Wo sind meine Eier?

Eine Ostergeschichte

 

Ein Ei passt noch rein. Da war sich Hasso Hase sicher. Den Namen Hasso hatte er sich selbst ausgesucht. Auch, wenn andere zweifelten: Er selbst fand, er war ein starker Typ. Und deshalb passte Hasso ganz genau.

Hasso war aber nicht nur stark, er war auch geschickt. Und schnell.

Er hatte seinen Korb gepackt und machte sich auf den Weg. Erst die Deko für Ostern zu den Menschen bringen. Nester und so. Damit er dann wusste, wohin er am Ende die Ostereier hinlegen sollte.

Weil er ein Hase war, hüpfte er, damit er seine Aufgaben möglichst schnell erledigen könnte.

Und mit jedem Hüpfer purzelten ein Ei aus dem Korb.

„Das ist toll“, dachte Hasso. „Mit jedem Sprung wird der Korb leichter“, freute er sich.

„Das ist“, war er überzeugt, „weil ich so stark bin und mit jedem Sprung stärker werde.“

Toni Taube und Hannes Hund waren auf den Streuobstwiesen unterwegs. Immer wieder stürzten sie. Da lagen Dinge, die da nicht hingehörten. 

„Was ist das?“, wunderte sich Toni. Harry schnuffelte.

„Nichts interessantes“, entschied er dann. „Kann man nicht essen.“ Dann drehte er auch um und trottete vondannen. 

„Oh! Guck mal“, freute sich Frida. „Ich hab ein Ei gefunden.“ 
„Und ich eine Schleife“, rief Fritz.
„Die Sachen hat bestimmt der Osterhase verloren“, war er überzeugt. „Klar dass er immer alles verliert, wenn er so hoppelt.“

Die beiden machten sich auf den Weg, um zu gucken, ob der Osterhase vielleicht noch mehr verloren hat. 
„Und dann brauchen wir nur noch ein paar Zweige zu finden. An die hängen wir dann all die Dinge, die der Hase verloren hat. Und dann haben wir unsere eigene schöne Osterdekoration“, schlug Frida vor.

„Na, dann mal los“ freute sich Fritz und die beidenachten sich schnell auf den Weg.