Schulbus zum BZN: Immer wieder Beschwerden
Schulbus zum BZN: Immer wieder Beschwerden
Schulbus zum BZN: Beschwerden, Gespräche – und wenig konkrete Zusagen
Ein Dauerthema bleibt der Schulbus zum Bildungszentrum Nord. Der Bus kommt immer wieder zu spät, Beschwerden von Eltern häufen sich.
Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl hatte sich deshalb an den Reutlinger Stadtverkehr gewandt. Die erste Rückmeldung fiel wenig hilfreich aus. Daraufhin haben sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Degerschlacht, Rommelsbach und Sickenhausen zusammengeschlossen und ein gemeinsames Schreiben aufgesetzt – inklusive konkreter Angaben, wann und wie oft der Bus verspätet war.
Die Antwort des RSV: Man tue, was möglich sei. Der Lärmaktionsplan mit zahlreichen Tempo-30-Abschnitten erschwere die Einhaltung der Fahrzeiten. Die Linie 62 solle nun nochmals überprüft werden, Ziel sei eine Ankunftszeit gegen 7.35 Uhr. Eine verbindliche Zusage gab es nicht.




Zu Beginn des Jahres stand die Wintervogelzählung des NABU. Einige Leser machten mit, und das Ergebnis war gar nicht so schlecht. Es gab sie, unsere gefiederten Freunde in Degerschlacht: Eulen, Falken, Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Elstern, Tauben und Krähen.
Am schmotzigen Doschtig übernahmen wie jedes Jahr die Narren das Regiment im Rathaus. Es regierten Spaß, Freude, Eulen und Wildsaua – bis zum Aschermittwoch. Danach mussten Ute und das Rathausteam wieder Ordnung ins Chaos bringen. Auch das gelang ihnen erneut erstaunlich souverän.
Im März fand ich mich plötzlich als Schriftführerin des Albvereins wieder. Ganz so überraschend war es nicht – man hatte mich gefragt, und ich hatte Ja gesagt. Und ich habe es bis heute keinen einzigen Tag bereut.
Im April war es endlich so weit: Das Bildungshaus wurde fertig. Die Kinder konnten aus dem Provisorium in Orschel-Hagen zurück in das neu umgebaute Haus – mit Garten, Küche, Mensa und allem, was dazugehört. Auch eine neue Leitung hat das Bildungshaus seit 2025.
Im Mai lehnte der Reutlinger Gemeinderat den Lärmaktionsplan ab – völlig unverständlich für alle, die daran gearbeitet hatten. Der Plan war über Jahre fortgeschrieben, von Ortschaftsräten einstimmig beschlossen und hätte eine Ausweitung der Tempo-30-Zone bedeutet.
Im Juni war Degerschlacht wieder beim Stadtradeln dabei. 26 Radler fuhren in drei Wochen 5.524 Kilometer und sparten dabei rechnerisch 76 Tonnen CO₂ ein.
Im Juli feierten wir Dorffest. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Kinder aus Kindergarten und Schule mit ihrem Lied:
Im September fand das erste Klappstuhltreffen im Hof des Kinderhauses statt. Eine Idee des Bezirksgemeinderats – und eine richtig gute. Nachbarn kamen ins Gespräch, auch mit denen, die man sonst kaum trifft.
Im Oktober entdeckte die Stadt Reutlingen Degerschlacht als Ort für ihren „Tag der Aussicht“. Rund 40 Menschen aus dem gesamten Kreis liefen mit uns um den Ort und erfuhren viel über seine Geschichte.
Im November setzten Ute und ich schließlich um, was im Frühjahr entstanden war: das Offene Singen.

