Brücke soll Infrastruktur verbessern
Die Verkehrsbelastung in Degerschlacht hat längst ein unerträgliches Maß erreicht. Besonders Fußgänger stehen vor Herausforderungen, wenn sie die stark befahrene Leopoldstraße überqueren möchten, um die lokalen Geschäfte wie die Bäckerei und den Metzger zu erreichen. Doch nun gibt es Licht am Ende des Tunnels: Mit einer spannenden Infrastrukturmaßnahme will die Gemeinde die Verkehrssituation entschärfen und für mehr Barrierefreiheit sorgen.
Bei uns in Degerschlacht ist der Verkehr unerträglich geworden. Den größten Teil der Fahrzeuge macht der Durchgangsverkehr aus. Für Fußgänger, die zum Bankautomaten der Sparkasse wollen, bevor sie zum Bäcker gehen, wird das Überqueren der Straße trotz Ampel immer wieder zu einer großen Herausforderung.
Überqueren der Straße bleibt trotz Ampel Herausforderung
Die Bäckerei akzeptiert inzwischen zwar bargeldlose Zahlungen, selbst bei geringen Beträgen wie beispielsweise für eine Vesper-Brezel, die Eltern ihren Kindern zur Schule oder in den Kindergarten mitgeben möchten. Damit soll den Kunden der Weg über die Leopoldstraße erspart bleiben. Doch wer anschließend noch zum Metzger möchte oder von dort kommt, muss dennoch die Leopoldstraße überqueren.


Finanziert aus 900 Milliarden Sondervermögen
Da die Bundesregierung die jüngst freigegebenen 900 Milliarden Euro auch für die Infrastruktur verwenden will, wird auch Degerschlacht hier längst überfällige Baumaßnahmen umsetzen, die es Fußgängern künftig erleichtern sollen, mit den Einwohnern auf der anderen Seite der Leopoldstraße in Kontakt zu treten. Außerdem soll es allen ermöglicht werden, sowohl Bäcker als auch Metzger barrierefrei zu erreichen.
Fertigstellung zum
1. April 2026
Die Bauarbeiten für eine Fußgängerbrücke über die Leopoldstraße sollen noch in diesem Jahr beginnen. Mit der Fertigstellung wird bis zum 1. April 2026 gerechnet. Ursprünglich hatte man über eine Entschärfung des Verkehrs mithilfe eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Leopoldstraße/Martin-Knapp-Straße/Talstraße nachgedacht. Doch diese Idee wurde wieder verworfen, da dafür die Kirche hätte versetzt werden müssen.
fast gelungener April Scherz
fast? Was fehlt …?
..super Projekt, es gibt doch wieder Hoffnung, dass das Geld in Berlin sinnvoll und zielgerichtet, d.h. dem Wohle der einfachen Menschen dienlich, eingesetzt wird.
Der Verwaltung und dem Bezirksgemeinderat ein dickes Lob, weiter so….
Ja, ich finde, unser Bezirksgemeinderat macht das einfach richtig gut! (aber nicht nur das, auch sonst mag ich, was er tut
Klasse….hab 5 Minuten gebraucht, bis ich an den 1. April gedacht habe.
Wie hoch soll denn die Brücke werden.Es müssen ja auch LKWs durchfahren können.
Unbedingt! Wir wollen ja den Verkehrsfluss nicht behindern! Also sollte sie schon so … sagen wir mal … 5 Meter? Oder besser 7 …
April, April
Mindestens 6 Meter….vielleicht kann man die Brücke auch höher machen, dann lässt sich die Kirchenuhr von der Brücke aus zur Zeitumstellung einfacher einstellen
Da wir aus dem 900mrd € Sondervermögen schöpfen können, könnte man ja auch einen Tunnel bauen. Interessant wäre dann auch ein Abzweig zur Kreissparkasse zur Selbstbedienung. Falls das Projekt nicht schon genehmigt ist, wäre es interessant, dafür einen Antrag „Passierschein A38“ für die Genehmigung nachzureichen.
.
Also ich finde das auch bürgernah und prima. Um die Erdarbeiten auch effizient zu gestalten, würde ich den Degerschlachter Nahverkehrsumschlagplatz auch gleich unter die Erde verlegen (nach dem Vorbild von Stuttgart 21). Wenn man schonmal dabei ist die Zukunft zu gestalten, dann richtig. Das sichert dem Tiefbau auch Arbeitsplätze auf Jahrzehnte, wenn nicht länger. Man stelle sich nur vor – eine Einkaufsmeile, Hotels und Restaurants für die Bauarbeiter. Mehrere Bäckereifilialen, Metzger, Supermärkte eine Kirche, eine Moschee, eine Synagoge und verschiedene andere Tempel für die religiöse Freiheit. Evtl. benötigt man auch noch Wohnungen, denn die Bauarbeiter*innen und aussen (auf Jahrzente verpflichtet) holen bestimmt Ihre Familien nach. Ein Fußballstadion und andere Sportstätten für die Clubs, die sich in der Folge bilden. Schulen und Kindergärten, ein modernes Krankenhaus. Industrie, die sich ansiedelt, um die gestiegenen Konsumbedürfnisse zu befriedigen. Und…und…und… – da bekommt man richtig Lust auf die Zukunft…
Könnte man das nicht noch etwas höher machen und einen gläsernen Skywalk integrieren, vielleicht mit Schleife über die Kirche? Das würde bestimmt viele Touristen anziehen.
Was haltet Ihr von einem Hyperloop? Das wär doch klasse und würde die Zeit fürs Überqueren verringern! Vielleicht eine deutsche Version?