Frohe Ostern

Frohe Ostern

Frohe Ostern

„Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich“

Wilhelm Busch

Ich seh es ein. Erstmal kann er keine Eier legen. Er muss sehen, wo er sie sich organisieren kann. Und das ist nicht so einfach.  Freiwillig jedenfalls gibt kein Huhn auch nur ein einziges Ei ab.

Aber das ist nicht das einzige Problem.

Denn dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Transport. Nach so vielen Jahren, in denen er zu Ostern seine Waren an alle Haushalte liefert, sollte er doch gelernt haben, dass seine Art der Forbewegung – sagen wir mal – vor allem für Eierlieferungen problematisch ist. Er hüpft und die Eier purzeln reihenweise aus dem Korb. Und dann müssen wir sie suchen. Es ist jedes Jahr das Gleiche. Wir können nur froh sein, dass sie meistens entweder aus Schokolade oder wenigstens hart gekocht sind. Jetzt stellt euch mal vor, sie wären roh – was für eine Schweinerei wäre das. Nicht auszudenkenn …

Alle Jahre wieder also schicken wir unsere Kinder los, zu suchen, was der Hase beim Hoppeln verloren hat.

Und glaubt mir, auch für Eltern sind zumindest dir Vorbereitungen mindestens genau so beschwerlich. Einkaufen für 4 Tage. Mindestens. Man ist sich ja nie sicher, ob es nach Ostern noch etwas zu kaufen gibt. Na ja – das ist ja auch nicht der einzige Grund, warum wir die Lebensmittelgeschäfte leer kaufen.

Es könnte ja Besuch kommen. Und man weiß ja auch nie so genau, wer kommt und wieviele schließlich am Tisch sitzen. Da geht man dann doch lieber auf Nummer sicher.

Na ja – und dann gibt eswieder wie jedes Jahr die ganze Woche Reste …

In diesem Sinne: Lasst euch nicht stressen. Genießt das Fest, die Gäste, die Sonne – es soll ja richtig warm werden – den Frühling.

Das wünscht euch

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

PS: Nächste Woche gibt es wieder richtige Nachrichten. Die Themen stehen schon. Aber jetzt ist auch für mich erstmal das Genießen dran …

Was für ein Chaos!

Was für ein Chaos!

-Kommentar –

Was für ein Chaos!

Was für ein Chaos!

Es ist ja nicht so, dass die Sperrung der Leopoldstraße so ganz unverhofft kam. Im Blättle stand es, hier auf Degerschlacht News und jeder hatte zwei Zettel im Briefkasten. Einen über die Sperrung und einen darüber, wie denn nun die RSV-Busse fahren. Und vor allem, wo sie halten.

Gut, die Menschen von außerhalb könnten es übersehen haben. Obwohl ich ja eigentlich sicher bin, dass auch im GEA ein Hinweis auf die Sperrung gestanden hat.

Ein bisschen Chaos mit Charme

Aber so ein bisschen Chaos hat auch seinen Charm. Die Menschen reden wieder miteinander. Sie stehen vorm Haus und schauen sich das Chaos an.

Heute Morgen, erzählte eine Nachbarin, seien die Leute an der Bushaltestelle gestanden wie immer. Die rote Mütze über dem Haltestellenschild mit dem Hinweis „Haltestelle verlegt“ hatten sie offensichtlich übersehen.

Die Busse fahren jetzt als Gelenkbusse, weil sie sonst von der Martin-Knapp-Straße aus nicht um die Ecke kommen. Und in die andere Richtung ist es genau so schwierig. Dann kommen Autos aus der Talstraße. Andere wollen in die Talstraße und sehen erst, wenn sie drin sind, dass die ja nun erstmal eine Einbahnstraße geworden ist. Wenn sie dann versuchen, rückwärts wiederherauszufahren – es ist spannend, zuzusehen. Immer in der Hoffnung, dass bitte nichts passieren möge.

Gelenkbusse, LKWs und noch mehr Verkehr

Einmal, berichtete meine Nachbarin, sei auch noch ein LKW mit Anhänger gekommen, der eigentlich durch die Leopoldstraße wollte. Der Bus kam auch noch. Und dann ging erstmal gar nichts mehr.

Die Polizei, so hieß es, habe inzwischen nicht nur Knöllchen in Tal- und Martin-Knapp-Straße verteilt, sondern auch die ersten Autos abschleppen lassen. Parken ist jetzt dort überall absolut verboten, sonst funktioniert der Durchgangsverkehr vor allem mit den Bussen gar nicht mehr.  

Die Polizei schleppt ab

Wir sind heute aus unserem verlängerten Wochenende nach Hause gekommen. Wir wussten doch, dass in der Leopoldstraße gebaut wurde. Deshalb sind wir gleich über Wannweil und dann über die Martin-Knapp-Straße gekommen. Wir wohnen – wie jeder weiß, gleich hinter der Absperrung mit der Aufschrift „Anlieger frei.“ Bis zu unserem Haus kommen wir mühelos. Ein paar Meter weiter aber ist die Baustelle. An der kommt niemand vorbei.

 

An der Baustelle kommt wirklich niemand vorbei

Und noch während wir das Auto ausräumten, kamen immer wieder Autofahrer, die meinten, für sie gelte die Absperrung nicht. Sie kämen wohl schon irgendwie an der Baustelle vorbei. Kommen sie aber nicht. Also blieb ihnen nur, umzukehren. Und immer wieder sahen wir auch Autofahrer, die erstmal in die Talstraße abbogen und sich dann vor einem Durchfahrt-Verboten-Schild wiederfanden. Die mussten dann rückwärts zurück auf die Kreuzung.

Ehrlich? Es fühlt sich fast an, als sei hier nun mit der Sperrung mehr Verkehr in der Leopoldstraße als ohne.

 

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Hier also nochmal für alle, die es noch nicht mitbekommen haben:

  • Die Leopoldstraße ist gesperrt. Man kommt hier wirklich nicht durch. Außer, man geht zu Fuß oder fährt mit dem Rad.
  • Die Talstraße ist Einbahnstraße. Wer zum Bäcker möchte, muss außen herum fahren. Also über Martin-Knapp- und Käthe-Kollwitz-Straße.
  • Der Bus hält in beide Richtungen an der neuen Ortsmitte hinterm Bäcker.
  • In der Martin-Knapp-Straße und der Talstraße ist Parken verboten.

Hab ich etwas vergessen?
Ich geh dann jetzt mal hoch und lese mir den Zettel nochmal durch.

Euch allen eine gute Fahrt. Kommt heil an. Wo auch immer.

Das wünscht euch

Eure

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Digitalisierung: weniger Bürokratie – mehr Risiko?

Digitalisierung: weniger Bürokratie – mehr Risiko?

-Kommentar –

Digitalisierung: weniger Bürokratie – mehr Risiko?

Bürgermeister Hahn zeichnet das Bild einer modernen, bürgernahen Verwaltung der Zukunft. Doch auf dem Weg dorthin lauern Fragen, die nicht wegzudiskutieren sind.

Kommentar von Regina Störk

Reutlingens Erster Bürgermeister Robert Hahn hat in der Sitzung eine Vision skizziert, die auf den ersten Blick überzeugend klingt: eine vollständig digitalisierte Verwaltung, in der Urkunden bequem online beantragt werden können, jeder Bürger eine eindeutige ID erhält und alle Daten zentral abrufbar sind. Behördengänge würden damit weitgehend überflüssig. Was bleibt, sind die Bezirksämter als Anlaufstellen für persönliche Beratung und bürgerschaftliches Engagement.

 „Datenschutz-Brandmauer“

Soweit die Theorie. In der Praxis jedoch steht dem Vorhaben – wie Hahn selbst einräumte – noch die „Datenschutz-Brandmauer“ entgegen. Und das aus gutem Grund. Ich habe viele Jahre hauptberuflich in der IT-Sicherheit gearbeitet und weiß aus eigener Erfahrung: Zentralisierte Datenspeicherung ist immer auch ein  zentralisiertes Risiko. Im Laufe meiner Berufsjahre habe ich zahlreiche Hackerangriffe erlebt, die komplette IT-Systeme lahmgelegt und Daten unwiederbringlich vernichtet haben – und diese Vorfälle sind mit den Jahren nicht seltener, sondern häufiger geworden. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, das gilt für Papierakten ebenso wie für digitale Systeme. Aber die Schadensdimension eines erfolgreichen Angriffs auf eine zentrale Bundesdatenbank ist eine ganz andere.

 

Für mich gibt es aber noch eine zweite Dimension, die in der Debatte zu kurz kommt: die menschliche. Ich fühle mich im Degerschlachter Bezirksamt schlicht gut aufgehoben. Ich komme mit einer Frage – und gehe mit einer Antwort. Ohne Warteschleife, ohne Menübaum, ohne das Gefühl, zwischen Zuständigkeiten zerrieben zu werden. Dieser persönliche Kontakt ist für mich kein netter Bonus, sondern ein echter Wert. Und ich wäre wirklich froh, wenn er bei all den Überlegungen zur Modernisierung nicht still und leise auf der Strecke bliebe.

„Digitalisierung darf kein Deckmantel für den schleichenden Rückzug der Verwaltung aus der Fläche werden.“

Fortschritt und Bürgernähe schließen sich nicht aus. Aber sie verlangen sorgfältige Abwägung – und ehrliche Antworten auf unbequeme Fragen, findet

Eure Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

In eigener Sache: Lampenfieber vor der Buchmesse

In eigener Sache: Lampenfieber vor der Buchmesse

– Redaktionstagebuch. Diesmal tatsächlich mehr „Tagebuch“ als „Redaktions -“  

In eigener Sache: Lampenfieber vor der Buchmesse

Lampenfieber vor der Stuttgarter Buchmesse

Oder: Wenn man mit 70 plötzlich kalte Füße bekommt

Geschrieben hab ich schon immer

Geschrieben hab ich ja schon immer. Bisher waren es Bücher – die Geschichte meiner Familie als Roman und Dokumentation, mit Schildkröte und Rabe, weil meine Protagonistin Josefine mit irgendjemandem sprechen musste. Gutenachtgeschichten für meinen Sohn (die Geschichten sind wirklich schön, nur bei der Illustration muss ich noch mal ran). Reiseberichte von meiner Reise zu unseren Patenkindern nach Nepal, und solchen, bei denen wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren.

Dann kamen die Bilder

Dann hab nochmal ein Studium als Comic- und Karikaturzeichnerin abgeschlossen, als ich mich gerade aus dem Berufsleben in die Rente verabschiedet hab. Und dann hab ich angefangen zu zeichnen. Eine Graphic Novel mit dem Titel „Alle Raben heißen Prisuch“ – eine gezeichnete Geschichte aus Erzählungen und Aufzeichnungen zwischen zwei Weltkriegen mit Happy End.

Die Buchmesse – und ein Rückzieher

Als ich von der Stuttgarter Buchmesse am 28. Februar gehört hab, dachte ich: Da meldest du dich an. Manchmal braucht man einfach eine Deadline um irgendetwas fertig zu bekommen. Ursprünglich wollte ich gemeinsam mit einer jungen Frau ein Bilderbuch vorstellen. Sie hat geschrieben – ich gezeichnet. Aber die Autorin will es nicht mehr veröffentlichen. Jedenfalls nicht mit meinen Bildern. Und ich darf sie auch nicht verwenden, sagt sie, weil sie aus ihrer Idee entstanden sind.

Alleine – aber nicht mit leeren Händen

Na gut, dachte ich, geh ich halt alleine hin. Ich nehm mit, was ich hab.

Meine Bücher. Und dann noch ein gezeichnetes Bilderbuch über eine Legende der First Nations in Kanada, die ich sehr mag und vorher noch nie gehört hatte. Ich wollte es so einfach wie möglich zeichnen und so kurz wie möglich halten, damit ich es schaffe bis zur Buchmesse. Es ist fertig. Zumindest druckreif. Mit der Technik stehe ich noch ein bisschen auf Kriegsfuß, aber das wird.

Meine Graphic Novel ist auch noch nicht fertig. Ich hab zusammengestellt, was ich bis jetzt hab, und mache einen ersten Band draus. Der ist jetzt auch so gut wie druckreif. Das Cover steht auch schon.

Der Hallenplan – und die Panik

Gestern hab ich den Hallenplan bekommen. Mein Tisch steht ziemlich in der Nähe des Eingangs, gleich beim Catering. Da kommt garantiert jeder vorbei.

Jetzt hab ich Lampenfieber.

Inzwischen hab ich schon jede Menge Bücher für die Messe gekauft. Und sobald ich dann den ersten Band meiner Graphic Novel und das Bilderbuch fertig habe, werden es noch mehr. Was mach ich bloß nach der Messe damit? Was mach ich bloß, wenn mich alle doof finden und merken, dass ich gar nicht zeichnen kann?

Ich könnte die Reste über meine Homepage verkaufen. Und versuchen, ein bisschen Werbung auf Degerschlacht News zu machen. Aber irgendwie ist es auch peinlich. Ich glaub, ich hab einfach kalte Füße. Ich hab Lampenfieber.

Ich bin 70 Jahre alt und alle anderen Aussteller:innen sind garantiert viel jünger als ich.

Aber wisst ihr was? Ich mach’s trotzdem.

Augen zu und durch sagt
Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Digitalisierung: weniger Bürokratie – mehr Risiko?

Aus dem Bezirksgemeinderat

Aus dem Bezirksgemeinderat

Die erste Sitzung des Bezirksgemeinderats Degerschlacht im neuen Jahr hat nun also am vergangenen Mittwoch stattgefunden. 
Die Themen auf der Tagesordnung waren scheinbar sogar so interessant, dass auch der Reutlinger Generalanzeiger eine Mitarbeiterin zu dem Termin geschickt hat. Dabei standen auf der Einladung eigentlich einfach nur die Themen: Mitteilungen – Haushaltsanträge 2026/2027 – Anfragen/Anträge/Sonstiges.

Vielleicht waren es die Haushaltsanträge, die die Redaktion interessiert hat? Wer weiß das schon.

Manchmal ist mehr drin als man meint …

Aber dann war noch sehr viel mehr drin.

Damit es für euch übersichtlicher bleibt, habe ich die Inhalte der Sitzung auf mehrere Artikel verteilt.

  • Berichte
    • Haushalt 2026/27: Sanierung der Auchterhalle hat Priorität
    • Kunstrasen im Nordraum: Einstimmiges Votum für Jugend- und Vereinsarbeit
    • Vereinszimmer an der Auchtertschule: Platz für Musik, Betreuung und Gruppen
Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht
  • Aktuelles
    • Schulbus zum BZN: Beschwerden, Gespräche und wenig konkrete Zusagen
    • Helfer vor Ort: Neues Angebot des Malteser Hilfsdienstes in Degerschlacht
  • Kurznachrichten
    • Warum rund um Degerschlacht Bodenproben entnommen werden
    • Müll, Altglascontainer und ein beschädigter Baum: Kurzes aus der Sitzung
    • Baugebiet Leiblstraße und Kindergarten: Informationen aus dem Rathaus

Viel Spaß beim Schmökern
wünscht
Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht

Was Jugendlichen hier fehlt

Was Jugendlichen hier fehlt

Was Jugendlichen hier fehlt

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie einfach sein dürfen. Ohne Programm, ohne ständige Kontrolle, ohne sofort als Störung wahrgenommen zu werden. Genau daran fehlt es in Degerschlacht – das wurde im Gespräch mit Heike Geckeler sehr deutlich.

Jugendliche brauchen einen Platz, wo sie niemanden stören

Viele Jugendliche treffen sich notgedrungen privat: bei Freunden zu Hause, im Garten, im Hof. Und fast immer dauert es nicht lange, bis sich jemand gestört fühlt. Dann werden die Eltern angesprochen – selten die Jugendlichen selbst. Dabei wäre ein direktes Gespräch auf Augenhöhe oft der sinnvollere Weg.

Heike Geckeler kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Sie hat Kinder zwischen 13 und 25 Jahren. Wenn deren Freunde zu Besuch kommen, gibt es fast immer jemanden, der sich gestört fühlt. Das eigentliche Problem ist dabei weniger das Verhalten der Jugendlichen als der fehlende Raum für sie.

Privater Bauwagen

Ein Beispiel dafür ist ein privater Bauwagen in der Balthasar-Neumann-Straße. Dort treffen sich regelmäßig Jugendliche im Alter von etwa 16 bis 17 Jahren. Auch dieser Treffpunkt liegt jedoch im Wohngebiet – und auch hier fühlen sich Nachbarn gestört. Das zeigt: Gute Ideen scheitern oft nicht an den Jugendlichen, sondern an der Lage der Orte.

Jugendtreff im Rathaus mit langer Geschichte

Auch der Jugendtreff im Rathaus hat eine lange Geschichte. Entstanden ist er vor vielen Jahren auf Initiative von Jugendlichen aus dem Dorf. Damals war der Ansatz genau richtig: Die Jugendlichen bekamen einen Schlüssel, organisierten sich selbst und übernahmen Verantwortung für ihren Raum. Als sie später für Ausbildung und Studium Degerschlacht verließen, wurde der Raum eine Zeit lang nicht genutzt.

Hier fing alles an: Der erste Döner hieß Karussellfleisch und kam aus Degerschlacht

Im Rathaus gleich hinter der Eule ist der Jugendclub Degerschlacht. Geöffnet ist er jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren

Lage Konfliktpunkt

Einige Jahre später griffen Eltern aus dem Ort die Idee wieder auf. Ihre Kinder waren damals zwischen 14 und 16 Jahre alt. Auch diese Initiative wurde getragen, unterstützt und begleitet – unter anderem von engagierten Eltern aus dem Dorf. Doch auch damals gab es immer wieder Beschwerden von Anwohnern. Das Rathaus steht mitten im Ort. Die Lage blieb ein Konfliktpunkt.

Inzwischen professionell betreut

Heute gibt es den Jugendtreff weiterhin. Inzwischen wird der Jugendclub professionell betreut – durch einen Diplom-Sozialpädagogen der Jugendarbeit Nordraum. Die Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Geöffnet ist der Treff dienstags von 16 bis 18 Uhr.

Das ist ein wichtiges Angebot. Aber es ist nicht alles.

Platz außerhalb der Wohngebiete wäre schön

Was weiterhin fehlt, ist ein Ort für ältere Jugendliche. Ein Platz außerhalb der Wohngebiete, an dem sie sich treffen können, ohne sofort anzuecken. Ein Ort, den sie selbst verwalten und organisieren dürfen – mit Vertrauen statt Misstrauen. In anderen Gemeinden gibt es solche Lösungen. Für Degerschlacht wäre das ein starkes Signal.

Jugendliche brauchen Räume. Und Erwachsene, die mit ihnen reden – nicht nur über sie.

Das findet auch

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht