Die „Neue“ im Kirchenbüro

Die „Neue“ im Kirchenbüro

Die „Neue“ im Kirchenbüro

Seit Anfang Dezember gibt es bei der Evangelische Kirchengemeinde Degerschlacht-Sickenhausen wieder eine feste Ansprechpartnerin. Heike Geckeler ist seit dem 1. Dezember 2025 als Assistentin der Gemeindeleitung tätig. Früher hätte man diese Stelle vermutlich Gemeindesekretärin genannt.

Kirchenbüro wieder regelmäßig besetzt

Mit ihr ist auch das Kirchenbüro in der Leopoldstraße 9 wieder regelmäßig besetzt: dienstags und donnerstags vormittags ab 8 Uhr. Für viele war das lange Zeit ein offener Punkt – jetzt gibt es wieder eine klare Anlaufstelle.

Für die komplette Verwaltungsarbeit zuständig

Heike Geckeler ist für die komplette Verwaltungsarbeit der Kirchengemeinde zuständig und Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Gemeinde. Bisher ging es vor allem um Termine: Wann ist das Gemeindehaus frei? Welche Veranstaltungen finden dort statt oder sind geplant? Dazu kommen Anfragen zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Außerdem sorgt sie dafür, dass alle Termine der Kirchengemeinde Degerschlacht-Sickenhausen im Mitteilungsblatt erscheinen.

Anfragen zu Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und Termine im Blättle

Da sie erst seit gut einem Monat im Amt ist und diese Zeit von Feiertagen geprägt war – Weihnachten, Silvester, Neujahr und Dreikönig –, steckt sie noch mitten im Einfinden. Welche Anfragen im Alltag tatsächlich überwiegen, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Assistentin der Gemeindeleitung Heike Geckeler an ihrem Arbeitsplatz

Als ich sie im Kirchenbüro besucht habe, war sie gerade dabei, die Einladungen für den Neujahrsempfang fertigzustellen. Auch an Geburtstage und Jubiläen wird gedacht: Karten werden vorbereitet und verschickt.

Mit der neuen Assistentin der Gemeindeleitung ist das Kirchenbüro wieder verlässlich erreichbar – und vieles, was vorher liegen geblieben ist, bekommt nun wieder einen festen Platz.

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Degerschlacht-Sickenhausen

Leopoldstraße 9
Degerschlacht
72768 Reutlingen

Tel.: 07121-600249
Fax: 07121-96718

E-Mail: Pfarramt Degerschlacht

2026 – ein Ausblick

2026 – ein Ausblick

2026 – ein Ausblick

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen, und mein Kopf ist schon wieder voller Ideen. Ob ich sie alle umsetzen kann? Wir werden sehen. Aber es ist immer besser, man hat zu viele Ideen als gar keine.
Nun sitze ich hier und überlege: Was ist interessant für euch? Welche Ideen lassen sich umsetzen? Hat der Tag, eine Woche genügend Stunden für alles?
Hier also ein Überblick über das, was euch in diesem Jahr erwartet.

Unterwegs in Degerschlacht

Ein Format, das ich bereits im Dezember begonnen habe und weiterführen werde, ist der Spaziergang durch Degerschlacht. Ich sehe, was sich verändert, was mir auffällt und worüber es sich zu schreiben lohnt. Und ganz nebenbei tut mir das auch selbst gut: rauskommen, Bewegung, frische Luft – und manchmal ergibt sich daraus unterwegs sogar ein kleines Schwätzchen.

5 Fragen an …

Aus diesen Begegnungen ist gleich die nächste Idee entstanden: „5 Fragen an …“
An Menschen, die mir beim Spazierengehen begegnen – unabhängig davon, ob sie bekannt sind oder einfach Teil des Alltags hier in Degerschlacht.

Menschen, Geschichten, Gespräche

Daneben gibt es natürlich auch viele Persönlichkeiten, die ich euch gerne vorstellen möchte: aus Politik, Kultur, Vereinen oder der Dorfgeschichte. Einige Ideen dafür liegen schon im Notizbuch. Und wer weiß – vielleicht ist der eine oder die andere auch bereit, sich für einen Podcast „Auf einen Kaffee in Degerschlacht“ mit mir zu treffen.

Was sonst noch kommt

Dazu kommen weiterhin Berichte über Dorfgespräche, Veranstaltungen, Vereinsleben und Ortschaftsratssitzungen.

