bezirksgemeinderat

Die erste Sitzung des Bezirksgemeinderats Degerschlacht im neuen Jahr hat nun also am vergangenen Mittwoch stattgefunden. 
Die Themen auf der Tagesordnung waren scheinbar sogar so interessant, dass auch der Reutlinger Generalanzeiger eine Mitarbeiterin zu dem Termin geschickt hat. Dabei standen auf der Einladung eigentlich einfach nur die Themen: Mitteilungen – Haushaltsanträge 2026/2027 – Anfragen/Anträge/Sonstiges.

Vielleicht waren es die Haushaltsanträge, die die Redaktion interessiert hat? Wer weiß das schon.

Manchmal ist mehr drin als man meint …

Aber dann war noch sehr viel mehr drin.

Damit es für euch übersichtlicher bleibt, habe ich die Inhalte der Sitzung auf mehrere Artikel verteilt.

  • Berichte
    • Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität
    • Kunstrasen im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit
    • Vereinszimmer an der Auchtertschule: Platz für Musik, Betreuung und Gruppen
Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht
  • Aktuelles
    • Schulbus zum BZN: Beschwerden, Gespräche und wenig konkrete Zusagen
    • Helfer vor Ort: Neues Angebot des Malteser Hilfsdienstes in Degerschlacht
  • Kurznachrichten
    • Warum rund um Degerschlacht Bodenproben entnommen werden
    • Müll, Altglascontainer und ein beschädigter Baum: Kurzes aus der Sitzung
    • Baugebiet Leiblstraße und Kindergarten: Informationen aus dem Rathaus

Viel Spaß beim Schmökern
wünscht
Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität

Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität

Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität

Im Mittelpunkt der Sitzung des Bezirksgemeinderats am vergangenen Mittwoch standen die Haushaltsanträge für den Doppelhaushalt 2026/27. Hier ging es um die Frage, welche Vorhaben im Ort vorrangig angegangen werden sollen. Klar wurde schnell: Die Sanierung der Auchterhalle gilt als überfällig.

Mehrere Ratsmitglieder machten deutlich, dass der Sanierungsbedarf inzwischen sichtbar sei. Auch das Gebäudemanagement der Stadt habe diesen bestätigt. Genannt wurden unter anderem eine häufig ausfallende und zu schwache Heizung, ein klebriger und schwer zu reinigender Hallenboden, eine veraltete Küche, beschädigte Außenverkleidungen sowie schwer schließbare Fenster.

„Wenn wir jetzt nicht sanieren, werden die Kosten weiter steigen“, war ein zentrales Argument. Der Antrag, die Mittel bereitzustellen  wurde einstimmig beschlossen.

Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht
Auchterthalle Degerschlacht

In die Jahre gekommen: Die Auchterthalle ist seit langem sanierungsbedürftig. Darüber waren sich die Räte in Degerschlacht einig.