Subways of my memories

Subways of my memories

Subways of my memories

Auch wenn es diesmal kein richtiges Degerschlachter Thema ist, irgendwie hat es am Ende doch ein bisschen mit uns zu tun: Vielleicht ist es eine gute Gelegenheit, ihr mich und meine musikalische Vergangenheit vor unserem ersten Offenen Singen in Degerschlacht ein bisschen kennenlernt. 

„The most mysterious song on the internet“

In meiner Kieler Clique war Musik eigentlich das verbindende Element. Wir haben zusammen auf der Bühne gestanden, uns musikalisch entwickelt, haben zusammen gelebt und uns sehr nahe gestanden.  Inzwischen ist es mehr als 40 Jahre her, dass der Song im Radio gespielt wurde, der später als „the most mysterious song on the internet“ weltbekannt wurde: Der Song hieß „Subways of your Mind“ und stammt aus der Feder von Ture Rückwardt, einer der Freunde aus dieser Clique, der ihn damals mit der Gruppe „FEX“ aufgenommen hat. Die Zeit und die Menschen von damals haben mich geprägt. Deshalb und weil der Werdegang der Gruppe „FEX“ heute offensichtlich eine große Fangemeinde interessiert, habe ich begonnen, diese Erinnerungen in einem Podcast zu erzählen.

Eine Kladde mit Erinnerungen

Die erste Folge ist inzwischen veröffentlicht. Mit einer alten Kladde voller Musik und Erinnerungen.  

Und jetzt seid ihr dran: Am 7. November um 19:30 Uhr treffen wir uns im Gemeindehaus Degerschlacht zum ersten Offenen Singen. Der Podcast dazu ist auch schon in Arbeit

Es freut sich auf euch

eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Subways of my Memories – Folge 1: Ein altes Heft, eine Clique und der Anfang von allem
Wem gehört der Wasserturm?

Wem gehört der Wasserturm?

Wem gehört der Wasserturm?

Er steht da oben wie ein stolzer Wächter, weiß gestrichen, mit spitzem Dach – ein echter Hingucker! Fast jeder hier nennt ihn ganz selbstverständlich den „Degerschlachter Wasserturm“. Kein Wunder, schließlich ist er von der Festhalle aus nur einen Spaziergang entfernt, wacht über unsere Felder und taucht auf fast jedem Wanderbild aus der Region auf.
Doch streng genommen – und das betonen manche ganz gerne – steht der Turm gar nicht auf Degerschlachter Boden. Offiziell gehört er zu Kirchentellinsfurt.

Ein Turm mit zwei Seelen?

Wie konnte das passieren? Nun, der Turm wurde 1924 gebaut, zur Wasserversorgung der Region – darunter Degerschlacht, Kirchentellinsfurt, Wannweil und andere Orte. Damals zählte der praktische Standort, nicht die Gemeindegrenze. Dass die Grenze heute just hinter der Festhalle verläuft, interessiert das Bauwerk herzlich wenig.
Aber uns Degerschlachtern interessiert es – denn der Turm gehört einfach zu uns. Er steht sinnbildlich für alles, was unsere Albkante ausmacht: klare Sicht, klare Luft, klare Ansage.

Kindergarten „Am Wasserturm“, Spaziergang „rund um den Wasserturm“, Plakate mit Turmsilhouette – der Turm ist längst Teil unseres Alltags und unserer Symbolwelt geworden. Und wer mit dem Bus nach Degerschlacht fährt, weiß: Von der Haltestelle „Rathaus“ ist es nur ein Katzensprung bis zum Fotospot mit Albpanorama und Turm.

Historisch, technisch, typisch Degerschlacht

Der Wasserturm wurde von der Neckar-Echaz-Wasserversorgungsgruppe errichtet, misst rund 21 Meter und war technisch seiner Zeit weit voraus. Heute ist er außer Betrieb, aber noch im Besitz von FairNetz (den Reutlinger Stadtwerken) und bleibt als Industriedenkmal erhalten.
Er ist ein typischer Vertreter der Wassertürme der 1920er-Jahre – mit achteckigem Grundriss, kräftigen Strebepfeilern und markantem Spitzdach. Kurz gesagt: ein Turm mit Charakter.

Fazit: Er gehört zu uns. Punkt.