Und wie es weitergeht

Was davon wann erscheint, wird sich zeigen. Nicht alles entsteht gleichzeitig, manches braucht Zeit. Aber eines ist sicher: Ich bleibe dran, gehe raus, höre zu und erzähle weiter. Ich hab Spaß am Erzählen, am Schreiben, daran zu sehen, was passiert, Menschen zu treffen – und hoffentlich habt ihr auch Freude daran, meine Geschichten zu lesen. Oder, falls es zeitlich passt und Gesprächspartner mitmachen, auch zu hören.

Und wenn euch etwas einfällt, worüber ich berichten sollte – sagt mir einfach Bescheid.

Darüber freut sich eure

Eulalia, die Eulenfrau aus Degerschlacht.

Wie ich endlich mein Tagesticket gefunden habe

Wie ich endlich mein Tagesticket gefunden habe

Wie ich endlich mein Tagesticket gefunden habe

Ich hab es gefunden. Mein Tagesticket. In der Naldo App. Markus-Hendrik Zeidler vom Stadtmarketing Reutlingen hatte meinen Artikel, mit dem ich mir darüber Luft gemacht hatte, dass ich nirgends ein Tagesticket für den RSV kaufen konnte: Bei der Busfahrerin nicht und auch nicht in der Naldo-App.

Er hat mir gezeigt: Es geht doch. Nur komplett anders als ich gedacht hatte.

Unter „Tickets“ → „Tickets kaufen“ ist es nämlich tatsächlich nicht zu finden.

„Ich zeig dir, wo du’s findest“

„Tickets? Ein Tagesticket unter ‚Tickets‘ finden zu wollen, ist schon der erste Fehler“, meinte Markus schmunzelnd.
Und dann zeigte er mir den Weg – und der war überraschend einfach. Wenn man’s weiß.

Der richtige Weg zum Tagesticket

Also, hier für alle, die es auch schon gesucht haben, die Lösung:

  • Öffnet die NALDO-App.
  • Geht ins Menü auf „Fahrtauskunft“ (ja, wirklich da!).
  • Gebt Start und Ziel ein – welche Start- und Zielpunkte ihr auswählt, spielt keine Rolle, das Tagesticket gilt im ganzen RSV-Gebiet.
  • Nun seht ihr die Abfahrtzeiten und rechts daneben ein kleines Warenkorbsymbol mit dem Einzelfahrschein (aktuell 3,70 €).
  • Klickt auf irgendeines dieser Symbole – und jetzt könnt ihr endlich euer Tagesticket auswählen, in den Warenkorb legen, bezahlen und losfahren.

Wann und wohin ihr wollt, den ganzen Tag im RSV-Netz.

Danke an Markus-Hendrik Zeidler vom Stadtmarketing Reutlingen fürs Zeigen!
Nett wäre es übrigens gewesen, wenn diese Antwort vom RSV selbst gekommen wäre – dort hatte ich mein Leid damals ja per E-Mail geschildert … 😉

Tag der Aussicht – diesmal in Degerschlacht

Tag der Aussicht – diesmal in Degerschlacht

Ein Tag der Aussicht – diesmal bei uns in Degerschlacht

Wir haben es schon immer gewusst: Degerschlacht ist ein Ort mit Aussicht. Wie schön die ist, soll nun auch der Rest der Welt erfahren. Die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH (StaRT) lädt nun bereits zum 3. mal zum „Tag der Aussicht“ ein und in diesem Jahr steht Degerschlacht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 5. Oktober 2025 eine geführten Wanderung rund um unser Dorf statt. Die Route fürt in diesem Jahr durch die „reizvolle Umgebung von Degerschlacht – mit beeindruckenden Blicken auf das Albpanoramas“, wie es in der Pressemitteilung heißt.  

Geführte Wanderung durch die „reizvolle Umgebung von Degerschlacht“

Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Ristorante Rovella, Osianderstraße 46, 72768 Reutlingen. Von dort aus startet die Tour nach einer kurzen Begrüßung. 

Die Route führt durch die reizvolle Umgebung von Degerschlacht, vorbei an Wiesen und Feldern, mit weitem Blick auf die Alb und natürlich auf die Achalm. Unterwegs gibt es einen kulinarischen Zwischenstopp beim Obsthof Frech. Hier können die Teilnehmer bei eine rexklusiven Betriebsführung die frischen Produkte aus eigener Erzeugung probieren und so gestärkt die zweite Hälfte der Wanderung locker genießen. 

Pizza und Live-Musik zum Abschluss

Zum Abschluss gibts bei Elio und Alessandro im Sportheim – für die Ortsfremden: Ristorante Rovella – Pizza mit Live-Musik von Fabio Lentini.  

Begleitet wird die Wanderung von erfahrenen Wanderguides des Schwäbischen Albvereins, die spannende Einblicke in Natur, Landschaft und Kulturgeschichte unserer Gegend geben.

