Rübengeister im Kopf
Jetzt habe ich einen Rübengeist im Kopf. Einen kleinen, der in Degerschlacht wohnt und gern gruselig wäre. Wie er heißt? Keine Ahnung. Wie er aussieht? Weiß ich auch noch nicht. Das sollen sich die Kinder ausdenken. Dabei hatte ich doch diesmal einen ganz einfachen Plan.
Eigentlich wollte ich diesmal nur etwas vorlesen
Eigentlich wollte ich es mir diesmal richtig einfach machen. Weil ich ja auch noch ein bisschen Vorbereitung für die Buch Alb Kids am 22. November auf dem Tisch habe.
Ich dachte mir, ich lese einfach etwas vor. Etwas über Rübengeister, Gespensterchen. Eine spannende Geschichte. Eine lustige Geschichte. Eine zum Mitmachen, wie zum Beispiel „Buh“, die Geschichte des Gespensterchens, das sein „Buh“ verloren hat. Es versucht es mit dem „Huh“ von der Eule, aber das ist nicht gruselig genug.
In meinem Kopf entsteht ein Rübengeist
Doch schon während ich das hier schreibe, entsteht in meinem Kopf eine neue Geschichte. Von einem Degerschlachter Rübengeist. Der ist auch nicht gruselig. Und probiert allerhand aus, um möglichst viele Leute zu erschrecken. Manchmal erschreckt sich tatsächlich jemand. Die Kinder aber nie. Weil die sehr mutig sind. Und weil sie ganz genau wissen, dass sich vor dem kleinen Degerschlachter Rübengeist eigentlich niemand fürchten muss, weil …
Wir machen das zusammen
Ja, und dann dachte ich: Genau so mache ich’s. Ich lasse euch erzählen. Wir machen das zusammen. Wir denken uns die Geschichte gemeinsam aus.
Der kleine Degerschlachter Rübengeist braucht zuerst einen Namen. Und dann überlegen wir uns, wie er aussieht. Wie eine Rübe? Hat er Füße? Natürlich hat er Füße. Sonst könnte er ja gar nicht laufen und sich verstecken. Und Arme hat er auch. Und natürlich Augen, Nase, Mund und Ohren.
Oder?
Die Kinder denken sich aus, wie er aussieht und ich zeichne.
Und dann erzählen wir gemeinsam seine Geschichte.
Danach seid ihr dran: Ihr bastelt euer eigenes kleines Bilderbuch.
Ich zeig euch, wie das geht
Wie das geht? Das zeige ich euch.
Vielleicht bring ich außerdem doch noch die Bilderbücher mit, die ich gezeichnet und geschrieben hab. Und die gezeichneten Entwürfe dazu. Vielleicht. Weil ich noch nicht sicher bin, ob ich mich traue, euch zu zeigen, was ich sonst so mache.
Und wer weiß: Vielleicht wird aus der gemeinsamen Rübengeistgeschichte am Ende auch ein Bilderbuch. Jetzt braucht der kleine Kerl aber erst einmal einen Namen.
Auf den Samstag mit euch im Gemeindehaus freut sich
Eure Eulalia, die Eule aus Degerschlacht, die diesmal für den Degerschlachter Albverein da ist.