Natürlich kann man darüber streiten, ob es korrekt ist, ihn „Degerschlachter Wasserturm“ zu nennen. Aber es gibt Dinge, die wachsen einem einfach ans Herz. Und wenn Generationen von Degerschlachtern diesen Turm als ihr Wahrzeichen betrachten, dann ist das nicht einfach ein Irrtum – das ist gelebte Ortskultur.

Hier verläuft die Grenze 
Der Wasserturm ist von hieraus leider von Bäumen verdeckt. Aber er ist da. Ich schwör!

Wusstest du schon?

  • Baujahr: 1924

  • Höhe: ca. 20,8 m

  • Fassungsvermögen: 156 m³

  • Standort: offiziell Kirchentellinsfurt

  • Eigentümer: FairNetz GmbH (Stadtwerke Reutlingen)

  • Heute: nicht mehr in Betrieb, aber denkmalgeschützt

  • Beliebt bei: Degerschlachtern, Wanderern, Kindergärten, Fotograf*innen – und eigentlich allen, die gute Aussichten mögen.

Ein Ort, der verbindet – nicht trennt

Direkt neben dem Turm steht eine Bank, ein bemalter Stein mit Naturgedicht, ein kleiner Schaukasten mit Miniaturlandschaft und liebevollen Botschaften. Kein Schild, das Besitz reklamiert, keine Grenze, die trennt – sondern ein stiller Treffpunkt. Für alle.

Vielleicht ist genau das die Wahrheit über unseren Turm:
Er steht auf der Grenze – aber er bringt Menschen zusammen.
(Mit einem Klick auf die Fotos könnt ihr auch lesen, was auf Stein und Tafel steht)

Von Tagestickets und Busfahrplänen …

Von Tagestickets und Busfahrplänen …

Von Tagestickets und Busfahrplänen …

Busfahren – ich mag es. Für mich ist es ein Stück Freiheit. Einfach einsteigen und losfahren. Keinen Parkplatz suchen. Keinen Stress mit anderen Verkehrsteilnehmern. Stattdessen entspannt aus dem Fenster gucken. Und außerdem schont es die Umwelt. Wenn mehr Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen würden, wäre es auf unseren Straßen viel entspannter.

Wenn. Na ja, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär … (wär mein Vater Millionär. Ja, das vielleicht auch 😉 )
Aber Bus fahren mit dem RSV ist und bleibt ein Abenteuer. So wird so schnell niemand auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, der darauf angewiesen ist, irgendwo pünktlich anzukommen.

Vor fast genau einem Jahr hatte ich das Thema schon mal angesprochen (angeschrieben?). Das Fazit damals: „Der Bus kommt, wenn man ihn sieht.“

Tagestickets gibts im Bus. In der App. Oder doch nicht?

Jetzt, ein Jahr ist klar: Es hat sich nichts verändert. Der Bus kommt – oder auch nicht. Ein RSV-Tagesticket gibt’s immer noch nur im Bus, und auch nur dann, wenn man den passenden Betrag in der Hand hält. Und die Gültigkeit? Tja, die hängt weniger vom Ticket ab, sondern eher davon, wann der Bus tatsächlich fährt.

Ich wollte zur Stadtbücherei. Mit dem Bus. Weil es ja so praktisch ist. Der erste Versuch scheiterte am Wechselgeld. Ich wollte ein Tagesticket lösen, weil ich nicht wusste, wie lange ich in der Stadt bleiben würde. RSV-Tagestickets gibt’s nicht in der App. Die Frau vom RSV sagt zwar, es gibt ein Tagesticket auch per App, aber bei mir nicht.

Was der Satz in der App unter „Tagestickets“ bedeutet: „Fahrscheine (1-4 Waben & Stadttarife) können direkt aus der gerechneten Fahrt heraus gekauft werden“ erschließt sich mir nicht.

Denn klicke ich hier auf „Tagesticket Erwachsener“ gibt es nur dies:

Die Preisstufe ist nicht wählbar.  Ein Tagesticket im Bus kostet 6 €.

 

 „Ich kann Ihnen das Wechselgeld gutschreiben“

Also zum Bus. Die Fahrerin aber konnte meinen 20-Euro-Schein nicht wechseln. Vorschlag ihrerseits: das Wechselgeld gutschreiben lassen. Nicht euer Ernst, oder? Später der zweite Versuch. Die App zeigt: „Der Bus kommt in 4 Minuten“. Also hab ich mich entschieden, einen Einzelfahrschein zu kaufen. Der gilt zwei Stunden. Sollte das nicht reichen und ich müsste noch einen Einzelfahrschein kaufen, hab ich 7 Euro ausgegeben. Ist immer noch günstiger, als 20 € für ein Tagesticket, fand ich. Als ich an der Haltestelle ankam, stand an der Anzeigetafel: „Der Bus kommt jetzt „.  Zwanzig Minuten später kam er dann wirklich. Von den zwei Stunden Gültigkeit waren nun nur noch 90 Minuten übrig.

Der Bus kommt immer noch, wenn man ihn sieht …

Fast. Fast hätte ich es geschafft, das Ticket auch für die Rückfahrt verwenden zu können. Aber eben nur fast. Der Bus war für 17:45 Uhr angekündigt. Mein Ticket lief um 17:44 Uhr ab. Tatsächlich war es 17:48 Uhr, als die Tafel endlich „Der Bus kommt jetzt“ meldete.  Es kam ein Bus, der laut Plan erst eine halbe Stunde später hätte fahren sollen. Die Anzeige verschwand, dafür tauchte plötzlich eine neue Zeit auf: 18:06 Uhr. Und schließlich – die Pointe: Der Bus kommt jetzt. Um 17:51 Uhr. Blickt ihr noch durch? Ich auch nicht …

Aber es ist ja wie es ist: Der Bus kommt, wenn man ihn sieht.

Darauf hat sich jetzt eingestellt

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Offenes Singen in Degerschlacht – ein Podcast entsteht

Offenes Singen in Degerschlacht – ein Podcast entsteht

Offenes Singen in Degerschlacht – ein Podcast entsteht

„Ich hab kein Geld für ein Orchester. Drum spiele ich mit mir allein …“
Der Sänger damals hieß Bobbejaan. Mein Vater hat mir das manchmal grinsend vorgesungen, wenn ich am Klavier saß.
Beim Planen des Offenen Singens in Degerschlacht ist es mir wieder eingefallen. Und irgendwie passt es zum Thema.

Offenes Singen in Degerschlacht und Noten ohne Ende

Eigentlich wollte ich heute nur am Küchentisch sitzen und mein Kinderbuch weiter zeichnen. Aber dann war der Akku vom iPad leer. Und als ich das iPad an die Ladestation stöpselte fiel mein Blick auf das Regal, in dem ich meine Noten aufbewahrt habe. Ich könnte mir ja ein paar Gedanken über das Programm für unser Offenes Singen machen, dachte ich und griff hinein.

Und jetzt sitze ich hier, umgeben von Stapeln voller Liederbücher, alten Heften und handgeschriebenen Zetteln – und ich bin völlig aus dem Häuschen! 
Da sind so viele Schätze, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Schlager, Pop, Rock, Gassenhauer, Lieder aus meiner eigenen Bandzeit … ich könnte stundenlang weiterspielen, singen und blättern.

Jede Menge Lieder zum Mitsingen

Die Auswahl für das Offene Singen am 7. November ist gar nicht so leicht. Nicht, weil ich zu wenig Stücke hätte, die ich mit euch singen möchte, sondern weil ich euch am liebsten alles zeigen möchte. Nach Möglichkeit gleichzeitig. Aber das geht wohl nicht. Es gibt Stücke, die machen einfach nur Spaß. Andere sind so voller Erinnerungen, dass mir schon beim Anspielen die Töne im Hals stecken bleiben. Manche passen perfekt für unseren Abend, andere würde ich euch einfach gerne vorstellen,  weil sie ein Teil von mir sind.

Ich bin gerade so zappelig vor Begeisterung, dass ich beschlossen habe: Ich starte eine jetzt einfach eine kleine Podcastserie! 
Darin erzähle ich euch Woche für Woche von meinen Lieblingsliedern, spiele kleine Einspieler am Klavier oder auf der Gitarre und nehme euch mit auf meine ganz persönliche musikalische Reise – von der Vergangenheit bis heute.

Jede Menge Lieder zum Mitsingen

Die Auswahl für das Offene Singen am 7. November ist gar nicht so leicht. Nicht, weil ich zu wenig Stücke hätte, die ich mit euch singen möchte, sondern weil ich euch am liebsten alles zeigen möchte. Nach Möglichkeit gleichzeitig. Aber das geht wohl nicht. Es gibt Stücke, die machen einfach nur Spaß. Andere sind so voller Erinnerungen, dass mir schon beim Anspielen die Töne im Hals stecken bleiben. Manche passen perfekt für unseren Abend, andere würde ich euch einfach gerne vorstellen,  weil sie ein Teil von mir sind.

Ich bin gerade so zappelig vor Begeisterung, dass ich beschlossen habe: Ich starte eine jetzt einfach eine kleine Podcastserie! 
Darin erzähle ich euch Woche für Woche von meinen Lieblingsliedern, spiele kleine Einspieler am Klavier oder auf der Gitarre und nehme euch mit auf meine ganz persönliche musikalische Reise – von der Vergangenheit bis heute.

Der Podcast zur Musik

So könnt ihr schon vorab reinschnuppern, bekommt Lust aufs Mitsingen – und vielleicht habt ihr ja dann doch eigene Wünsche für unser gemeinsames Programm.

Ich freu mich so sehr, das mit euch zu teilen. Und ich verspreche: wenn es euch gefällt, dann wird daraus mehr als nur eine Vorbereitung – dann machen wir es regelmäßig. Material hab ich wirklich genug … und die Begeisterung sowieso.

Also: gleich nach diesem Tagebuch geht’s los. Ich setze mich ans Klavier, koche mir noch einen Kaffee und fange mit der ersten Podcastfolge an. Bleibt gespannt.

Ich freu mich drauf.

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Tag der Aussicht – diesmal in Degerschlacht

Tag der Aussicht – diesmal in Degerschlacht

Ein Tag der Aussicht – diesmal bei uns in Degerschlacht

Wir haben es schon immer gewusst: Degerschlacht ist ein Ort mit Aussicht. Wie schön die ist, soll nun auch der Rest der Welt erfahren. Die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH (StaRT) lädt nun bereits zum 3. mal zum „Tag der Aussicht“ ein und in diesem Jahr steht Degerschlacht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 5. Oktober 2025 eine geführten Wanderung rund um unser Dorf statt. Die Route fürt in diesem Jahr durch die „reizvolle Umgebung von Degerschlacht – mit beeindruckenden Blicken auf das Albpanoramas“, wie es in der Pressemitteilung heißt.  

Geführte Wanderung durch die „reizvolle Umgebung von Degerschlacht“

Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Ristorante Rovella, Osianderstraße 46, 72768 Reutlingen. Von dort aus startet die Tour nach einer kurzen Begrüßung. 

Die Route führt durch die reizvolle Umgebung von Degerschlacht, vorbei an Wiesen und Feldern, mit weitem Blick auf die Alb und natürlich auf die Achalm. Unterwegs gibt es einen kulinarischen Zwischenstopp beim Obsthof Frech. Hier können die Teilnehmer bei eine rexklusiven Betriebsführung die frischen Produkte aus eigener Erzeugung probieren und so gestärkt die zweite Hälfte der Wanderung locker genießen. 

Pizza und Live-Musik zum Abschluss

Zum Abschluss gibts bei Elio und Alessandro im Sportheim – für die Ortsfremden: Ristorante Rovella – Pizza mit Live-Musik von Fabio Lentini.  

Begleitet wird die Wanderung von erfahrenen Wanderguides des Schwäbischen Albvereins, die spannende Einblicke in Natur, Landschaft und Kulturgeschichte unserer Gegend geben.

Und das Beste: Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung nötig.

Die wichtigsten Infos im Überblick

  • Anmeldung: Online unter https://www.visitreutlingen.de/de/magazin/artikel/tag-der-aussicht-2025 oder in der Tourist-Information am Marktplatz 14 in 72764 Reutlingen (Mo – Sa, 10 – 18 Uhr).
  • Treffpunkt: Ristorante Rovella (Osianderstraße 46, 72768 Reutlingen)
  • Start: 13:00 Uhr
  • Dauer: circa 6 Stunden
  • Anmerkung: Bitte ausreichend Wasser für unterwegs mitbringen. Festes Schuhwerk und gute Kondition von Vorteil