Und das Beste: Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung nötig.

Die wichtigsten Infos im Überblick

  • Anmeldung: Online unter https://www.visitreutlingen.de/de/magazin/artikel/tag-der-aussicht-2025 oder in der Tourist-Information am Marktplatz 14 in 72764 Reutlingen (Mo – Sa, 10 – 18 Uhr).
  • Treffpunkt: Ristorante Rovella (Osianderstraße 46, 72768 Reutlingen)
  • Start: 13:00 Uhr
  • Dauer: circa 6 Stunden
  • Anmerkung: Bitte ausreichend Wasser für unterwegs mitbringen. Festes Schuhwerk und gute Kondition von Vorteil

Ab September Platz für jedes Kind

Ab September Platz für jedes Kind

Ab September Platz für jedes Kind

Erweiterung des Kinderhauses: Ab Herbst ein Platz für jedes Kind. Degerschlacht investiert in die Zukunft der Kleinsten

Zwischen Fassanstich und musikalischen Beiträgen gab es beim Dorffest auch eine wichtige Nachricht für viele Familien im Ort: Die Erweiterung des Kinderhauses ist abgeschlossen – und ab September soll jedes Kind ab drei Jahren, das einen Platz möchte, auch einen bekommen.

Das verkündete Bezirksbürgermeisterin Ute Dunkl bei der offiziellen Eröffnung. Sie sprach von einem „guten Beispiel für konstruktive Zusammenarbeit“, auch wenn die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht immer einfach seien.

„Sofern wir genügend Personal finden, können wir mit Stolz sagen: Kein Kind muss mehr warten“, so Dunkl. Der Applaus aus dem Publikum bestätigte, wie sehr dieses Thema den Menschen vor Ort unter den Nägeln brennt.

Die Erweiterung des Kinderhauses ist nicht nur ein Zeichen für familienfreundliche Politik, sondern auch ein Ausdruck des aktiven Gemeinwesens, das Degerschlacht auszeichnet. Ein Ort, an dem Engagement, Zusammenarbeit und der Blick nach vorn keine leeren Worte sind.

Eichen statt kranker Eschen

Eichen statt kranker Eschen

Eichen statt kranker Eschen

Die Esche stirbt, die Eiche übernimmt: Der Reutlinger Stadtwald stellt sich neu auf – auch in Degerschlacht. Mit mehr Licht, Vielfalt und Zukunft im Blick soll der Wald widerstandsfähiger werden. Gemeinderätin Sylvia Kühbauch stellte den Bericht der Stadt Reutlingen in der jüngsten Sitzung des Degerschlachter Ortschaftsrats vor.  Der unterstützt den Weg einstimmig.

Degerschlachter Wald bekommt Unterstützung: Eichen statt kranker Eschen

Der Reutlinger Kommunalwald steht vor einem Wandel. Aufgrund des flächendeckenden Eschentriebsterbens, verursacht durch einen Pilzbefall, hat sich der Bestand an Eschen in den letzten Jahren halbiert. Die Folgen sind nicht nur für die Forstwirtschaft, sondern auch für das ökologische Gleichgewicht deutlich spürbar.

Ein neuer Schwerpunkt: Eichen für mehr Licht und Leben

Im Rahmen eines langfristigen Waldentwicklungskonzepts setzt die Stadt Reutlingen nun auf Eichen. Diese Baumart lässt mehr Licht auf den Waldboden, was die Entwicklung einer vielfältigeren Flora und Fauna begünstigt. Ein strukturreicher, naturnaher Mischwald ist das Ziel – widerstandsfähig und zukunftssicher.

Reutlingen im landesweiten Vergleich gut aufgestellt

Im Vergleich zu Land und Bund steht Reutlingen mit seinem Forstbetrieb sehr gut da. Der Baumartenmix ist bereits heute vielfältig, wodurch die Risiken durch Krankheiten oder Klimaveränderungen besser abgefangen werden können. Die Umstellung auf Eichen ergänzt diese Strategie sinnvoll.

Keine invasiven Arten – ein gutes Zeichen

Erfreulich ist, dass es im Reutlinger Stadtwald bislang keine nennenswerten Probleme mit invasiven Arten gibt. Das ist in Zeiten des Klimawandels und zunehmender globaler Verflechtungen keine Selbstverständlichkeit und spricht für die naturnahe Bewirtschaftung.

Ausbildung mit Zukunft

Neben der ökologischen Entwicklung spielt auch die Nachwuchsförderung eine Rolle: Die Stadt Reutlingen bildet im eigenen Forstbetrieb weiterhin junge Menschen aus – ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Sicherung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung.